Spanien: Tourismusbeschäftigung erreicht im August drei Millionen - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Spanien: Tourismusbeschäftigung erreicht im August drei Millionen
Die Zahl der Beschäftigten im spanischen Tourismussektor steigt binnen eines Jahres um 2,3 Prozent und liegt damit leicht über dem Wachstum des gesamten Arbeitsmarktes
Spanien: Tourismusbeschäftigung erreicht im August drei Millionen

Der spanische Tourismussektor hat im August die Marke von drei Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erreicht. Nach den von Turespaña veröffentlichten Daten waren 69.580 Menschen mehr in tourismusbezogenen Tätigkeiten beschäftigt als im gleichen Monat des Vorjahres. Das entspricht einem Wachstum von 2,3 Prozent.

Damit entwickelte sich der Tourismussektor etwas dynamischer als der spanische Arbeitsmarkt insgesamt, der gegenüber August des Vorjahres um 2,1 Prozent zulegte. Inzwischen entfallen 13,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten des Landes auf tourismusbezogene Tätigkeiten.

Hotellerie und Gastronomie schaffen zusätzliche Arbeitsplätze

Besonders deutlich fiel der Zuwachs im Gastgewerbe aus. Hier stieg die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 37.584 Personen. Davon entfielen 13.929 zusätzliche Beschäftigte auf Beherbergungsbetriebe und 23.655 auf Restaurants, Bars und andere gastronomische Betriebe.

Bei den Reisebüros weisen die Daten dagegen einen Rückgang um 1.972 Beschäftigte aus. Turespaña weist ausdrücklich darauf hin, dass daraus keine tatsächliche Verschlechterung der Beschäftigungssituation in diesem Segment abgeleitet werden kann. Änderungen in der spanischen Wirtschaftszweigklassifikation CNAE führten dazu, dass bestimmte Tätigkeiten, die bislang den Reisebüros zugerechnet wurden, nun in anderen Kategorien erfasst werden.

Angestelltenbeschäftigung wächst um 2,5 Prozent

Angestellte stellen mit 83,1 Prozent den mit Abstand größten Teil der Beschäftigten im spanischen Tourismussektor. Ihre Zahl lag im August um 2,5 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Im Gastgewerbe nahm die Zahl der Angestellten um 2,1 Prozent zu. Dieses Wachstum wurde sowohl bei den Beherbergungsbetrieben als auch in der Gastronomie erreicht. Bei Reisebüros und Reiseveranstaltern weist die Statistik dagegen einen Rückgang um 2,2 Prozent aus, wobei auch hier die veränderte Wirtschaftszweigklassifikation berücksichtigt werden muss.

Selbständige machen 16,9 Prozent der touristischen Beschäftigung aus. Ihre Zahl erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent. Im Gastgewerbe betrug der Zuwachs 0,8 Prozent. Auffällig entwickelte sich die Beherbergung mit einem Plus von 16,4 Prozent bei den Selbständigen, während die Gastronomie einen leichten Rückgang verzeichnete.

Bei den Reisebüros sank die Zahl der Selbständigen statistisch um 4,2 Prozent. Auch dieser Wert wird nach Angaben von Turespaña durch die Änderungen der CNAE-Klassifikation beeinflusst.

Madrid verzeichnet stärksten Zuwachs

Regional entwickelte sich die Beschäftigung in Hotellerie und Gastronomie sowie bei Reisebüros und Reiseveranstaltern in der überwiegenden Mehrheit der Autonomen Gemeinschaften positiv. Rückgänge gab es lediglich in Extremadura, Kantabrien sowie Kastilien und León.

Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Autonome Gemeinschaft Madrid. Dort kamen gegenüber dem Vorjahresmonat 7.887 Beschäftigte hinzu. Das entspricht einem Plus von 3,3 Prozent und war sowohl absolut als auch prozentual der höchste Anstieg unter den spanischen Regionen.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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