TUI Deutschland prüft neue Reiseziele wegen steigender Preise in Spanien - Wissen, was im Tourismus los ist!



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TUI Deutschland prüft neue Reiseziele wegen steigender Preise in Spanien
Frühere Buchungen und alternative Urlaubsformen gewinnen laut TUI an Bedeutung
TUI Deutschland prüft neue Reiseziele wegen steigender Preise in Spanien

Der deutsche Reisemarkt verändert sich spürbar. Nach Angaben von TUI Deutschland planen viele Urlauber ihre Reisen inzwischen deutlich früher als noch vor wenigen Jahren. Gleichzeitig prüft der Reiseveranstalter verstärkt alternative Destinationen, da steigende Preise in klassischen Urlaubsländern wie Spanien die Nachfrage beeinflussen.

Benjamin Jacobi, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing bei TUI Deutschland, beobachtet eine klare Veränderung im Buchungsverhalten. In einem Interview mit dem Branchenportal FVW erklärte er, dass sich die durchschnittliche Frühbucherphase inzwischen auf 213 Tage verlängert habe – rund eine Woche mehr als im Vorjahr.

Frühbuchertrend schafft mehr Planungssicherheit

Die längere Vorlaufzeit bei Buchungen sorgt laut Jacobi für mehr Planungssicherheit im Reisemarkt. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, geopolitischer Entwicklungen und schwankender Nachfrage können Veranstalter und Airlines ihre Kapazitäten dadurch besser steuern.

Gleichzeitig zeigt sich weiterhin eine hohe Nachfrage nach klassischen Mittelmeerzielen. Besonders stark gefragt sind derzeit Ägypten, Griechenland sowie die Kanarischen Inseln.

Steigende Preise in Spanien verändern die Nachfrage

Spanien gehört weiterhin zu den beliebtesten Urlaubszielen deutscher Reisender. Nach Angaben von TUI führt die Kombination aus hoher Nachfrage und begrenzten Hotelkapazitäten jedoch zu steigenden Preisen. Dadurch wird es schwieriger, günstige Angebote zu finden.

Diese Entwicklung betrifft laut Jacobi insbesondere Familien, die stärker auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten und bei steigenden Kosten häufiger nach Alternativen suchen.

Urlaub mit dem eigenen Auto gewinnt an Bedeutung

Um auf die steigenden Preise in klassischen Urlaubsdestinationen zu reagieren, setzt TUI verstärkt auf alternative Reiseformen. Besonders gefragt sind derzeit Urlaube mit dem eigenen Auto. Dieses Segment gewinnt vor allem bei Familien an Bedeutung, die ihre Reisekosten besser kontrollieren möchten.

Der Veranstalter baut deshalb sein Angebot an sogenannten Kids Clubs in europäischen Binnenregionen und an Seen weiter aus. Damit sollen neue Urlaubsregionen erschlossen werden, die bisher weniger im Fokus internationaler Reiseveranstalter standen.

Auch Frankreich rückt stärker in den Blick. Benjamin Jacobi kündigte an, in diesem Sommer selbst die Region um Bordeaux zu besuchen, um mögliche Expansionschancen zu prüfen. Aus Sicht des Unternehmens gilt Frankreich im Familienurlaub bislang als vergleichsweise wenig genutztes Reiseziel, das jedoch über großes touristisches Potenzial verfügt.

Quelle: © https://www.tourinews.es/resumen-de-prensa/notas-de-prensa-mercados-turismo/tui-alemania-explora-destinos-alternativos-encarecimiento-espana_4492061_102.html

Bildnachweis: Benjamin Jacobi © Tourinews


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