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TUI bringt nach Nahostkrise rund 10 000 Gäste sicher zurück
Rückholaktion mit eigenen Flügen, Charterverbindungen und internationaler Zusammenarbeit abgeschlossen
TUI bringt nach Nahostkrise rund 10 000 Gäste sicher zurück

Rund zwei Wochen nach Beginn des Iran-Krieges hat die TUI Group nach eigenen Angaben nahezu alle betroffenen Gäste sicher in ihre Heimatländer zurückgebracht. Insgesamt waren rund 10.000 Reisende von der Krise betroffen. Die Rückführung erfolgte über ein umfangreiches Luftbrücken-Konzept sowie durch Kooperationen mit Drittanbietern.

Großangelegte Rückholaktion mit eigenen Flügen

Der Großteil der Gäste wurde über zwölf Flüge von TUI Airways sowie mehr als 26 zusätzlich organisierte Charterflüge ausgeflogen. Ergänzend nutzten Reisende Verbindungen anderer Anbieter, wobei insbesondere die Wiederaufnahme von Flügen durch Emirates die Rückführung erleichterte.

Eine zentrale Rolle spielte zudem die Sicherung des Flughafens Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der rund drei Stunden von Dubai entfernt liegt und als wichtiger logistischer Knotenpunkt diente.

Kreuzfahrtgäste und Pauschalreisende betroffen

Unter den Betroffenen befanden sich rund 5.000 Gäste der Kreuzfahrtschiffe Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5, die in Dubai beziehungsweise Doha festsaßen.

Zudem wurden etwa 1.000 Pauschalreisegäste der TUI Deutschland zurückgeführt, darunter viele Reisende aus asiatischen Zielgebieten, deren Anschlussflüge gestrichen worden waren. Weitere rund 4.000 Gäste aus anderen europäischen Quellmärkten konnten ebenfalls sicher nach Hause gebracht werden.

Auch Crewmitglieder zurückgeführt

Neben den Gästen hat TUI rund 1.500 Crewmitglieder der beiden Schiffe ausgeflogen. Eine kleine Restbesatzung verbleibt an Bord, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, bis eine sichere Passage durch die Straße von Hormus möglich ist.

Auch Mitarbeiter von TUI Musement aus dem Nahen Osten werden schrittweise in ihre Heimatländer zurückgeführt.

Pauschalreise zeigt ihre Stärke in der Krise

Nach Unternehmensangaben habe sich in der aktuellen Situation erneut gezeigt, dass organisierte Pauschalreisen ein hohes Maß an Sicherheit bieten. TUI sieht sich als Veranstalter in der Verantwortung, Gäste auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig zurückzuführen.

Freie Kapazitäten auf den eingesetzten Flügen wurden zudem anderen Reiseunternehmen und staatlichen Stellen zur Unterstützung weiterer Rückholaktionen zur Verfügung gestellt.

Ausblick: Unsicherheit bleibt bestehen

Wann die Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 die Straße von Hormus passieren können, ist derzeit offen. Auch die langfristigen Auswirkungen der Krise auf das Geschäft lassen sich noch nicht abschließend bewerten.

In der aktuellen Buchungslage zeigt sich eine rückläufige Nachfrage für östliche Destinationen. Gleichzeitig steigt das Interesse an klassischen Urlaubszielen wie Mallorca, den Kanaren, Rhodos und Kreta, weshalb TUI zusätzliche Flugkapazitäten einplant.

Bildnachweis: © TUI


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