Eurowings fliegt im ersten Halbjahr mehr als zehn Millionen Passagiere - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Eurowings fliegt im ersten Halbjahr mehr als zehn Millionen Passagiere
Stabile Abläufe, hohe Kundenzufriedenheit und eine starke Nachfrage nach Mittelmeerzielen prägen die ersten sechs Monate des Jahres
Eurowings fliegt im ersten Halbjahr mehr als zehn Millionen Passagiere

Eurowings hat das erste Halbjahr 2026 trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit einer stabilen operativen Leistung abgeschlossen. Witterungsbedingte Einschränkungen, Streiks und die Auswirkungen des Nahost-Konflikts führten zwar zu Anpassungen im Flugprogramm, dennoch absolvierte die Lufthansa-Tochter rund 75.000 Flüge mit einer Regelmäßigkeit von nahezu 99 Prozent. Mehr als zehn Millionen Passagiere entschieden sich in den ersten sechs Monaten für Deutschlands größten Ferienflieger.

Hohe Kundenzufriedenheit und gut ausgelastete Flüge

Die zuverlässige Betriebsleistung spiegelt sich auch in den Bewertungen der Fluggäste wider. Der Net Promoter Score (NPS) erreichte mit 47 Punkten einen im Branchenvergleich hohen Wert. Gleichzeitig gaben Umfragen zufolge mehr als 71 Prozent der Passagiere an, erneut mit Eurowings fliegen zu wollen.

Auch die Auslastung entwickelte sich positiv. Im ersten Halbjahr stieg sie auf durchschnittlich 85,3 Prozent und unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach dem Streckenangebot der Airline.

Mittelmeer profitiert von verändertem Buchungsverhalten

Vor allem im zweiten Quartal gewann die Nachfrage spürbar an Dynamik. Besonders Verbindungen in den westlichen Mittelmeerraum waren gefragt. Klassische Ferienziele wie Mallorca profitierten vom veränderten Buchungsverhalten vieler Reisender, die angesichts der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verstärkt auf andere Urlaubsregionen auswichen.

Parallel dazu baute Eurowings ihre Präsenz am Flughafen Berlin Brandenburg weiter aus. Im Sommerflugplan verbindet die Airline die Hauptstadt erstmals mit rund 50 Destinationen. Im Fokus stehen dabei vor allem europäische Metropolen wie London, Lissabon, Sarajevo sowie ab November auch Rom.

Belastungen durch Treibstoffkosten und Abgaben

Wirtschaftlich blieb das Marktumfeld anspruchsvoll. Das Point-to-Point-Geschäft der Lufthansa Group, zu dem Eurowings sowie die Beteiligung an SunExpress gehören, schloss das erste Halbjahr mit einem bereinigten operativen Ergebnis (Adjusted EBIT) von minus 252 Millionen Euro ab. Belastet wurde das Ergebnis insbesondere durch gestiegene Treibstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts sowie höhere Steuern und Gebühren am Luftverkehrsstandort Deutschland.

Für Ferienfluggesellschaften fällt der ertragsstärkste Zeitraum traditionell in die Monate Juni bis Oktober. Entsprechend liegt der Schwerpunkt des Geschäftsjahres noch vor Eurowings.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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