Camping gewinnt vor allem bei Jüngeren an Beliebtheit - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
Camping gewinnt vor allem bei Jüngeren an Beliebtheit
Jeder vierte Deutsche zählt inzwischen zur Camping-Zielgruppe – Deutschland bleibt mit deutlichem Abstand das bevorzugte Reiseziel
Camping gewinnt vor allem bei Jüngeren an Beliebtheit

Camping entwickelt sich in Deutschland weiter vom klassischen Nischenurlaub zu einer Reiseform für breite Bevölkerungsschichten. Nach einer aktuellen ADAC-Umfrage zählt inzwischen jeder vierte Deutsche ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Das entspricht rund 17 Millionen Menschen und einem deutlichen Zuwachs gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2023.

Damals lag der Anteil noch bei 21 Prozent, inzwischen sind es 25 Prozent. Besonders ausgeprägt ist das Interesse bei jüngeren Reisenden. Zugleich verändern sich die bevorzugten Übernachtungsformen: Neben klassischen Campingplätzen stoßen kleine Stellplätze auf Bauernhöfen, Weingütern oder privaten Grundstücken auf zunehmendes Interesse.

Camping besonders bei Jüngeren gefragt

Unter den 16- bis 39-Jährigen zählen inzwischen 39 Prozent zur Camping-Zielgruppe. Vor drei Jahren waren es noch 35 Prozent. Bei den 40- bis 59-Jährigen liegt der Anteil bei 26 Prozent.

Deutlich zurückhaltender zeigt sich die Generation ab 60 Jahren. Hier beträgt der Anteil unverändert elf Prozent. Das Wachstum des Campingmarktes wird damit derzeit vor allem von jüngeren Altersgruppen getragen.

Wohnmobil und Campingbus dominieren

Knapp die Hälfte der Campingurlaube wird mit Wohnmobil, Campingbus oder Minicamper unternommen. Mobilheime erreichen einen Anteil von 18 Prozent. Mit Zelt oder Dachzelt reisen 17 Prozent, weitere 16 Prozent entscheiden sich für den klassischen Wohnwagen.

Bei der Wahl des Übernachtungsortes bleibt der Campingplatz klar führend. Vier von fünf Campern nutzen während ihres Haupturlaubs einen klassischen Campingplatz.

Gleichzeitig etablieren sich kleinere und individuellere Angebote. 29 Prozent der Befragten haben bereits sogenanntes Microcamping ausprobiert und beispielsweise auf einem Bauernhof, Weingut oder privaten Grundstück übernachtet. Weitere 56 Prozent können sich vorstellen, innerhalb der kommenden zwei Jahre ein solches Angebot zu nutzen.

Deutschland bleibt bevorzugtes Campingland

Für rund 54 Prozent der Camper ist Deutschland das beliebteste Reiseziel. Rund 41 Prozent bevorzugen Ziele im europäischen Ausland.

Innerhalb Deutschlands stehen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern erneut an der Spitze der beliebtesten Campingregionen, dicht gefolgt von Schleswig-Holstein. Bei Reisen ins europäische Ausland führt Italien das Ranking an. Dahinter folgen Frankreich und die Niederlande.

Camper planen höhere Reisebudgets ein

Auch die Ausgaben für den Campingurlaub sind gegenüber 2023 gestiegen. Pro Woche steht Campern nach der ADAC-Erhebung durchschnittlich ein Gesamtbudget von 910 Euro je Erwachsenen beziehungsweise Jugendlichen zur Verfügung. Für Kinder unter 14 Jahren werden durchschnittlich 410 Euro eingeplant.

Das durchschnittliche Tagesbudget eines Erwachsenen liegt damit bei 102 Euro. Im Jahr 2023 waren es noch 90 Euro. Bei Kindern erhöhte sich der entsprechende Betrag nur geringfügig von 53 auf 54 Euro.

Mehr als 4.300 Personen befragt

Die „ADAC Camper-Studie 2026“ wurde von NORDLIGHT research im Auftrag der ADAC Marktforschung durchgeführt. Grundlage sind 4.371 Screening-Interviews mit Menschen ab 16 Jahren in Deutschland sowie 1.003 vertiefende Interviews mit Personen aus der Camping-Zielgruppe.

Die Online-Befragung fand vom 29. Juni bis zum 7. Juli 2026 statt.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration mit Material von ADAC


Unsere Webseite ist auf allen Computern und mobilen Geräten gut nutzbar.
Tourexpi, turizm haberleri, Reisebüros, tourism news, noticias de turismo, Tourismus Nachrichten, новости туризма, travel tourism news, international tourism news, Urlaub, urlaub in der türkei, день отдыха, holidays in Turkey, Отдых в Турции, global tourism news, dünya turizm, dünya turizm haberleri, Seyahat Acentası,