Mauritius kämpft um Rettung sterbender Korallenriffs
Donnerstag, 29. März 2012, 07:32
3,4 Millionen Dollar lässt sich die Regierung der Tropeninsel den Schutz der Korallenriffe kosten – die Touristenattraktionen schrumpfen immer mehr zusammen.
Wie der „Africa Review“ berichtet, ist die Regierung des Inselstaats durch das Korallensterben in der Nähe der Küsten von Mauritius besorgt und will deshalb Projekt zum Schutz der attraktiven und für das Meeresleben so wichtigen Lebewesen auf die Beine bringen.
Die Summe von 3,4 Millionen Dollar wurde nach Besprechungen mit Wissenschaftlern der University of Mauritius und der Shizuoka University in Japan zur Verfügung gestellt. Die Gelder sollen zunächst vor allem in die Erforschung der Ursachen für das Korallensterben fließen.
Noch besitzt Mauritius ca. 24.500 Hektar Korallenriffe, die insgesamt 161 Lebewesen Lebensraum bieten. In vielen Gebieten sind die Riffs jedoch vom Sterben der Korallen bedroht, von denen an manchen Stellen bis zu 70 Prozent eingegangen sind. Diesen Prozess will man nun endlich stoppen.
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