Tourexpi
Der
Ausbruch des Krieges im Nahen Osten hat zur Schließung von Lufträumen in Iran,
Irak, Syrien, Israel, Kuwait, Bahrain, Katar sowie in Teilen der Vereinigten
Arabischen Emirate und Jordaniens geführt. Zahlreiche internationale
Flugverbindungen sind unterbrochen. Wie viele Passagiere weltweit betroffen
sind, ist unklar. Angesichts von täglich rund 90.000 Reisenden bei Qatar,
Emirates und Etihad dürfte die Zahl jedoch in die Hunderttausende gehen. Nach
Angaben des spanischen Außenministeriums halten sich derzeit etwa 30.000
Spanier in der Region auf, darunter Reisende und dort lebende Staatsbürger.
Internationale
Verbindungen massiv beeinträchtigt
Die
Confederación Española de Agencias de Viajes (CEAV) weist darauf hin, dass die
Auswirkungen weit über den Persischen Golf hinausreichen. Viele internationale
Routen nutzen die betroffenen Flughäfen als zentrale Drehkreuze. Entsprechend
kommt es weltweit zu Umleitungen, Ausfällen und Verspätungen.
Nach
Angaben des Verbands beobachten spanische Reisebüros die Lage fortlaufend, um
ihren Kunden geeignete Alternativen anbieten zu können. Dazu gehören die
Aufrechterhaltung geplanter Reisen, sofern möglich, die Organisation von
Verschiebungen sowie die Koordination von Rückholmaßnahmen. Vorrang haben
derzeit Reisende, deren Rückflug in diesen Tagen vorgesehen war. Gleichzeitig
appelliert CEAV an alle Betroffenen, besonnen zu bleiben.
Informationen
zu Pauschalreisen und Fluggastrechten
Die
Agenturen stellen ihren Kunden aktualisierte Informationen zu geltenden
Protokollen zur Verfügung, insbesondere zu Pauschalreisen, Fluggastrechten und
den Empfehlungen des Außenministeriums. CEAV betont, dass Reisebüros in
komplexen Krisensituationen eine zentrale Rolle übernehmen, indem sie
Information, Unterstützung und professionelle Begleitung gewährleisten.
AVIBA:
Geduld und Besonnenheit gefragt
Auch
die Agrupación Empresarial de Agencias de Viajes de Baleares (AVIBA) ruft
angesichts hunderter auf dem asiatischen Kontinent oder in Konfliktnähe
festsitzender Reisender aus den Balearen zu Ruhe und Verantwortungsbewusstsein
auf.
Präsident
Pedro Fiol erklärt, die unmittelbare Priorität bestehe darin, Passagiere mit
anstehenden Rückreisen zu betreuen, zu informieren und Alternativen zu
organisieren. Reisende, deren Heimflug in den kommenden Tagen geplant sei,
sollten Ruhe bewahren, da sich die Lage laufend verändere und viele
Fluggesellschaften ihre Abläufe kontinuierlich anpassten. Aufgrund überlasteter
Hotlines sei Geduld erforderlich. „Wir sind vollständig einsatzbereit, betreuen
alle Betroffenen und leisten die professionelle Unterstützung, die in diesen
Momenten der Unsicherheit erforderlich ist“, so Fiol.
Die
spanischen Reiseagenturen sehen sich damit erneut in einer Schlüsselrolle bei
der Bewältigung internationaler Krisensituationen und setzen auf
kontinuierliche Information sowie enge Abstimmung mit Airlines und Behörden.
Bildnachweis:
© Tourinews
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