Türkei setzt auf breitere Ausrichtung im Sporttourismus - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Türkei setzt auf breitere Ausrichtung im Sporttourismus
Neben Fußball sollen verstärkt Radsport und Wintersport internationale Nachfrage generieren
Türkei setzt auf breitere Ausrichtung im Sporttourismus

Die Türkei will ihr sporttouristisches Profil erweitern und künftig stärker auf alternative Disziplinen setzen. Nida Kiraz, Präsident des Türkischen Sporttourismusverbands, betont die wirtschaftliche Bedeutung des Segments – insbesondere für die Wintermonate.

Sporttourismus als Stabilitätsfaktor

Nach Angaben von Kiraz trägt der Sporttourismus maßgeblich dazu bei, saisonale Schwankungen abzufedern. Hotels blieben auch in den traditionell schwächeren Monaten geöffnet, Beschäftigte könnten ganzjährig arbeiten.

Gerade in den als „Nebensaison“ geltenden Monaten Dezember bis Februar registrierten viele Betriebe eine hohe Auslastung durch Trainingslager und Sportgruppen.

Großes Wachstumspotenzial

Weltweit entfallen laut Kiraz rund zehn Prozent der touristischen Aktivitäten auf den Sporttourismus. In der Türkei liege dieser Anteil derzeit bei etwa 1,5 Prozent.

„Wir verfügen über einen erheblichen Entwicklungsspielraum“, erklärt Kiraz. Staatliche Institutionen und private Akteure arbeiteten daher eng zusammen, um das vorhandene Potenzial besser zu nutzen.

Sporttourismusmesse in Antalya geplant

Ein zentraler Baustein der Strategie ist die Ausrichtung einer internationalen Fachmesse. Vom 31. Mai bis 3. Juni soll in Antalya eine der größten Sporttourismusmessen Europas stattfinden.

„Die Veranstaltung wird nicht nur den Fußball, sondern zwölf alternative Sportarten umfassen“, so Kiraz. Ziel sei es, internationale Veranstalter, Organisationen und Unternehmen mit den türkischen Angeboten vertraut zu machen.

Vielfältige Infrastruktur im Fokus

Kiraz verweist auf die Bandbreite der bestehenden Sportstätten. Wintersportzentren in Erzurum, Radrennbahnen in Konya sowie olympische Trainingsanlagen in Samsun sollen verstärkt international positioniert werden. Auch die Skigebiete Erciyes und Uludağ spielen eine wichtige Rolle.

Radsport gewinnt an Bedeutung

Besondere Wachstumschancen sieht der Verband im Radsport. Die Disziplin verzeichne weltweit steigende Nachfrage, Antalya gelte als attraktiver Standort für Trainingslager und Wettbewerbe.

Für 2026 sind unter anderem Veranstaltungen wie die Tour of Antalya und Gran Fondo geplant.

„Der Radsport wird einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Sporttourismus leisten“, betont Kiraz. Parallel dazu verzeichne auch der Golftourismus eine starke Wintersaison mit hoher Auslastung der Anlagen.

Bildnachweis: © FVA Türkei


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