AROYA Cruises setzt bei Kindern auf digitale Balance statt Bildschirmverzicht - Wissen, was im Tourismus los ist!



Türkei
AROYA Cruises setzt bei Kindern auf digitale Balance statt Bildschirmverzicht
Auf den Kreuzfahrten ab Istanbul verbindet AROYA digitale Angebote mit Sport, Kreativität und gemeinsamen Familienerlebnissen
AROYA Cruises setzt bei Kindern auf digitale Balance statt Bildschirmverzicht

AROYA Cruises verfolgt auf seinen ab Istanbul angebotenen Reisen ein Betreuungskonzept, das digitale Medien nicht grundsätzlich ausschließt, sondern bewusst mit Bewegung, Kreativangeboten und sozialen Aktivitäten kombiniert. Ziel ist es, Kindern abwechslungsreiche Alternativen zu Smartphone und Tablet zu bieten, ohne moderne Technik aus ihrer Lebenswelt auszublenden.

Die Routen des saudischen Kreuzfahrtanbieters führen unter anderem nach Marmaris, Bodrum, Kaş und Alexandria, auf anderen Reisen zu Inseln in der Ägäis oder ins Rote Meer. Das Schiff bietet Platz für rund 3.300 Passagiere und verfügt über eigene Bereiche für unterschiedliche Altersgruppen vom Kleinkind bis zum Jugendlichen.

Digitale Angebote werden mit Bewegung und Kreativität kombiniert

Tagsüber nehmen Kinder an Programmen aus Wissenschaft, Kunst, Sport und Teamarbeit teil. Virtuelle Realität, digitale Spiele und andere Technologieangebote bleiben dabei Bestandteil des Programms, werden jedoch gezielt mit analogen Aktivitäten kombiniert.

Hinzu kommen Aquapark, Zipline, Hochseilgarten, Minigolf, Theateraufführungen und Familienprogramme. Workshops mit wechselnden Themen sollen dafür sorgen, dass auch auf längeren Reisen unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Am Abend stehen unter anderem Musicals, Zaubershows und interaktive Bühnenprogramme auf dem Programm, an denen Familien gemeinsam teilnehmen können.

„Wir bereiten ein ausgewogenes Programm vor“

Phil Knight, bei AROYA Cruises für Entertainment Operations und Produktentwicklung verantwortlich, hält ein vollständiges Verbot digitaler Medien für wenig sinnvoll.

„Heute können selbst zwei- oder dreijährige Kinder Tablets sehr sicher bedienen. Wir ignorieren diese Realität nicht“, sagt Knight. Technologie könne einen wichtigen Beitrag zum Lernen leisten. Gleichzeitig wolle man Kinder regelmäßig von Bildschirmen wegführen und für Kunst, Basteln und körperliche Aktivitäten begeistern. „Deshalb bereiten wir ein ausgewogenes Programm zwischen digitalen Spielen und traditionellen Aktivitäten vor.“

Das Ziel bestehe darin, dass Kinder nicht wahllos Inhalte auf ihren eigenen Geräten konsumierten, sondern sich aktiv an den Erlebnissen an Bord beteiligten.

Bis zu 400 Kinder gleichzeitig in den Programmen

Nach Angaben von Knight können gleichzeitig rund 400 Kinder in unterschiedlichen Bereichen betreut werden. Mitarbeiter, die mit Kindern arbeiten, verfügen demnach über entsprechende Qualifikationen und werden sowohl sicherheitsbezogen als auch hinsichtlich ihrer Vorgeschichte überprüft.

Die Übergabe der Kinder erfolgt über ein Registrierungssystem. Bei der Abholung müssen sich die berechtigten Familienmitglieder erneut ausweisen.

Programme sollen kulturelle Vielfalt vermitteln

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Begegnung von Kindern unterschiedlicher Herkunft. „Jede unserer Aktivitäten wird mit einem inklusiven Ansatz gestaltet“, erklärt Knight. Kinder sollten beim gemeinsamen Spielen verschiedene Kulturen, Lebensweisen und Formen des Lernens kennenlernen.

Auch für Jugendliche gibt es eigene Angebote. Dazu gehören PlayStation-Bereiche, Billardtische, Podcast-Workshops und weitere technologieorientierte Aktivitäten.

Zwischen See- und Hafentagen soll es bewusst keine grundsätzlichen Unterschiede beim Umfang des Kinderprogramms geben. „Wir wollen nicht, dass sich ein Tag wie der andere anfühlt“, sagt Knight. Neben Unterhaltung gehe es darum, neue Fähigkeiten und Interessen zu wecken.

Familien berichten von positiven Erfahrungen

Der russische Passagier Timofei Beneduik schilderte seine erste Kreuzfahrt als besonders abwechslungsreich. Seine Kinder hätten unter anderem an einer technischen Führung durch das Schiff teilgenommen und sich intensiv für die Funktionsweise des Kreuzfahrtschiffes interessiert.

Besonders gut angekommen sei die Virtual-Reality-Erfahrung. „Diese Reise wurde für unsere Kinder und für uns zu einem unvergesslichen Familienurlaub“, sagte Beneduik.

Auch Muhammet Fatih Karan, der mit seinem zweijährigen Kind an Bord war, hob die Betreuung hervor. Vor der Reise habe es zunächst Bedenken gegeben, die sich jedoch schnell zerstreut hätten. Die Kinderbereiche seien sicher gewesen und hätten laufend Beschäftigungsmöglichkeiten geboten. „Wir haben uns als Familie sehr wohlgefühlt“, sagte Karan.

Mit dem Konzept versucht AROYA Cruises, zwei Entwicklungen miteinander zu verbinden: die selbstverständliche Präsenz digitaler Medien im Alltag von Kindern und den Wunsch vieler Familien nach gemeinsamen Aktivitäten, Bewegung und sozialen Erlebnissen während der Reise.

Bildnachweis: © AA


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