Babanango Game Reserve setzt auf mehrtägige Walking Safaris - Wissen, was im Tourismus los ist!



International
Babanango Game Reserve setzt auf mehrtägige Walking Safaris
Mit dem neuen Ogomeni Trails Camp erweitert das Babanango Game Reserve in Südafrika sein Safari-Angebot um mehrtägige Walking Safaris mit Übernachtung im Camp
Babanango Game Reserve setzt auf mehrtägige Walking Safaris

Das Konzept verbindet geführte Wanderungen durch Big-Five-Gebiet mit naturnahen Unterkünften und einem bewusst entschleunigten Reiseerlebnis.

Das Babanango Game Reserve liegt im Norden der Provinz KwaZulu-Natal und gehört zu den jüngeren privaten Schutzgebieten des Landes. Seit 2020 entsteht dort auf einer Fläche von mehr als 20.000 Hektar ein wissenschaftlich begleitetes Rewilding-Projekt in Zusammenarbeit mit lokalen Community Trusts.

Die Landschaft hebt sich deutlich von klassischen Safari-Regionen ab. Bergzüge, Täler, Wasserfälle und der White Umfolozi River schaffen auf engem Raum mehrere unterschiedliche Lebensräume. Mehr als 3.000 Tiere wurden bereits wiederangesiedelt, darunter auch Spitzmaulnashörner im Rahmen des WWF Black Rhino Range Expansion Project.

Safari zu Fuß statt aus dem Geländewagen

Mit dem neuen Ogomeni Trails Camp setzt das Reservat verstärkt auf Walking Safaris als intensive Form der Naturbegegnung. Anders als klassische Pirschfahrten führen die Touren Gäste zu Fuß durch das Schutzgebiet – begleitet von erfahrenen Rangern und über mehrere Tage hinweg.

Die Teilnehmer folgen Tierspuren, beobachten Pflanzen und Wildtiere aus unmittelbarer Nähe und erhalten Einblicke in ökologische Zusammenhänge, Geologie und Geschichte der Region. Auch Vogelbeobachtung und nächtliches Sterneschauen gehören zum Programm.

Das Camp ist von Mitte März bis Mitte Oktober geöffnet. Angeboten werden Aufenthalte von zwei bis vier Nächten in kleinen Gruppen. Zum All-inclusive-Konzept zählen Mahlzeiten, ausgewählte Getränke, geführte Wanderungen und komfortable Zeltunterkünfte mit täglicher Rückkehr ins Base Camp.

Die Preise beginnen bei 13.900 südafrikanischen Rand, umgerechnet etwa 700 Euro pro Person für zwei Nächte.

Alternative zu klassischen Safari-Regionen

Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum positioniert sich das Reservat bewusst als Alternative zu stärker frequentierten Safari-Zielen wie dem Krüger-Nationalpark. Das Gebiet ist malariafrei und liegt rund drei Autostunden von Durban entfernt.

Die begrenzte Zahl an Gästen und das vergleichsweise ruhige Umfeld sollen intensivere Naturerlebnisse ermöglichen.

Naturschutz und lokale Beteiligung

Das Projekt verfolgt neben dem Naturschutz auch einen sozialen Ansatz. Nach Angaben des Reservats gehören rund 74 Prozent der Fläche lokalen Community Trusts. Einnahmen aus dem Tourismus fließen unter anderem in Arbeitsplätze und Ausbildungsprogramme für die Region.

Das Ogomeni Trails Camp ist bewusst ressourcenschonend konzipiert und soll sich möglichst behutsam in die Umgebung einfügen.

Kombination mit Lodge-Aufenthalten möglich

Die Walking-Safari-Angebote lassen sich mit Aufenthalten in den Lodges des Reservats kombinieren. Zur Auswahl gehören die Madwaleni River Lodge am White Umfolozi River, die auf einem Höhenrücken gelegene Zulu Rock Lodge sowie die familienfreundliche Valley Lodge im Talbereich des Reservats.

Für Gäste mit Wunsch nach maximaler Privatsphäre steht zudem das exklusiv buchbare Hilltop House zur Verfügung.

Bildnachweis: © Stewart Nolan


Unsere Webseite ist auf allen Computern und mobilen Geräten gut nutzbar.
Tourexpi, turizm haberleri, Reisebüros, tourism news, noticias de turismo, Tourismus Nachrichten, новости туризма, travel tourism news, international tourism news, Urlaub, urlaub in der türkei, день отдыха, holidays in Turkey, Отдых в Турции, global tourism news, dünya turizm, dünya turizm haberleri, Seyahat Acentası,