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Natur wirkt: Europas Kurorte als Baustein der Gesundheitsversorgung von morgen
European Spas Association sieht in Kurorten einen Schlüssel für Prävention, gesundes Altern und gesellschaftliche Resilienz
Natur wirkt: Europas Kurorte als Baustein der Gesundheitsversorgung von morgen

Gesundes Altern, wirksame Prävention und die Stärkung gesellschaftlicher Resilienz zählen zu den zentralen Herausforderungen der europäischen Gesundheitssysteme. Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens rückt die European Spas Association (ESPA) in einer Sonderpublikation einen oft unterschätzten Faktor in den Fokus: Europas Kurorte und ihre natürlichen Heilressourcen.

Die Publikation positioniert Kurorte klar als integralen Bestandteil einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung. Längst seien sie mehr als Orte der Erholung, vielmehr entwickelten sie sich zu aktiven Partnern moderner Gesundheitssysteme. Kurorte stärken die Prävention, begleiten Rehabilitation und tragen nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Naturheilmittel, therapeutische Landschaften und evidenzbasierte Kurmedizin werden dabei nicht als Relikte der Vergangenheit verstanden, sondern als zeitgemäße Antworten auf den deutlichen Anstieg chronischer und lebensstilbedingter Erkrankungen.

Im Mittelpunkt stehen Beschwerden wie stressbedingte Erkrankungen, Probleme des Bewegungsapparates, Herz-Kreislauf-Risiken oder metabolische Störungen. Gerade hier zeigen multimodale Kurprogramme besondere Wirksamkeit, da sie Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit und natürliche Heilfaktoren systematisch miteinander verbinden. Die Sonderausgabe verdeutlicht, dass diese ganzheitlichen Ansätze einen wichtigen Beitrag zur Entlastung klassischer Versorgungssysteme leisten können.

„Kurmedizin mit lokalen natürlichen Heilmitteln schafft Brücken zwischen Medizin, Natur und Lebensstil – und genau darin liegt ihre Zukunftskraft für Europas Gesundheitssysteme. Langfristiges Wohlbefinden entsteht dort, wo medizinische Kompetenz und natürliche Ressourcen zusammenwirken“, erklärt Dr. Siyka Katsarova, Präsidentin der ESPA und Beraterin der EU-Strategie für einen gesunden Lebensstil.

Die Veröffentlichung stellt die therapeutische Vielfalt europäischer Kurorte vor. Dazu zählen Anwendungen mit Thermal- und Mineralwasser ebenso wie Klima- und Thalassotherapie sowie innovative medizinische Kurkonzepte. ESPA-Mitglieder kombinieren traditionelle Naturheilverfahren mit moderner Medizin, Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, mentaler Gesundheit und nachhaltigen Lebensstilprogrammen.

Untermauert werden diese Ansätze durch zahlreiche wissenschaftliche Studien aus ganz Europa. Sie belegen die Wirksamkeit natürlicher Therapien insbesondere bei chronischen und lebensstilbedingten Erkrankungen, in der Post-COVID-Rehabilitation, bei psychischen Belastungen sowie in der onkologischen Nachsorge. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass Kurorte messbar zur Prävention, zum gesunden Altern und zu einer nachhaltigen Gesundheitsökonomie beitragen.

Europaweit existieren heute mehr als tausend Kurorte und Kliniken, die jährlich rund 25 Millionen Gäste empfangen. Sie generieren eine Wertschöpfung von etwa 50 Milliarden Euro und sichern rund 850.000 Arbeitsplätze. Vor diesem Hintergrund versteht die ESPA Kurorte nicht nur als gesundheitspolitisches, sondern auch als wirtschaftliches Zukunftsmodell für Europa.

Bildnachweis: © European Spas Association


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