Emirates startet mit hoher Nachfrage in die Wintersaison - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Emirates startet mit hoher Nachfrage in die Wintersaison
Emirates meldet starke Buchungen, erweitert sein Streckennetz und treibt die Modernisierung seiner Flotte mit A350, neuen Kabinen und Starlink voran
Emirates startet mit hoher Nachfrage in die Wintersaison

Emirates hat im Juli und August mehr als 8,6 Millionen Passagiere befördert und die Sommersaison nach eigenen Angaben über den Erwartungen abgeschlossen. Die Fluggesellschaft erreicht inzwischen rund 93 Prozent ihres Kapazitätsniveaus vor den Einschränkungen und geht mit einer positiven Buchungsentwicklung in die Ende Oktober beginnende Wintersaison.

In mehreren internationalen Märkten liegen die Vorausbuchungen über dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig setzt sich der Trend zu kurzfristigeren Reiseentscheidungen fort. Besonders deutlich wächst nach Angaben der Airline die Nachfrage nach ihren Premium-Klassen.

Sommer bringt hohe Auslastung auf internationalen Strecken

Auf Emirates-Verbindungen von und nach Westasien, Europa, dem Nahen Osten, Nord- und Südamerika sowie Afrika lag die Sitzauslastung im Sommer bei mehr als 75 Prozent. Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage auf Strecken von und nach Indonesien und Côte d’Ivoire sowie im Vereinigten Königreich.

Auch die Premium Economy Class gewinnt an Bedeutung. Die stärksten Zuwächse verzeichnete Emirates hier auf Verbindungen nach Nord- und Südamerika.

Dubai selbst profitierte ebenfalls von der Nachfrage. Allein in der zweiten Augusthälfte brachte Emirates mehr als eine halbe Million Gäste in das Emirat. Das waren sieben Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Emirates erweitert Flexibilität bei Buchungen

Im Laufe des Sommers hat die Fluggesellschaft ihre Buchungsbedingungen angepasst. Passagiere erhalten eine kostenlose Datumsänderung im gesamten Streckennetz, für Reisen nach Dubai sind unbegrenzt kostenlose Datumsänderungen möglich. Gleichzeitig wurden die Gebühren für Ticketerstattungen bei Dubai-Reisen reduziert.

Ergänzt wurde das Angebot um ein umfassendes Reiseschutzpaket. Damit reagiert Emirates auch auf ein Reiseverhalten, das zunehmend von kurzfristigeren Buchungsentscheidungen geprägt wird.

18 neue Flugzeuge seit Jahresbeginn

Parallel zum Ausbau des Verkehrs investiert Emirates weiter in seine Flotte. Seit Januar 2026 wurden elf Airbus A350 und sieben Boeing-777-Frachtflugzeuge übernommen. Bis Ende Dezember sollen sechs weitere A350 hinzukommen.

Auch das umfangreiche Retrofit-Programm schreitet voran. Bislang wurden 104 Flugzeuge modernisiert, darunter 53 Boeing 777 und 51 Airbus A380. Die Premium Economy Class und die neuesten Kabinenprodukte der Airline stehen damit inzwischen in 137 Flugzeugen zur Verfügung. Bis Jahresende soll ihre Zahl auf 155 steigen.

Die Premium Economy Class wird derzeit auf Strecken zu 90 Reisezielen angeboten. Sechs weitere Destinationen sollen bis Ende des Jahres hinzukommen, darunter Paris, Delhi und Stockholm.

Fast 50 Flugzeuge der Emirates-Flotte verfügen inzwischen über Starlink. Die weitere Installation des satellitengestützten Internetzugangs erfolgt parallel zur Kabinenmodernisierung.

Neue Kabinenprodukte und Lounges in Deutschland

Zu den Produktneuheiten des Jahres gehört die U-Dream-Kopfstütze in der Economy Class des Airbus A350. Außerdem führte Emirates einen Premium-Economy-Sitz mit Sichtschutz ein.

Auch am Boden investiert die Airline. In München und Frankfurt sowie im britischen Manchester wurden Emirates Lounges der nächsten Generation eingeführt.

A350 kommt nach Hamburg und Helsinki

Mit Beginn des Winterflugplans wird der Airbus A350 auf weiteren Strecken eingesetzt. Ab Ende Oktober kommt der Flugzeugtyp nach Hamburg sowie nach Larnaka, Malta und Nairobi. Mauritius folgt im November.

Frankfurt erhält ab November eine modernisierte Boeing 777, Stockholm bereits ab Oktober. Zum 1. Oktober nimmt Emirates zudem Helsinki mit dem Airbus A350 in sein Streckennetz auf. Der A350 bedient derzeit 30 Destinationen ab Dubai; bis zum Jahresende sollen es 36 sein.

Zusätzliche Flüge nach Afrika und Asien

Auf mehreren bestehenden Verbindungen baut Emirates die Kapazitäten aus. Accra, Tokio-Narita, Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi erhalten jeweils einen zweiten täglichen Flug. Auf einer der täglichen Verbindungen nach Delhi soll künftig ein Airbus A380 eingesetzt werden.

Neben dem eigenen Streckennetz setzt Emirates auf Partnerschaften. Über 168 Codeshare-, Interline- und intermodale Kooperationen erhalten Passagiere Zugang zu weiteren 1.750 Städten. Nach Angaben der Fluggesellschaft setzen täglich durchschnittlich mehr als 13.000 Emirates-Passagiere ihre Reise mit Partner-Airlines fort.

Gemeinsam mit flydubai bietet Emirates Verbindungen zu mehr als 214 Reisezielen in über 100 Ländern und über 4.600 mögliche Reiseverbindungen über das Drehkreuz Dubai. Seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2017 haben die beiden Fluggesellschaften mehr als 28 Millionen Passagiere befördert.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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