Crewplanung in der Hospitality-Branche - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
Crewplanung in der Hospitality-Branche
Große Bewerberpools allein reichen nicht mehr aus
Crewplanung in der Hospitality-Branche

Der Fachkräftemangel in der europäischen Hospitality- und Kreuzfahrtbranche wird häufig auf eine zu geringe Anzahl verfügbarer Bewerber reduziert. Nach Beobachtung der international tätigen Recruitingagentur backup jobs agency greifen diese Erklärungen jedoch zu kurz. Die eigentlichen Herausforderungen liegen zunehmend in veränderten Marktmechanismen, sinkender Planbarkeit und überholten Recruiting- und Crewplanungsmodellen.

Besonders im Bereich Hospitality und Catering zeigt sich seit einigen Jahren eine deutliche Veränderung des europäischen Arbeitsmarktes. Qualifizierte Fachkräfte verfügen heute über deutlich mehr berufliche Alternativen als noch vor wenigen Jahren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Unternehmen kontinuierlich - etwa hinsichtlich Sprachkenntnissen, internationaler Erfahrung, Flexibilität und kurzfristiger Einsatzbereitschaft.

„Viele Unternehmen arbeiten weiterhin mit großen Bewerber- oder Standby-Pools und gehen davon aus, dass Kandidatinnen und Kandidaten über längere Zeiträume verfügbar bleiben. Gerade im Hospitality-Bereich funktioniert dieses Modell jedoch immer weniger“, erklärt Stefan Liebig, Gründer der backup jobs agency.

Während klassische Reserve-Modelle im nautischen oder technischen Bereich teilweise weiterhin praktikabel seien, zeige sich bei Positionen wie Chef de Partie, Restaurantmitarbeiter, Cabin Steward oder Rezeption zunehmend eine andere Realität. Kandidaten orientieren sich heute schneller um, nehmen alternative Angebote an oder wechseln kurzfristig in landbasierte Hotel- und Gastronomiebetriebe.

Nach Einschätzung der Agentur entstehen dadurch neue operative Risiken:

  • steigender Nachrekrutierungsaufwand
  • sinkende Planungssicherheit
  • kurzfristige Crew-Lücken
  • höhere operative Kosten
  • zunehmende Fluktuation

Die reine Größe eines Bewerberpools sei daher längst kein verlässlicher Indikator mehr für operative Stabilität.

Vielmehr gewinnen andere Faktoren zunehmend an Bedeutung:

  • realistische Personalplanung
  • schnellere Entscheidungsprozesse
  • transparente Kommunikationsstrukturen
  • stabile Rotationsmodelle
  • langfristige Mitarbeiterbindung

„Die erfolgreichsten Unternehmen sind heute häufig nicht jene mit den größten Kandidatenpools, sondern jene mit den stabilsten Prozessen und der höchsten Crewbindung“, so Liebig weiter.

Die Veränderungen betreffen nicht nur die Kreuzfahrtindustrie, sondern zunehmend die gesamte internationale Hospitality-Branche. Insbesondere europäische Arbeitgeber stehen vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu halten und gleichzeitig operative Flexibilität sicherzustellen.

Die backup jobs agency s.r.o. ist seit 2012 auf internationales Recruiting in der Kreuzfahrt- und Hospitalitybranche spezialisiert und arbeitet mit Unternehmen aus der Fluss- und Hochseekreuzfahrt sowie dem Hotel- und Tourismussektor zusammen.

Bildnachweis: ©Stefan Liebig - backup jobs agency s.r.o.


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