Trotz Nachbeben: Entwarnung für Touristen in Südostasien
Donnerstag, 12. April 2012, 08:13
Noch das Nachbeben hatte mit einer Stärke von mehr als 8 eine verheerende Größe. Dennoch lösten die Erdbeben bei Sumatra weder ein Tsunami noch größere Schäden auf dem Festland aus.
Bei zwei Beben mit einer Stärke von über 8 erwartet man selbstverständlich eine Katastrophe. Zum Vergleich: Beim Erdbeben im türkischen Marmaragebiet mit einer Stärke von „nur“ 7,6 auf der Richterskala kamen mehr als 17.000 Menschen um ihr Leben.
Doch zum Glück geht nun ein Tag nach den beiden Erdbeben vor Sumatra das Leben wieder weiter, auch nachdem Tausende von Menschen aus Angst vor weiteren Beben die Nacht im Freien verbrachten, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Experten vermuten, dass die aktuelle Bewegung der Erdplatten zueinander für die geringen Schäden verantwortlich zu machen sind: Sie sollen sich horizontal gegeneinander verschoben haben, und dadurch wurden sowohl ein Tsunami vermieden, als auch Schäden an Gebäuden, die stärker unter vertikalen Stößen leiden.
So wurden neuesten Berichten zufolge lediglich 4 Menschen verletzt sowie eine Brücke zerstört und ein Gefängnis in Banda Aceh beschädigt.
In Thailand, 2004 von einer schrecklichen Tsunami-Katastrophe betroffen, bei der mehr als 230.000 Menschen in acht Ländern getötet wurden, ist man mit den Warnsystemen zufrieden – Touristen wurden der Touristenbehörde des Landes zufolge rechtzeitig evakuiert. Es gibt aber auch örtliche Medienberichte, die dies ganz anders sehen.
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