Jerusalem setzt auf Transparenz und Planungssicherheit - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Jerusalem setzt auf Transparenz und Planungssicherheit
Internationale Nachfrage zieht an, 2026 gilt als Jahr stabilen Wachstums
Jerusalem setzt auf Transparenz und Planungssicherheit

Der Tourismus in Jerusalem zeigt deutliche Erholungstendenzen. Nach einer Phase der Zurückhaltung kehren internationale Gästezahlen spürbar zurück, begleitet von verbesserten Flugverbindungen aus Europa. Reiseveranstalter reagieren zunehmend mit konkreten Planungen statt vorsichtiger Anfragen. Vor Ort präsentiert sich die Stadt mit stabiler Infrastruktur, lebendigem Stadtbild und neuen touristischen Angeboten.

Aufwärtstrend nach Phase der Zurückhaltung

„Nach der Resilienz und des Durchhaltens im Jahr 2024 wuchs das internationale Interesse an Jerusalem spürbar. Zwar haben wir das Rekordniveau von 2019 noch nicht erreicht, doch der Aufwärtstrend ist eindeutig“, erklärt Ohad Roth. Der Markt verschiebe sich sichtbar vom sogenannten Solidaritätstourismus hin zu klassischen Segmenten wie Kultur-, Freizeit- und Glaubenstourismus. „Jerusalem bleibt das touristische Herz Israels und die Rückkehr europäischer und nordamerikanischer Gruppen ist ein klares Zeichen des gewachsenen Vertrauens in die Destination.“

Alltag und Wahrnehmung vor Ort

Zur aktuellen Situation betont Roth die Stabilität des öffentlichen Lebens. „Jerusalem war in den vergangenen zweieinhalb Jahren ruhig. Besucher fühlten sich zu keinem Zeitpunkt bedroht.“ Heute sei die Stadt von einer außergewöhnlichen Energie geprägt: „Die Straßen sind belebt, die Geschäfte gut besucht, und der Mahane Yehuda Market ist so lebendig wie eh und je.“

Die Sicherheitspräsenz werde von Gästen überwiegend positiv wahrgenommen. „Es gibt eine sichtbare Sicherheitspräsenz, jedoch nicht stärker als zuvor. Sie wirkt vielmehr beruhigend und begleitet das öffentliche Leben.“ Viele Besucher stellten fest: „Die Realität vor Ort ist deutlich ruhiger und einladender, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.“

Deutscher Markt gewinnt an Dynamik

Deutschland bleibe ein zentraler Quellmarkt. „Der deutsche Markt ist für uns von großer Bedeutung, gerade wegen seines starken Fokus auf Planungssicherheit und Stabilität.“ Positive Impulse kämen durch Fluggesellschaften wie Lufthansa, Condor und Ryanair. Für Herbst und Winter 2026 beobachte man eine klare Entwicklung: „Deutsche Veranstalter gehen von vorsichtigen Anfragen wieder zu konkreten Kontingentplanungen über.“

Nachfrage nach hochwertigen Erlebnisformaten

Inhaltlich bleibe der Glaubenstourismus tragend, zugleich wachse das Interesse an erlebnisorientierten Konzepten. Das Tower of David Museum setze mit moderner Technologie neue Akzente. Parallel entwickle sich das Segment „Kulinarik & Wein“ dynamisch. „Jerusalems Gastronomieszene ist international auf höchstem Niveau.“

Auch naturnahe Angebote gewännen an Bedeutung. Der Jerusalem Trail verbinde Stadtgeschichte mit Landschaftserlebnis. „Das Besondere an Jerusalem ist, egal aus welchem Grund man kommt, ob als Pilger oder Genussreisender, man erlebt immer beides: eine spirituelle sowie auch eine kulinarische und kulturelle Dimension.“

Neue Hotels und erweiterte Kapazitäten

Für 2026 verweist Roth auf mehrere Infrastrukturprojekte. „Internationale Veranstalter profitieren von einem erweiterten Hotelangebot, darunter neue Boutique-Häuser wie das Nucha Hotel der Leonardo Hotelgruppe und das Intercontinental Jerusalem, das im Frühjahr im Stadtzentrum eröffnen soll.“

Investitionen in das Museum of Tolerance sowie neue Besucherzentren in der City of David stärkten zusätzlich die Kapazitäten für Leisure- und MICE-Gruppen. „Jerusalem ist heute zugänglicher, moderner und technologisch besser aufgestellt denn je.“

Vertrauen als strategischer Schlüssel

Die strategische Ausrichtung bleibe klar: „Vertrauen entsteht nicht durch Slogans, sondern durch Transparenz und Präsenz.“ Die Destination setze gezielt auf Informationsreisen und direkte Einblicke. „Unser Ziel ist es nicht nur, Jerusalem zu verkaufen, sondern gemeinsam mit Veranstaltern sicherzustellen, dass ihre Gäste sich vom ersten Moment an sicher, inspiriert und gut betreut fühlen.“

Weitere Informationen unter www.itraveljerusalem.com.

Bildnachweis: © iTravel


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