HolidayCheck-Report zeigt deutliche Unterschiede beim Bewertungsverhalten der Generationen - Wissen, was im Tourismus los ist!



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HolidayCheck-Report zeigt deutliche Unterschiede beim Bewertungsverhalten der Generationen
Der neue HolidayCheck Bewertungsreport 2026 zeigt, wie unterschiedlich Generationen mit Online-Bewertungen umgehen – von analytischer Recherche bis hin zu emotional geprägter Selbstdarstellung in sozialen Medien
HolidayCheck-Report zeigt deutliche Unterschiede beim Bewertungsverhalten der Generationen

Bewertungen sind längst mehr als reine Entscheidungshilfen beim Kauf eines Produkts oder bei der Buchung einer Reise. Der aktuelle Bewertungsreport von HolidayCheck zeigt, dass Online-Feedback heute auch Ausdruck von Emotionen, persönlicher Identität und sozialer Zugehörigkeit ist. Besonders zwischen den Generationen offenbaren sich dabei deutliche Unterschiede.

Während ältere Nutzer Bewertungen häufig systematisch vergleichen und mehrere Quellen heranziehen, reagieren jüngere Generationen spontaner und emotionaler. Vor allem die Gen Z versteht das Teilen von Erfahrungen zunehmend als Teil ihrer digitalen Persönlichkeit.

Bewertungen als Gemeinschaftserlebnis

Über alle Altersgruppen hinweg sehen viele Menschen Bewertungen als Möglichkeit, anderen Orientierung zu geben. Gleichzeitig unterscheiden sich Motivation und Umgang mit Bewertungen deutlich.

So geben 68 Prozent der Gen Z an, dass ihnen das Bewerten Spaß macht. Bei den Babyboomern liegt dieser Wert lediglich bei 38 Prozent. Mehr als die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen fühlt sich durch Bewertungen als Teil einer Community, fast jeder Zweite nutzt Bewertungen auch zur Selbstdarstellung.

Besonders stark zeigt sich bei jüngeren Nutzern der emotionale Einfluss auf das Bewertungsverhalten. 65 Prozent der Gen Z bewerten spontan, wenn sie etwas besonders gut oder schlecht finden. Unter den Babyboomern trifft dies nur auf 36 Prozent zu.

Emotionen beeinflussen Bewertungen

Der Report zeigt zudem, dass persönliche Sympathien Bewertungen beeinflussen können. So geben 31 Prozent der Gen Z an, positive Aspekte bewusst stärker hervorgehoben zu haben, weil sie den Anbieter sympathisch fanden. Fast jeder Fünfte erklärt außerdem, negative Punkte abgeschwächt zu haben, um niemandem zu schaden.

Für 82 Prozent der Gen Z ist das Schreiben von Bewertungen zugleich Ausdruck freier Meinungsäußerung.

„Wir sehen, dass Bewertungen heute nicht mehr nur gelesen, sondern in unterschiedlichen Formaten erlebt werden, von klassischen Texten bis hin zu kurzen Video-Reviews in den sozialen Medien“, sagt Nina Hammer, Pressesprecherin bei HolidayCheck. „Damit verschiebt sich auch, welchen Quellen Nutzerinnen und Nutzer vertrauen.“

Social Media gewinnt an Bedeutung

Vor allem jüngere Nutzer schenken Bewertungen in sozialen Medien zunehmend Vertrauen. Laut Report halten 41 Prozent der Gen Z Bewertungen auf Social-Media-Plattformen für besonders glaubwürdig. Bei den Babyboomern liegt dieser Wert lediglich bei 13 Prozent.

„Gerade diese hohe Zustimmung macht deutlich, wie wichtig es ist, Bewertungen im Kontext zu betrachten. Denn nicht jede Bewertung im Internet wird überprüft. Insbesondere auf sozialen Plattformen können Inhalte ungefiltert veröffentlicht werden“, erklärt Nina Hammer.

Der Report empfiehlt deshalb, Bewertungen kritisch einzuordnen, verschiedene Quellen miteinander zu vergleichen und auch die Perspektive der jeweiligen Bewertenden zu berücksichtigen — etwa ob jemand allein, als Paar oder mit Familie gereist ist.

Vier Generationen, vier Bewertungs-Typen

Der Bewertungsreport unterscheidet vier charakteristische Bewertungs-Typen. Die Babyboomer gelten als „analytische Entscheider“, die verschiedene Plattformen vergleichen und Erfahrungsberichte strukturiert auswerten.

Die Gen X wird als „reflektierte Abwäger“ beschrieben, die unterschiedliche Perspektiven bewusst einordnet. Die Gen Y nutzt Bewertungen vor allem pragmatisch zur schnellen Orientierung.

Die Gen Z wiederum beschreibt HolidayCheck als „emotionale Bewerter“, die stark von persönlichen Eindrücken, sozialen Medien und Einzelmeinungen geprägt werden.

Zwischen Vielfalt und Verlässlichkeit

Trotz ihrer hohen Bedeutung stimmen Bewertungen nicht immer mit den tatsächlichen Reiseerfahrungen überein. 21 Prozent der Gen Z geben an, sehr häufig Bewertungen zu lesen, die von ihren eigenen Erfahrungen abweichen.

Gleichzeitig sieht HolidayCheck gerade in der Vielfalt unterschiedlicher Perspektiven einen wichtigen Mehrwert. Bewertungen könnten ein Gegengewicht zur klassischen Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen darstellen, sofern Nutzer verschiedene Quellen bewusst kombinieren und kritisch hinterfragen.

Nach Einschätzung des Unternehmens gewinnen dabei Plattformen an Bedeutung, die ihre Inhalte systematisch auf Authentizität prüfen und sich an verbindlichen Standards orientieren.

Bildnachweis: © HolidayCheck AG


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