Krieg in der Golfregion trifft Tourismus: TUI-Kreuzfahrer bleiben an Bord, Flugverkehr gestört - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Krieg in der Golfregion trifft Tourismus: TUI-Kreuzfahrer bleiben an Bord, Flugverkehr gestört
Luftraumsperrungen legen wichtige Drehkreuze lahm und verzögern Rückreisen aus der Region
Krieg in der Golfregion trifft Tourismus: TUI-Kreuzfahrer bleiben an Bord, Flugverkehr gestört

Die militärische Eskalation in der Golfregion hat den Reiseverkehr in kurzer Zeit massiv beeinträchtigt. Mehrere Staaten haben ihre Lufträume zeitweise geschlossen oder werden von Airlines großräumig gemieden; an zentralen Drehkreuzen wie Dubai, Abu Dhabi und Doha wurden tausende Flüge gestrichen. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands sind derzeit rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter betroffen – entweder weil sie sich in der Region aufhalten oder weil ihre Flugverbindungen über die Golf-Hubs führen sollten.

TUI Cruises: Gäste der „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ weiterhin an Bord

Besonders sichtbar sind die Folgen für Kreuzfahrten im Persischen Golf. TUI Cruises teilt mit, dass sich die Gäste weiterhin an Bord der „Mein Schiff 4“ und der „Mein Schiff 5“ befinden und dort umfassend betreut werden; der Bordbetrieb laufe „regulär im Rahmen der gegebenen Umstände“. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf eingeschränkte Flugverbindungen und den laufenden Austausch mit Fluggesellschaften, um Rückreisen planbar zu machen. Sobald belastbare Informationen vorliegen, würden die betroffenen Gäste unmittelbar informiert.

Auch für nachfolgende Reisen wirkt die Lage in die Programme hinein: TUI Cruises weist etwa für Anreisen über Doha, Abu Dhabi oder Dubai auf mögliche kurzfristige Anpassungen hin.

Flugverkehr: Drehkreuze in der Golfregion fallen als Umsteigepunkte aus

Die aktuellen Einschränkungen betreffen nicht nur Direktverbindungen, sondern auch den Transitverkehr zwischen Europa und Asien, der stark über die Golfregion läuft. Nach Angaben von Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen in der Region mehr als 3.400 Flüge gestrichen; zudem meldete FlightAware tausende Verspätungen und zusätzliche Annullierungen.

Mehrere Airlines haben Verbindungen ausgesetzt oder Routen angepasst. So kündigte die Lufthansa Group an, Flüge in verschiedene Ziele der Region zunächst bis zum 8. März auszusetzen; Verbindungen nach Dubai und Abu Dhabi wurden demnach bis einschließlich 4. März gestrichen.

Was Reiseveranstalter ihren Kunden raten

Der DRV verweist auf das Sicherheitsmanagement der Veranstalter und den engen Austausch mit dem Auswärtigen Amt. Betroffene Pauschalreisende werden demnach aktiv informiert; nicht durchführbare Reisen können in der Regel kostenfrei umgebucht oder storniert werden. Für Gäste, die wegen der Sperrungen vor Ort festsitzen, organisieren Veranstalter Betreuung und bei Bedarf eine sichere Unterbringung. Reisende sollen den Anweisungen der örtlichen Behörden folgen und im gebuchten Hotel bleiben, statt eigenständig zum Flughafen oder in Nachbarländer aufzubrechen.

Bildnachweis: © DET


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