BARIG begrüßt Tourismusstrategie, warnt aber vor hohen Standortkosten - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
BARIG begrüßt Tourismusstrategie, warnt aber vor hohen Standortkosten
Bundeskabinett setzt wichtigen Rahmen für den Tourismusstandort Deutschland – im Luftverkehr bleiben strukturelle Belastungen bestehen
BARIG begrüßt Tourismusstrategie, warnt aber vor hohen Standortkosten

Der internationale Luftfahrtverband BARIG begrüßt die vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Tourismusstrategie für Deutschland. Aus Sicht der in Deutschland vertretenen Fluggesellschaften markiert der Beschluss einen überfälligen Schritt, um die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus auf Bundesebene stärker zu verankern und den Standort im internationalen Wettbewerb strategisch weiterzuentwickeln.

Tourismus trage erheblich zur Wertschöpfung in Deutschland bei – sowohl im Inlands- und Incoming-Tourismus als auch im Outgoing-Geschäft, betont BARIG. Diese Rolle sei politisch lange unterschätzt worden. Die nun vorgelegte Strategie schaffe erstmals eine belastbare Grundlage, um den Tourismusstandort Deutschland langfristig zu stärken und kohärenter zu steuern.

Luftverkehr als Schlüssel für den Tourismusstandort

BARIG sieht es als positives Signal, dass der Stellenwert des Luftverkehrs innerhalb der Strategie ausdrücklich anerkannt wird. Auch die klare Zielsetzung, die internationale Anbindung Deutschlands wieder auszubauen, sei von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Die Nationale Tourismusstrategie knüpfe damit an die Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom November 2025 zur Stärkung des Luftverkehrs an und bestätige die enge Verzahnung von Mobilität, Konnektivität und touristischer Entwicklung.

Standortkosten bleiben größtes Hemmnis

Zugleich weist BARIG darauf hin, dass die strukturellen Probleme des Luftverkehrsstandorts Deutschland weiterhin ungelöst sind. Michael Hoppe, Chairman und Executive Director von BARIG, macht deutlich, dass die im europäischen Vergleich nach wie vor sehr hohen Standortkosten die größte Wachstumsbremse darstellen.

Die von der Bundesregierung angekündigte Rücknahme der jüngsten Erhöhung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 könne lediglich ein erster Schritt sein. Für eine nachhaltige Stärkung der Branche reiche diese Maßnahme nicht aus. Notwendig seien weitergehende und zügige Entlastungen, um den Luftverkehr wieder als Wachstumsmotor zu positionieren und damit auch Impulse für die weiterhin schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu setzen.

Strategie mit Potenzial, Umsetzung entscheidend

Aus Sicht von BARIG zeigt die Nationale Tourismusstrategie die richtige Richtung auf. Ob sie ihre Wirkung entfalten kann, wird jedoch maßgeblich davon abhängen, ob den formulierten Zielen konkrete Maßnahmen folgen. Insbesondere im Luftverkehr seien spürbare Kostenentlastungen unerlässlich, um zusätzliche Verbindungen zu ermöglichen, internationale Nachfrage zurückzugewinnen und den Tourismusstandort Deutschland im globalen Wettbewerb dauerhaft zu stärken.

Bildnachweis: © AA


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