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Quito rückt im September für drei Tage in den Mittelpunkt der südamerikanischen Kaffeewelt. Vom 18. bis 20. September 2026 findet im Centro de Convenciones Metropolitano de Quito die Global Coffee Fair statt. Es ist die erste internationale Kaffeemesse dieser Art in Ecuador und bringt Akteure aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammen.
Produzenten und Exporteure treffen dort auf Röster, Baristas, Wissenschaftler und internationale Einkäufer. Für die ecuadorianische Hauptstadt verbindet sich die Veranstaltung mit einem zweiten Ziel: Quito will seine Position als internationaler Standort für Messen, Kongresse und spezialisierte Fachveranstaltungen weiter ausbauen.
Südamerikas führende Cafés treffen sich in Quito
Über die eigentliche Messe hinaus erhält die Veranstaltung eine südamerikanische Dimension. Quito ist Gastgeber der Gala „South America’s 100 Best Coffee Shops“. Erwartet werden Geschäftsführer und Entscheidungsträger der 100 ausgezeichneten Cafés des Kontinents.
Damit konzentriert sich für drei Tage ein Teil der südamerikanischen Kaffeebranche in der ecuadorianischen Hauptstadt. Neben dem fachlichen Austausch bietet die Veranstaltung Quito Gelegenheit, sich Unternehmern, Branchenexperten und internationalen Besuchern als Reise- und Geschäftsreiseziel zu präsentieren.
Kongresszentrum als Bühne für internationale Veranstaltungen
Mit der Global Coffee Fair will Quito zugleich seine Infrastruktur für den internationalen MICE-Markt demonstrieren. Das Centro de Convenciones Metropolitano ist auf größere Kongresse, Messen und Fachveranstaltungen ausgelegt.
Für internationale Teilnehmer lässt sich das berufliche Programm mit einem touristischen Aufenthalt verbinden. Quito bietet dafür ein breites kulturelles, gastronomisches und historisches Angebot und kann damit Geschäftsreisen um zusätzliche Erlebnisse außerhalb des eigentlichen Veranstaltungsprogramms ergänzen.
Ecuador produziert Kaffee in vier unterschiedlichen Regionen
Auch inhaltlich bietet der Veranstaltungsort einen besonderen Bezug zum Thema. Ecuador ist das einzige Andenland, in dem Kaffee in allen vier geografischen Regionen des Landes angebaut wird: an der Küste, im Andenhochland, im Amazonasgebiet und auf den Galápagos-Inseln.
Die unterschiedlichen Landschaften und klimatischen Bedingungen ermöglichen entsprechend vielfältige Anbaugebiete. Quito soll während der Messe als Plattform dienen, um internationalen Fachbesuchern diese Bandbreite und das Potenzial des ecuadorianischen Kaffees näherzubringen.
Veranstaltungen sollen zusätzliche Besucher nach Quito bringen
Für die Hauptstadt sind internationale Fachveranstaltungen zugleich ein Instrument der Tourismusentwicklung. Kongresse und Messen bringen Geschäftsreisende in die Stadt, sorgen für Übernachtungen und Nachfrage in Gastronomie und anderen touristischen Bereichen und schaffen Kontakte zu internationalen Unternehmen und Organisationen.
Die Global Coffee Fair verbindet diesen Effekt mit einem Produkt, das eng mit Ecuador verbunden ist. Für Quito bietet die Veranstaltung damit die Möglichkeit, sich gleichzeitig als Zentrum der südamerikanischen Kaffeebranche und als internationaler Standort für Meetings, Kongresse und Geschäftsreisen zu positionieren.
Bildnachweis: © KI-generierte Illustration
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