Neue Waldbrände verschärfen Lage in Südeuropa - Wissen, was im Tourismus los ist!



International
Neue Waldbrände verschärfen Lage in Südeuropa
Brände in Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei führen zu weiteren Evakuierungen, während Hitze und starker Wind die Löscharbeiten erschweren
Neue Waldbrände verschärfen Lage in Südeuropa

Wie dpa meldet, haben neue Waldbrände die Einsatzkräfte in mehreren Ländern Südeuropas erneut stark gefordert. In Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei mussten zahlreiche Menschen ihre Häuser verlassen. Extreme Temperaturen, anhaltende Trockenheit und kräftige Winde begünstigen die Ausbreitung der Feuer und erschweren vielerorts die Löscharbeiten. In einigen Regionen entspannte sich die Lage zwar vorübergehend, an anderer Stelle flammten jedoch neue Brandherde auf.

Frankreich kämpft an mehreren Fronten

In Frankreich brachen unter anderem im südfranzösischen Département Var, im Waldgebiet von Fontainebleau südlich von Paris sowie in der Region Burgund neue Brände aus. In der Umgebung von Brignoles wurden mehrere Hundert Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Auch nahe Bordeaux musste die Feuerwehr erneut eingreifen. Dort gelang es nach Behördenangaben, ein Wiederaufflammen eines bereits zuvor eingedämmten Großbrandes zu verhindern. Nachdem in den vergangenen Tagen Hunderttausende Menschen die Region verlassen mussten, konnten erste Evakuierte inzwischen zurückkehren.

Spanien meldet neue Evakuierungen

Auch Spanien verzeichnete weitere Waldbrände. Besonders betroffen ist der Nationalpark Arribes del Duero an der Grenze zu Portugal. Rund um die Gemeinde Fermoselle wurden mehrere Ortschaften geräumt, zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.

Gleichzeitig verbessert sich die Situation in anderen Teilen des Landes schrittweise. Evakuierungsmaßnahmen und Ausgangsbeschränkungen werden vielerorts aufgehoben. In der Region Madrid dürfen allerdings weiterhin Tausende Menschen noch nicht in ihre Wohngebiete zurückkehren.

Kreta besonders schwer betroffen

In Griechenland konzentrieren sich die größten Löscheinsätze derzeit auf die Insel Kreta. Dort erschweren starke Winde den Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern erheblich. Bei den Löscharbeiten kamen nach Medienberichten zwei Feuerwehrleute ums Leben.

Im Süden der Insel wurden mehrere Ortschaften sowie der Ferienort Agia Galini vorsorglich geräumt. Auch an der Küste mussten Menschen teilweise über den Seeweg in Sicherheit gebracht werden. Die Behörden rechnen angesichts anhaltender Winde weiterhin mit einer hohen Waldbrandgefahr.

Türkei bekämpft Brände in mehreren Provinzen

Auch in der Türkei waren Feuerwehren erneut im Großeinsatz. Besonders betroffen ist die Provinz Antalya, wo mehrere Brände in der Tourismusregion ausbrachen. Nach Angaben der Behörden konnten zahlreiche Brandherde inzwischen unter Kontrolle gebracht werden. Da einzelne Feuer Wohngebiete erreichten, wurden Anwohner vorsorglich evakuiert.

Weitere Waldbrände wurden aus den Provinzen Balıkesir, Kütahya, Çanakkale, Yalova sowie Muğla gemeldet. Als Hauptursachen nennen die Behörden die Kombination aus extremer Hitze, trockener Luft und starkem Wind.

Bildnachweis: © Mit KI erstellte Illustration


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