25 Jahre UNESCO-Welterbe Zollverein - Wissen, was im Tourismus los ist!



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25 Jahre UNESCO-Welterbe Zollverein
Drachen, Disco, Doppelbock
25 Jahre UNESCO-Welterbe Zollverein

Von den Schornsteinen der Kokerei über den Zollverein Park bis hin zur Kohlenwäsche auf dem Zechengelände: Das UNESCO-Welterbe Zollverein hat mit kostenfreien Angeboten für die ganze Familie den Frühling begrüßt. Gleichzeitig fiel mit der Saisoneröffnung am Sonntag, 29. März 2026, der Startschuss für das Jubiläumsjahr - denn seit 2001 steht der Industriekomplex auf der Welterbeliste der UNESCO.

Blauer Himmel, leichte Schäfchenwolken. Der Doppelbock strahlt im Sonnenlicht. Direkt darunter: ein übergroßes Banner mit der Zahl "25", die aus der Schachthalle herausbricht. Es ist ein beeindruckendes und beliebtes Fotomotiv am Tag der Saisoneröffnung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein - und steht gleichzeitig für den Aufbruch in das Jubiläumsjahr. Christoph Tesche, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, sagt: "Uns ist besonders wichtig, dass wir kein Jubiläum um des Jubiläums Willen feiern. Gemeinschaftlichkeit wird betont - es ist ein Jubiläum für die Menschen." Die Leitlinie für 2026? "denk mal Zukunft"! Es ist eine Einladung: "Das Leitmotiv regt zur bewussten Auseinandersetzung mit Geschichte, Industriekultur und Erbe an - und fordert parallel zum Mitgestalten auf", ergänzt Christoph Tesche.

Davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher am Saisonstart selber überzeugen. Zum Beispiel beim Straßentheater "Joséphine et ses dragonneaux", das seine Runden über den Werner-Müller-Platz zog. Kinder konnten auf dem Rücken der rauchenden Drachendame mitfahren und wurden mithilfe der kleinen Drachen geschoben. Zum Abschluss versprühte Joséphine eine Wolke roter Herzen. Ein weiteres Highlight: die Familiendisco auf der Rollschuhbahn. Hier tanzten Klein und Groß zu Live-DJ-Musik mit den bunten Lichtern um die Wette und ließen in der ehemaligen Zentralwerkstatt die Funken wieder fliegen. Passend zu den Schäfchenwolken am Himmel kehrten die Schafe und Ziegen als Unterstützung für die Grünflächenpflege auf das Welterbe zurück. Zu der Herde zählen außerdem kleine Lämmchen und Zicken. Kostenfreie Führungen im Denkmalpfad, der Besuch des Ruhr Museums sowie Workshops zum Tanzen, Musizieren und Basteln standen den Gästen während des Saisonstarts zur Auswahl. Christoph Tesche fasst zusammen: "Zahlreiche Menschen sind unserer Einladung zur Saisoneröffnung gefolgt und haben für eine freundliche, gemeinschaftliche Atmosphäre gesorgt. Zollverein - das ist ein Ort für alle. Das wurde deutlich. Und ich wünsche mir, dass uns dieses Gefühl den Rest des Jahres begleitet."

Bildnachweis: © Stiftung Zollverein


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