Barcelona verschärft Kurs gegen Kreuzfahrt-Tagesgäste - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Barcelona verschärft Kurs gegen Kreuzfahrt-Tagesgäste
Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni will Kreuzfahrtschiffe mit kurzen Aufenthalten aus der Stadt verdrängen und die Touristensteuer deutlich erhöhen
Barcelona verschärft Kurs gegen Kreuzfahrt-Tagesgäste

Barcelona verschärft seinen Kurs gegen den Massentourismus und richtet den Fokus nun verstärkt auf Kreuzfahrtschiffe mit kurzen Aufenthalten. Bürgermeister Jaume Collboni kündigte an, die Zahl sogenannter Kreuzfahrten „de escala“ langfristig auf null reduzieren zu wollen. Gemeint sind Schiffe, deren Passagiere weniger als zwölf Stunden in der Stadt verbringen.

Nach Ansicht der Stadtverwaltung belasten insbesondere Tagesgäste die touristischen Hotspots der katalanischen Metropole, ohne einen nachhaltigen wirtschaftlichen Beitrag für die Stadt zu leisten. Collboni kritisierte vor allem den starken Besucherandrang in Bereichen wie der Markthalle La Boqueria.

Höhere Touristensteuer geplant

Als zentrales Instrument plant Barcelona eine deutliche Erhöhung der Touristensteuer für Kreuzfahrtgäste. Der vom katalanischen Parlament bereits beschlossene Anstieg von vier auf acht Euro sollte ursprünglich schrittweise über vier Jahre erfolgen.

Nun will die Stadtverwaltung die Maßnahme bereits im kommenden Jahr vollständig umsetzen. Darüber hinaus werde bereits an weiteren Erhöhungen gearbeitet. Die Steuer soll ausdrücklich auch eine abschreckende Wirkung auf Kurzaufenthalte entfalten.

Weniger Kreuzfahrtterminals im Hafen

Parallel dazu setzt Barcelona den bereits angekündigten Umbau seiner Kreuzfahrtinfrastruktur fort. Die Zahl der Kreuzfahrtterminals im Hafen soll von sieben auf fünf reduziert werden.

Mit dem Abriss des ersten Terminals soll noch im Laufe des Jahres 2026 begonnen werden. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Strategie gegen touristische Überlastung im öffentlichen Raum.

Kampf gegen Overtourism

Die Stadtregierung verfolgt seit längerem eine deutlich restriktivere Tourismuspolitik. Ziel sei es laut Collboni, jene Formen des Tourismus einzuschränken, die das öffentliche Leben der Einwohner beeinträchtigen.

„Wir werden nicht aufhören, bis Barcelona den Tourismus beendet hat, der den öffentlichen Raum überlastet und das Leben der Einwohner nicht respektiert“, erklärte der Bürgermeister.

Quelle: https://www.tourinews.es/economia-y-politica-turismo/barcelona-dice-basta-cruceros-escala-no-es-queremos-nuestra-ciudad_4492565_102.html

Bildnachweis: © Tourinews


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