Mietwagen werden in den Sommerferien 2026 in vielen Urlaubsländern teurer - Wissen, was im Tourismus los ist!



International
Mietwagen werden in den Sommerferien 2026 in vielen Urlaubsländern teurer
Europa bleibt gefragt, während neue Trendziele und regionale Unterschiede das Preisniveau prägen
Mietwagen werden in den Sommerferien 2026 in vielen Urlaubsländern teurer

Die Preise für Mietwagen in den Sommerferien 2026 liegen in vielen beliebten Urlaubsländern spürbar über dem Vorjahresniveau. Besonders in den klassischen Mittelmeerdestinationen müssen Reisende für einen Kleinwagen häufig mehr als 340 Euro pro Woche einplanen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Mietwagenanbieters Sunny Cars. Gleichzeitig gewinnen neue Reiseziele an Bedeutung, während Fernreisen leicht an Nachfrage verlieren.

Nach den Preisrückgängen der Jahre 2024 und 2025 ist in diesem Sommer kaum noch eine Entlastung zu beobachten. Zu den teuersten Mietwagenzielen zählen Mykonos und Sizilien mit Wochenpreisen von mehr als 500 Euro. Deutlich günstiger präsentieren sich dagegen die USA, wo vielerorts weiterhin Preise von unter 400 Euro möglich sind.

„Viele Reisende zieht es in den Sommermonaten noch stärker ins nähere europäische Ausland. Fernreisen haben in diesem Jahr leicht abgenommen, von 26 Prozent im Vorjahr auf 24 Prozent in diesem Sommer. Einen Grund zur Sorge vor Flottenengpässen sollten Reisende jedoch nicht haben, das Angebot bleibt der Nachfrage in dieser Saison gerecht. Gerade in beliebten Zielen empfehlen wir nach wie vor eine frühzeitige Buchung, um das Wunschfahrzeug zu erhalten“, sagt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars.

Europa bleibt im Fokus der Urlauber

Die meisten Neubuchungen entfallen derzeit auf Spanien, Portugal, Kanada, die USA, Griechenland und Italien. Gleichzeitig entwickeln sich Irland, Marokko und Montenegro zu gefragten Mietwagenzielen und verzeichnen deutliche Zuwächse bei den Buchungen.

Auf Ibiza wirkt sich zudem eine neue gesetzliche Obergrenze für Mietwagen aus. Durch die um rund 40 Prozent reduzierte Flottengröße kostet ein Kleinwagen dort inzwischen knapp 650 Euro pro Woche.

Spanien und Portugal mit höheren Preisen

Spanien gehört weiterhin zu den beliebtesten Urlaubszielen. Auf Mallorca steigt der Wochenpreis für einen Kleinwagen von 297 auf 341 Euro. In Barcelona fällt der Preis dagegen leicht auf 279 Euro. Eine Ausnahme bilden die Kanarischen Inseln: Auf Gran Canaria sinkt der Preis gegenüber dem Vorjahr von 196 auf 185 Euro.

Auch Portugal verzeichnet höhere Mietwagenpreise. In Lissabon kostet eine Mietwagenwoche durchschnittlich 388 Euro, in Porto 393 Euro. Besonders deutlich fällt der Anstieg auf Madeira aus, wo die Preise von 424 auf 518 Euro steigen.

Nordamerika bietet ein moderates Preisniveau

Kanada gewinnt als Fernreiseziel an Bedeutung und liegt bei den Buchungen inzwischen vor den USA. Sowohl in Vancouver als auch in Montreal kostet ein Kleinwagen für eine Woche jeweils 496 Euro.

In den USA zeigen sich regionale Unterschiede. Während die Preise in Los Angeles mit 421 Euro nur leicht über dem Vorjahresniveau liegen, steigt der Wochenpreis in Miami von 244 auf 390 Euro. Im Vergleich zu vielen europäischen Urlaubsländern bleibt das Preisniveau dennoch moderat.

Griechenland und Italien gehören zu den teuersten Reisezielen

In Griechenland kostet ein Mietwagen in Athen durchschnittlich 435 Euro pro Woche, auf Kreta 461 Euro. Mykonos bleibt mit 502 Euro eines der teuersten Reiseziele Europas und bewegt sich damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Auch Italien zählt in diesem Sommer zu den hochpreisigen Märkten. Besonders stark steigen die Preise auf Sizilien, wo eine Mietwagenwoche inzwischen 527 Euro kostet. Sardinien entwickelt sich dagegen gegenläufig: Dort sinkt der Durchschnittspreis von 588 auf 484 Euro. In Rom erhöht sich der Wochenpreis von 335 auf 447 Euro.

Bildnachweis: © AA


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