Tourexpi
Autofahrer
müssen sich vom 24. bis 26. Juli auf eines der staureichsten Wochenenden der
Sommerferien einstellen. Nach Einschätzung des ADAC sorgt der anhaltende
Ferienverkehr in nahezu allen Bundesländern sowie in den Nachbarstaaten für
eine deutlich höhere Belastung der Autobahnen. Besonders auf den Strecken in
Richtung Alpen, Nord- und Ostsee ist mit langen Wartezeiten zu rechnen.
Hauptreisetage
am Freitag und Samstag
Die
stärksten Verkehrsbehinderungen werden am Freitagnachmittag bis in die
Abendstunden sowie am Samstagvormittag erwartet. Zusätzlich erhöht der
Rückreiseverkehr aus den Urlaubsregionen am Wochenende das Stauaufkommen. Rund
1.000 Autobahnbaustellen verschärfen die Situation zusätzlich.
Zu
den besonders betroffenen Strecken zählen unter anderem die Autobahnen A1, A3,
A5, A7, A8 und A9 sowie der Berliner Ring (A10), die A44, A61, A81, A95, A96
und die A99 rund um München. Auch die Verbindungen zur Nord- und Ostsee über
die Autobahnen A20, A21, A23 und A24 dürften zeitweise stark belastet sein.
Bei
gutem Wetter ist außerdem auf den Zufahrten zu Seen, in Mittelgebirgen und im
Alpenraum mit dichtem Ausflugsverkehr zu rechnen.
Ferienfahrverbot
für Lkw bleibt bestehen
Für
Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen gilt
bis einschließlich 31. August das Ferienfahrverbot auf zahlreichen Autobahnen
und Bundesstraßen. Es greift jeweils samstags zwischen 7 und 20 Uhr und soll
den Reiseverkehr entlasten.
Auch
im Ausland drohen lange Wartezeiten
Nicht
nur in Deutschland müssen Urlauber Geduld mitbringen. In Österreich sind vor
allem die Westautobahn (A1), die Pyhrnautobahn (A9), die Tauernautobahn (A10),
die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) stark belastet. Die
Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke führen dort zusätzlich zu
Verkehrsbehinderungen. Auch auf der Arlberg-Route (B197) und der Fernpass-Route
(B179) sind Staus zu erwarten.
In
der Schweiz gelten die Gotthard-Route (A2), die San-Bernardino-Route (A13)
sowie die Autobahnen A1 und A3 als Engpässe. In Italien müssen Reisende auf der
Brennerautobahn (A22) sowie auf den Verbindungen zwischen der Schweiz, Mailand
und Genua über die A9 und A7 mit Verzögerungen rechnen.
Sperrungen
und Grenzkontrollen einplanen
Am
Montag, 27. Juli, wird in Tirol erneut eine Blockabfertigung für den
Schwerverkehr eingerichtet. Darüber hinaus sind in Deutschland und Österreich
auf besonders belasteten Strecken erneut Abfahrtssperren vorgesehen, um
Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern.
Reisende
in die Niederlande müssen zudem eine Vollsperrung der A12 zwischen Grijsoord
und Maanderbroek berücksichtigen. Die Sperrung beginnt am Freitag um 21 Uhr und
endet am Montag um 5 Uhr. Vor allem auf dem Weg zur niederländischen
Nordseeküste sind längere Umleitungen und zusätzliche Fahrzeiten zu erwarten.
An
den deutschen Grenzen können die weiterhin bestehenden Grenzkontrollen
ebenfalls zu Wartezeiten führen.
Flexible
Reisezeiten können Zeit sparen
Der
ADAC empfiehlt, wenn möglich den Freitagnachmittag und den Samstagvormittag als
Reisezeit zu meiden. Wer vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage prüft und
ausreichend Zeitreserven einplant, kann die Auswirkungen des dichten
Ferienverkehrs zumindest teilweise abfedern.
Bildnachweis:
© ADAC
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