Französisch-Polynesien: Zehn Traumstrände auf den Inseln von Tahiti - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Französisch-Polynesien: Zehn Traumstrände auf den Inseln von Tahiti
Weißer, schwarzer und sogar rosafarbener Sand prägen die Küstenwelt zwischen Bora Bora, Tahiti, Moorea und den abgelegenen Archipelen
Französisch-Polynesien: Zehn Traumstrände auf den Inseln von Tahiti

Kaum eine Inselwelt wird so stark mit Stränden und Lagunen verbunden wie Französisch-Polynesien. Doch die Küsten der Inseln von Tahiti sind vielfältiger, als das klassische Bild von weißem Sand und türkisfarbenem Wasser vermuten lässt. Tiefschwarze Vulkanstrände gehören ebenso dazu wie abgeschiedene Buchten, historische Küstenabschnitte und nahezu unberührte Strände auf weit entfernten Inseln.

Tahiti Tourisme hat zehn Strände ausgewählt, die diese Vielfalt zeigen. Die Reise führt von Bora Bora und Moorea über Huahine und Maupiti bis zu den Marquesas-, Gambier- und Austral-Inseln.

Matira: Bora Boras berühmter Klassiker

Der Matira-Strand gehört zu den bekanntesten öffentlichen Stränden Bora Boras. Rund zwei Kilometer zieht sich der feine weiße Sand bis zur Pointe Matira. Kokospalmen säumen die Küste, davor erstreckt sich die Lagune mit ihren unterschiedlichen Blau- und Türkistönen.

Einmal im Jahr wird die tropische Kulisse zugleich zur Sportarena. Am Matira-Strand endet das Hawaiki Nui Va’a, das bekannte polynesische Rennen mit traditionellen Auslegerkanus.

Pointe Vénus: Tahitis schwarzer Strand

Ein vollkommen anderes Bild bietet die Pointe Vénus an der Ostküste Tahitis. Schwarzer Sand erinnert an den vulkanischen Ursprung der Insel, während der historische Leuchtturm dem Küstenabschnitt seinen unverwechselbaren Charakter gibt.

Bei entsprechendem Wellengang aus Norden wird die Pointe Vénus zum Surfspot. Schnorchler können zudem einen rund 300 Meter vor der Küste gelegenen Wasserpfad erkunden.

Tetiaroa: Naturparadies vor Tahiti

Das Atoll Tetiaroa wurde international auch als Rückzugsort von Marlon Brando bekannt. Heute steht vor allem seine weitgehend unberührte Natur im Mittelpunkt. Meeresschildkröten, Fregattvögel, braune Tölpel und andere Seevögel gehören zur Tierwelt des Atolls.

Strandspaziergänge und Schnorchelausflüge ermöglichen Besuchern, die Landschaft über und unter Wasser zu entdecken.

Vaiava: weißer Sand an Tahitis Westküste

Der Vaiava-Strand, häufig als PK18 bezeichnet, gehört zu den beliebtesten Badeplätzen der Insel Tahiti. Sein weißer Sand ist an dieser Küste eine Besonderheit.

Das flache Lagunenwasser macht den Strand vor allem für Familien interessant. Gleichzeitig bietet das klare Wasser gute Bedingungen zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Auch bei Einheimischen ist Vaiava ein beliebter Ort für Picknicks.

Temae: türkisfarbene Lagune auf Moorea

Wer mit der Fähre von Tahiti nach Moorea kommt, findet am Strand von Temae eines der klassischen Südseemotive. Weißer Sand trifft auf türkisfarbenes Wasser, dahinter spenden Kokospalmen Schatten.

Der weitläufige Strand eignet sich zum Schwimmen ebenso wie für lange Spaziergänge und ruhige Stunden am Meer.

Avea: ursprüngliche Küste auf Huahine

Der Avea-Strand liegt auf der Halbinsel von Huahine und vermittelt mit seiner Vegetation und dem kilometerlangen, von Bäumen gesäumten Küstenabschnitt einen besonders ursprünglichen Eindruck.

Die weitgehend natürliche Umgebung lässt erahnen, wie viele polynesische Küsten vor ihrer stärkeren touristischen Entwicklung ausgesehen haben könnten.

Pointe Tereia: zu Fuß durch die Lagune

Auf Maupiti liegt mit Pointe Tereia einer der romantischsten Strände der Auswahl. Der Küstenabschnitt wird auch als „Strand der Liebenden“ bezeichnet und ist für seine ruhige Atmosphäre bekannt.

Eine Besonderheit ist die flache Lagune. Von hier aus können Besucher zu Fuß in Richtung Motu Auira gehen. In den Gewässern rund um Maupiti lassen sich mit etwas Glück auch Mantarochen beobachten.

Anaho: versteckte Bucht auf Nuku Hiva

Deutlich aufwendiger ist die Anreise zum Strand von Anaho auf Nuku Hiva. Die Bucht auf den Marquesas-Inseln ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar.

Wer sich für den Landweg entscheidet, erreicht sie nach einer etwa einstündigen Wanderung. Die abgeschiedene Bucht ist von dichter Vegetation umgeben und zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Küstenabschnitten der Marquesas.

Tai o Ra’a: Abgeschiedenheit auf Aukena

Noch weiter abseits der bekannten Routen liegt Tai o Ra’a auf Aukena im Gambier-Archipel. Der nahezu unberührte Strand befindet sich in der Nähe des ehemaligen Dorfes Anaputaroa.

Ruinen erinnern dort an die Geschichte der Insel, darunter Überreste des ersten Colleges auf den Inseln von Tahiti. Schattenspendende Bäume und klares türkisfarbenes Wasser prägen heute die ruhige Küstenlandschaft.

Tavana: Südsee mit Bounty-Geschichte

Den Abschluss bildet der Tavana-Strand auf Tubuai im Archipel der Austral-Inseln. Die Insel ist historisch mit den Meuterern der Bounty verbunden, die hier einst versuchten, sich niederzulassen.

Heute lockt der weiße Strand am größten Pass der Insel vor allem Schnorchler und Taucher. Früh am Morgen lässt sich außerdem beobachten, wie Versorgungsschiffe aus der Inselwelt der Australen Tubuai erreichen.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration mit Material von Bertrand Duquenne


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