Osterferien bringen mehr Verkehr auf den Autobahnen - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Osterferien bringen mehr Verkehr auf den Autobahnen
Zum Ferienstart in zehn Bundesländern steigt vom 27. bis 29. März die Staugefahr auf deutschen Fernstraßen deutlich
Osterferien bringen mehr Verkehr auf den Autobahnen

Mit Beginn der Osterferien in zahlreichen Bundesländern nimmt die Verkehrsbelastung auf den Autobahnen am Wochenende vom 27. bis 29. März deutlich zu. Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein starten in die schulfreie Zeit. In Bremen und Niedersachsen haben die Ferien bereits eine Woche früher begonnen.

Vor allem am Freitag, dem 27. März, erwartet der ADAC besonders dichten Verkehr. Am Nachmittag treffen der übliche Berufsverkehr und die erste große Reisewelle der Urlauber aufeinander. Lange Staus drohen vor allem auf den wichtigsten Routen in Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen und Mittelgebirge. Aufgrund der frühen Osterferien zieht es viele Reisende zudem noch einmal in Wintersportgebiete. Auch am Samstagvormittag bleibt die Verkehrslage angespannt, ehe sich die Situation im Laufe des Tages langsam entspannt. Der Sonntag dürfte insgesamt deutlich ruhiger verlaufen.

Viele Baustellen sorgen zusätzlich für Engpässe

Neben dem Ferienverkehr erschweren zahlreiche Baustellen die Situation auf den Fernstraßen. Zwar hat die Zahl der Baustellen ihren Jahreshöchststand noch nicht erreicht, dennoch sorgen viele Bauarbeiten bereits jetzt für zusätzliche Engstellen und verlangsamten Verkehr.

Besonders staugefährdet sind unter anderem die Autobahnen A1 zwischen Fehmarn, Hamburg, Bremen und Osnabrück sowie zwischen Köln und Dortmund, die A2 von Oberhausen über Hannover bis zum Berliner Ring, die A3 von Arnheim über Köln bis nach Oberhausen sowie zwischen Würzburg, Nürnberg und Passau. Auch auf der A4 zwischen Aachen, Köln und Olpe sowie im Abschnitt Chemnitz–Dresden–Görlitz ist mit Behinderungen zu rechnen.

Weitere stark belastete Strecken sind unter anderem die A5 zwischen Karlsruhe und Basel sowie zwischen Frankfurt und Kassel, die A6 von Heilbronn nach Nürnberg und weiter in Richtung Pilsen, die A7 von Hamburg über Hannover bis Kassel und Fulda sowie im südlichen Abschnitt zwischen Ulm und Füssen. Ebenfalls besonders staugefährdet sind die A8 zwischen Karlsruhe, Stuttgart und München bis Salzburg, die A9 zwischen Halle, Leipzig, Nürnberg und München sowie der Berliner Ring A10.

Im Süden Deutschlands müssen Reisende zudem auf der A93 zwischen Rosenheim und Kiefersfelden, der A94 zwischen München und Passau, der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen, der A96 zwischen München und Lindau sowie auf dem Münchner Autobahnring A99 mit Verzögerungen rechnen.

Auch im Ausland drohen Verzögerungen

Auf wichtigen Urlaubsrouten im benachbarten Ausland ist ebenfalls mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Österreich gelten vor allem die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 sowie die Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und dem Brennerpass als besonders belastet.

In der Schweiz zählt die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen zu den stark frequentierten Strecken. Auch auf der A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso sowie auf der A3 zwischen Basel und Chur kann es zu Verzögerungen kommen.

In Italien gilt vor allem die Brennerautobahn A22 als staugefährdet. Zusätzlich ist in beliebten Ferienregionen Südtirols mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen, etwa im Pustertal, Grödnertal, Gadertal und im Vinschgau.

Ausblick auf das Osterwochenende

Der ADAC erwartet den stärksten Reiseverkehr rund um Ostern erneut am Gründonnerstag. Bereits im vergangenen Jahr gehörte dieser Tag zu den zehn staureichsten Tagen des Jahres, besonders in den Nachmittags- und Abendstunden.

Am Ostermontag, dem 6. April, dürfte vor allem am Nachmittag auf den Rückreiserouten wieder deutlich mehr Verkehr unterwegs sein. Der Ostersonntag hingegen gilt traditionell als einer der ruhigsten Tage auf den Fernstraßen.

Bildnachweis: © ADAC


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