Europa: Prager Burg bleibt meistbewertete Schlossanlage - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Europa: Prager Burg bleibt meistbewertete Schlossanlage
TUI Musement vergleicht 30 europäische Burgen und Schlösser anhand ihrer Google-Bewertungen – Schönbrunn steigt auf Rang drei, Neuschwanstein erreicht Platz neun
Europa: Prager Burg bleibt meistbewertete Schlossanlage

Kultur und Geschichte spielen bei europäischen Städtereisen weiterhin eine wichtige Rolle. Nach Angaben der European Travel Commission zählen Kultur- und Geschichtsreisen zu den beliebtesten Urlaubsformen der Europäer, die im Oktober und November verreisen wollen. Eine Marktstudie im Auftrag von TUI Musement kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: 94 Prozent der Befragten interessieren sich dafür, bei ihrer nächsten Städtereise Geschichte, Kultur und Kulturerbe zu erleben.

Auch vor der eigenen Haustür ist das Interesse groß. Acht von zehn Befragten gaben an, bereits ein Denkmal oder eine Sehenswürdigkeit in der Nähe ihres Wohnorts besucht zu haben. Vor diesem Hintergrund hat TUI Musement die Google-Bewertungen von 30 bekannten Burgen und Schlössern in Europa ausgewertet und die Ergebnisse mit den Daten von 2023 verglichen.

Prager Burg behauptet die Spitze

Mit mehr als 199.000 Google-Bewertungen bleibt die Prager Burg auf Rang eins. Gegenüber 2023 nahm die Zahl der Bewertungen um 31 Prozent zu. Die weitläufige Anlage vereint mit dem Veitsdom, dem Alten Königspalast und dem Goldenen Gässchen Bauwerke und Schauplätze aus mehreren Jahrhunderten europäischer Geschichte.

Auf Rang zwei folgt unverändert der Buckingham Palace in London. Die offizielle Residenz des britischen Monarchen gehört mit der Wachablösung und den während der Sommermonate zugänglichen State Rooms zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der britischen Hauptstadt.

Einen deutlichen Sprung macht Schloss Schönbrunn. Die Wiener Anlage, die 2026 seit 30 Jahren zum UNESCO-Welterbe gehört, verbessert sich um zwei Positionen auf Rang drei. Mehr als 182.000 Google-Bewertungen bedeuten einen Zuwachs von 41 Prozent gegenüber 2023. Die ehemalige kaiserliche Sommerresidenz ist eng mit Maria Theresia, Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth verbunden.

Versailles, Wawel und Alhambra folgen

Auf Platz vier liegt Schloss Versailles. Der frühere Sitz der französischen Könige steht mit seinem Spiegelsaal, den königlichen Gemächern und den weitläufigen Gärten für die Epoche Ludwigs XIV. und war später Schauplatz der Unterzeichnung des Versailler Vertrags.

Das Königsschloss Wawel in Krakau verliert zwei Positionen und belegt Rang fünf. Die ehemalige Residenz und Krönungsstätte der polnischen Könige zählt weiterhin zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten des Landes.

Unverändert auf Rang sechs liegt die Alhambra in Granada. Das Ensemble aus Nasridenpalästen, Generalife, Alcazaba und dem Palast Karls V. verbindet die islamisch geprägte Geschichte Andalusiens mit der späteren Herrschaft der kastilischen Könige.

Madrid und London vor Neuschwanstein

Der Königspalast von Madrid verbessert sich um einen Platz auf Rang sieben. Die Zahl seiner Google-Bewertungen legte gegenüber 2023 um 47 Prozent zu. Mit einer Fläche von mehr als 135.000 Quadratmetern dient der Palast weiterhin offiziellen Empfängen und Zeremonien des spanischen Königshauses. Besucher können unter anderem den Thronsaal, das Gasparini-Zimmer und die Königliche Kapelle besichtigen.

Auf Rang acht folgt der Tower of London. Die mittelalterliche Festung war Gefängnis, Hinrichtungsstätte und königliche Residenz und beherbergt heute die britischen Kronjuwelen. Mit der Anlage verbunden sind zudem die Yeoman Warders und die jahrhundertealte Legende um die Raben des Towers.

Schloss Neuschwanstein steigt um zwei Plätze auf Rang neun. Mehr als 114.000 Bewertungen verzeichnet das von König Ludwig II. errichtete Schloss in den bayerischen Alpen inzwischen bei Google. Seine Architektur und die spektakuläre Lage machten Neuschwanstein zu einem der international bekanntesten deutschen Reiseziele.

Den zehnten Platz nimmt Schloss Bran in Rumänien ein. Die transsilvanische Burg wird international häufig als „Draculas Schloss“ vermarktet, obwohl Vlad Tepes, der mit der späteren Dracula-Legende verbunden wurde, dort nie lebte. Historisch entwickelte sich die Anlage von einer Grenzfestung zur königlichen Residenz.

Spanien stellt die meisten Anlagen

Im gesamten Ranking der 30 untersuchten Burgen und Schlösser ist Spanien mit sechs Anlagen am stärksten vertreten. Großbritannien folgt mit vier, Italien und Portugal sind jeweils dreimal vertreten.

Neu unter den 30 meistbewerteten Anlagen ist die Budaer Burg in Budapest. Die Zahl ihrer Google-Bewertungen nahm seit 2023 um 65 Prozent zu, womit sie auf Rang 23 einsteigt. Zu den weiteren Aufsteigern gehören neben Schönbrunn und Neuschwanstein auch die Marienburg im polnischen Malbork. Alle drei verbessern sich um jeweils zwei Plätze.

Die deutlichste Abwärtsbewegung verzeichnet das Castell de Montjuïc mit einem Verlust von sechs Positionen. Edinburgh Castle, die Burg Peñíscola und das Heidelberger Schloss fallen jeweils um drei Plätze zurück.

Die Auswertung von TUI Musement basiert auf der Zahl der Google-Bewertungen und misst damit vor allem die digitale Resonanz der Sehenswürdigkeiten. Sie zeigt zugleich, wie stark historische Monumente weiterhin die europäischen Städtereisen prägen.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration mit Material von TUI


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