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Oceania Cruises erweitert Alaska-Programm 2027 um selten besuchte Häfen
Die Oceania Riviera verbindet auf sieben- bis elftägigen Kreuzfahrten Gletscherlandschaften und kleinere Küstenorte – eine 27-tägige Reise führt von Vancouver bis nach Tokio
Oceania Cruises erweitert Alaska-Programm 2027 um selten besuchte Häfen

Oceania Cruises hat sein Alaska-Programm für 2027 vorgestellt. Die Oceania Riviera wird zwischen Mai und September auf sieben- bis elftägigen Kreuzfahrten ab Seattle und Vancouver eingesetzt. Neben bekannten Häfen wie Juneau, Ketchikan und Skagway stehen kleinere Küstenorte auf den Routen, darunter Wrangell, Klawock und Haines. Damit setzt die Reederei auf eine Kombination aus klassischen Alaska-Erlebnissen und Destinationen, die nicht auf jeder Kreuzfahrtroute berücksichtigt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Gletscherlandschaften im Südosten Alaskas. Mehrere Reisen führen durch die Fjorde der Holkham Bay, während andere Abschnitte der Inside Passage erkunden. Ergänzt wird das Programm durch eine 27-tägige Pazifiküberquerung von Vancouver nach Tokio, die im September 2027 beginnt und einen Besuch des Hubbard-Gletschers mit einer Weiterreise nach Japan verbindet.

Die Reederei richtet sich mit ihrem Angebot an Reisende, die Naturerlebnisse mit einem gehobenen Bordprodukt und einem vielfältigen Landausflugsprogramm kombinieren möchten. Neben Gletscherbeobachtungen und Ausflügen in die Wildnis stehen Begegnungen mit der lokalen Geschichte, kulinarische Erlebnisse und kreative Aktivitäten im Mittelpunkt. Für den touristischen Vertrieb ergeben sich damit unterschiedliche Möglichkeiten, Alaska sowohl als eigenständige Kreuzfahrtdestination als auch als Bestandteil einer längeren Nordpazifikreise anzubieten.

Kleinere Häfen ergänzen klassische Alaska-Routen

Den Auftakt der Saison bildet am 13. Mai 2027 die elftägige Reise „Worlds of Wonder“ von Vancouver nach Seattle. Sie führt durch die Inside Passage und die Gletscherfjorde der Holkham Bay. Vorgesehen sind unter anderem Aufenthalte in Ketchikan, Sitka, Haines, Juneau, Wrangell, Klawock und Victoria auf Vancouver Island.

Am 24. Mai folgt die zehntägige Rundreise „Alaska Discoverer“ ab Seattle. Sie kombiniert bekannte Häfen mit Wrangell, Klawock und Icy Strait Point. Weitere elftägige und zehntägige Reisen beginnen am 3. und 14. Juni.

Während der sommerlichen Hauptreisezeit bietet Oceania Cruises auch kürzere Kreuzfahrten an. Die siebentägige Route „Visions of Alaska“ startet am 24. Juni sowie an sechs weiteren Terminen im Juli und August. Die Rundreisen ab Seattle führen nach Ketchikan, Icy Strait Point, Sitka und Victoria.

Im August und September stehen wieder längere Routen im Mittelpunkt. Dazu gehören die elftägige Reise „Alaskan Dreamscapes“ von Seattle nach Vancouver ab dem 12. August, die zehntägige Kreuzfahrt „Gold Rush & Glaciers“ ab Vancouver am 23. August sowie „Alaska Fjords & Forests“, die am 2. September in Seattle beginnt.

Die Einbindung kleinerer Häfen erweitert das klassische Alaska-Programm um Orte mit eigenständiger Geschichte und regionalen Besonderheiten. Wrangell gehört zu den ältesten Siedlungsorten Südostalaskas, während Klawock auf Prince of Wales Island insbesondere durch das kulturelle Erbe der indigenen Bevölkerung geprägt ist.

Auch Haines und Sitka bieten Alternativen zu den stärker frequentierten Kreuzfahrthäfen. Die Routen ermöglichen damit unterschiedliche Perspektiven auf die Küstenlandschaften und Gemeinden der Region.

Landausflüge verbinden Natur und lokale Kultur

Oceania Cruises ergänzt die Kreuzfahrten durch ein umfangreiches Ausflugsprogramm, das über klassische Stadtrundgänge und Gletscherbesichtigungen hinausgeht.

In Ketchikan können Passagiere beispielsweise eine schwimmende Austernfarm besuchen und anschließend an einem Kochkurs mit regionalem Fisch und Meeresfrüchten teilnehmen. Ein weiteres Angebot führt an Bord eines Königskrabben-Fischerboots, das aus der Fernsehserie „Deadliest Catch“ bekannt ist.

In Juneau stehen besonders naturorientierte Aktivitäten zur Auswahl. Dazu gehört ein Helikopterflug zum Mendenhall-Gletscher mit anschließender Hundeschlittenfahrt. Ein anderes Programm kombiniert einen Wasserflugzeugflug mit einer Packraft-Tour und einer Wanderung über den Norris-Gletscher.

Historische Einblicke bietet Skagway, dessen Entwicklung eng mit dem Goldrausch am Ende des 19. Jahrhunderts verbunden ist. Ein geführter Rundgang umfasst unter anderem das Brothel Museum im historischen Red Onion Saloon.

In Sitka können Gäste an einem Metallkunst-Workshop teilnehmen und eine eigene Skulptur herstellen. Solche Angebote sollen die Begegnung mit lokalen Traditionen und Handwerksformen stärker in das Kreuzfahrterlebnis einbinden.

Von Alaska über den Pazifik nach Japan

Eine Besonderheit des Programms ist die 27-tägige Kreuzfahrt „Glaciers, Geishas & Gyoza“, die am 13. September 2027 in Vancouver beginnt und in Tokio endet.

Zunächst besucht die Oceania Riviera mehrere Ziele in Alaska, darunter Ketchikan, Sitka, Icy Strait Point und Whittier bei Anchorage. Anschließend führt die Route zum Hubbard-Gletscher und weiter über den Pazifik nach Japan.

Die Reise verbindet damit zwei unterschiedliche touristische Schwerpunkte: die Natur- und Gletscherlandschaften Alaskas sowie die kulturellen und kulinarischen Reiseerlebnisse Japans. Für Gäste, die eine längere Kreuzfahrt suchen, bietet sie eine Alternative zu den üblichen ein- bis zweiwöchigen Alaska-Routen.

Landprogramme verlängern den Aufenthalt

Zusätzlich zu den Kreuzfahrten bietet Oceania Cruises mehrere Vor- und Nachprogramme an. Sie richten sich an Gäste, die ihre Reise um Aufenthalte im Landesinneren Alaskas oder in Westkanada ergänzen möchten.

Das Programm „Discover Denali“ umfasst drei Übernachtungen in Anchorage und im Gebiet des Denali-Nationalparks. Bestandteil ist eine Zugfahrt in einem Panoramawagen der Deluxe-Dome-Kategorie, bei der die Landschaften Alaskas im Mittelpunkt stehen.

Eine weitere Möglichkeit ist das siebentägige Programm mit dem Rocky Mountaineer. Die Reise führt durch Calgary, Banff, Kamloops und Vancouver und umfasst zwei Tage an Bord des bekannten Panoramazugs. Zu den besuchten Sehenswürdigkeiten gehören Lake Louise, der Yoho-Nationalpark und die Spiral Tunnels.

Für kürzere Aufenthalte bietet die Reederei außerdem das dreitägige Programm „Vancouver: City, Sea & Summits“ an. Es verbindet Besichtigungen in der kanadischen Metropole mit Naturerlebnissen in der Umgebung.

Mit diesen Ergänzungen lassen sich die Kreuzfahrten zu längeren Nordamerika-Reisen ausbauen. Insbesondere die Kombination aus Alaska-Kreuzfahrt und einem Aufenthalt im Denali-Nationalpark oder in den kanadischen Rocky Mountains eröffnet Reisebüros zusätzliche Möglichkeiten für individuell zusammengestellte Programme.

Die Alaska-Saison 2027 der Oceania Riviera umfasst damit sowohl kompakte einwöchige Kreuzfahrten als auch längere Reisen mit zusätzlichen Natur- und Kulturerlebnissen. Die Auswahl kleinerer Häfen, das spezialisierte Ausflugsprogramm und die Verbindung nach Japan erweitern das Angebot über die klassischen Alaska-Rundreisen hinaus.

Bildnachweis: © Oceania Cruises


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