USA: Roadtrips durch den amerikanischen Süden verbinden Natur, Musik und Geschichte - Wissen, was im Tourismus los ist!



International
USA: Roadtrips durch den amerikanischen Süden verbinden Natur, Musik und Geschichte
Zwischen Appalachen, Mississippi und Golfküste führen Panoramastraßen zu Naturwundern, Musikgeschichte und regionaler Küche
USA: Roadtrips durch den amerikanischen Süden verbinden Natur, Musik und Geschichte

Wenn das erste Licht über dem Mississippi-Delta liegt, die Blue Ridge Mountains in Herbstfarben leuchten oder die Sonne an der Golfküste versinkt, wird bereits die Fahrt zum Reiseerlebnis. Der amerikanische Süden bietet dafür ein dichtes Netz aus Scenic Byways, historischen Flussstraßen und Küstenrouten, auf denen Landschaft und Kultur eng miteinander verbunden sind.

Zwölf Südstaaten vermarktet Travel South USA gemeinsam als Reiseregion. Für individuelle Rundreisen liegt der Reiz vor allem in den Gegensätzen: Appalachen und Sumpflandschaften, kleine Orte und Musikmetropolen, Bürgerrechtsgeschichte und Street Art, Barbecue und kreolische Küche liegen oft nur wenige Fahrstunden auseinander.

Von den Appalachen bis zum Golf von Mexiko

Alabama zeigt diese Vielfalt auf vergleichsweise engem Raum. Ein Reisetag kann morgens in den Ausläufern der Appalachen beginnen und am Abend an der Golfküste enden. Dazwischen liegen Huntsville, Birmingham, Auburn, Montgomery und Mobile mit historischen Vierteln, Aussichtspunkten, Murals und Rooftop-Bars. Auch die Küche gehört zur Route: Alabama White Sauce bei Big Bob Gibson Bar-B-Q steht ebenso für den Bundesstaat wie frische Austern an der Küste.

North Carolina besitzt 62 ausgewiesene Panoramastraßen. Der 158 Kilometer lange Waterfall Byway führt durch die Cullasaja Gorge und durch eine Region mit mehr als 200 Wasserfällen. Der Fontana Byway verläuft am gleichnamigen See entlang durch die Great Smoky Mountains. Auf dem Sauratown Mountains Scenic Byway wechseln sich Farmland und Wälder ab, bevor die State Parks Hanging Rock und Pilot Mountain erreicht werden.

In Missouri bestimmen die Ozarks das Landschaftsbild. Der Elephant Rocks State Park mit seinen alten Felsformationen, der Taum Sauk Mountain und die Ozark National Scenic Riverways machen die geologische Geschichte der Region sichtbar. Rund um St. Louis kommt eine kulinarische Dimension hinzu. Loryn Nalic von Balkan Treat Box wurde 2026 mit dem James Beard Award als „Best Chef: Midwest“ ausgezeichnet.

Naturwunder und Geschichte am Straßenrand

Georgia verbindet auf einer Rundreise die sieben Naturwunder des Bundesstaates. Die Strecke reicht von Tallulah Gorge und Amicalola Falls bis nach Warm Springs, wo Franklin D. Roosevelt wegen seiner Polio-Erkrankung die warmen Quellen aufsuchte.

Weiter südlich liegt das Okefenokee National Wildlife Refuge. Das große Schwarzwassersumpfgebiet wurde im Juli 2026 als erstes UNESCO-Welterbe Georgias anerkannt. Geführte Kajaktouren führen durch von Spanischem Moos geprägte Zypressenlandschaften. Nach Einbruch der Dunkelheit bietet der als Gold Tier ausgezeichnete International Dark Sky Park besonders gute Bedingungen zur Beobachtung des Sternenhimmels.

Im Westen Kentuckys erzählen Kunst, Handwerk und Küche von der regionalen Geschichte. In Paducah zeigen mehr als 60 Murals entlang der Hochwasserschutzmauer Szenen aus der Vergangenheit, während das National Quilt Museum textile Kunst präsentiert. Entlang von Ohio und Tennessee River liegen Weingüter, historische Unterkünfte und Barbecue-Restaurants.

Eine regionale Spezialität ist Mutton Barbecue. Die Tradition entstand im 19. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Schafzucht und hat sich bis heute erhalten. Das Fleisch wird langsam über Hickoryholz gegart.

Auf den Spuren von Blues, Country und Jazz

In Mississippi gehört Musik unmittelbar zur Reise. In Clarksdale kreuzen sich die Highways 61 und 49 am legendären Crossroads. Der Ground Zero Blues Club, das GRAMMY Museum Mississippi in Cleveland und Dockery Farms führen zu den Wurzeln des Blues und dessen Einfluss auf die internationale Musikgeschichte.

Weiter südlich begleiten Riverfront Murals und der Mississippi River die Fahrt nach Vicksburg und Natchez. Tupelo wiederum erzählt die frühe Geschichte Elvis Presleys. Sein Geburtshaus, die Skulptur „Becoming“ und ein Innenstadt-Mural erinnern an die Anfänge des späteren King of Rock ’n’ Roll.

Eine größere musikalische Klammer bildet die Route „Rhythms of the South“. Sie verbindet Atlanta, Nashville und New Orleans. In Atlanta führen Stationen vom Piedmont Park und der Street Art in Cabbagetown bis zur Jackson Street Bridge und zum Ponce City Market. Nashville verbindet das Stadtpanorama an der John Seigenthaler Pedestrian Bridge mit den Bühnen und Neonlichtern des Honky Tonk Highway.

New Orleans setzt die Reise mit Beignets, der Architektur des French Quarter und Garden District, kreolischer Küche und Blicken auf den Mississippi fort. Am Abend verlagert sich das Geschehen zur Frenchmen Street, wo Jazzclubs und Live-Bühnen die Musiktradition der Stadt fortführen.

Louisiana zwischen Flussstädten und Sümpfen

Auch jenseits von New Orleans eignet sich Louisiana für längere Rundreisen. Im Norden liegt die Antique Alley im historischen Cotton Port District von West Monroe am Ouachita River. Natchitoches wurde 1714 gegründet und gilt als älteste Siedlung des Louisiana Purchase. Lasyone’s serviert dort seit 1967 seine bekannten Meat Pies.

In Alexandria präsentiert das River Oaks Art Center regionale Gegenwartskunst. Baton Rouge setzt mit dem 176 Jahre alten Old State Capitol einen historischen und architektonischen Akzent. Bei Slidell verändert sich die Landschaft erneut: Im Honey Island Swamp stehen Sumpfnatur und die mit ihr verbundenen regionalen Legenden im Mittelpunkt.

South Carolina führt durch das Lowcountry

Für South Carolina bietet sich eine drei- bis fünftägige Fahrt durch das Lowcountry an. Die Strecke führt von Charleston über Johns Island, Edisto Island, Beaufort und Bluffton bis Hilton Head Island.

Unterwegs liegen mit Rainbow Row in Charleston, dem Angel Oak Tree, Driftwood Beach in Botany Bay und den Ruinen der Old Sheldon Church einige der markantesten Stationen der Region. Spanisches Moos prägt vielerorts die Straßen, während Gullah-Gerichte und frische Meeresfrüchte die kulinarische Geschichte des Lowcountry widerspiegeln. Auf Hilton Head Island markiert der rot-weiße Harbour Town Lighthouse einen klassischen Schlusspunkt für die Route.

Eine Region, viele Geschichten

Der amerikanische Süden lässt sich auf der Straße als zusammenhängende Kulturlandschaft entdecken. Panoramastraßen führen nicht lediglich von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Landschaft, Geschichte, Küche und Musik greifen ineinander und zeigen, wie unterschiedlich die Regionen zwischen Appalachen, Mississippi und Golfküste geprägt sind.

Travel South USA ist die offizielle Destinationsmarketing-Organisation für den Süden der Vereinigten Staaten. Seit mehr als 60 Jahren vermarktet die Organisation zwölf Bundesstaaten gemeinsam und positioniert die Region international als Reiseziel für Kultur, Musik, Kulinarik und Natur.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration mit Material von Travel South USA


Unsere Webseite ist auf allen Computern und mobilen Geräten gut nutzbar.
Tourexpi, turizm haberleri, Reisebüros, tourism news, noticias de turismo, Tourismus Nachrichten, новости туризма, travel tourism news, international tourism news, Urlaub, urlaub in der türkei, день отдыха, holidays in Turkey, Отдых в Турции, global tourism news, dünya turizm, dünya turizm haberleri, Seyahat Acentası,