Cancún fordert zusätzliche Polizeikräfte trotz aufgehobener US-Reisewarnung - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Cancún fordert zusätzliche Polizeikräfte trotz aufgehobener US-Reisewarnung
Touristenhochburg in Quintana Roo verzeichnet hohe Auslastung, reagiert jedoch auf landesweite Sicherheitslage
Cancún fordert zusätzliche Polizeikräfte trotz aufgehobener US-Reisewarnung

Cancún bleibt trotz jüngster Gewaltausbrüche in Teilen Mexikos ein stark frequentiertes Reiseziel. Nach dem Tod von „El Mencho“, dem Anführer des Cártel Jalisco Nueva Generación, kam es in mehreren Regionen des Landes zu Unruhen. Während die Hotelbelegung in Cancún aktuell bei über 88 Prozent liegt und für das kommende Wochenende sogar mehr als 90 Prozent erwartet werden, haben die Behörden des Bundesstaates Quintana Roo zusätzliche Polizeikräfte angefordert.

Hohe Auslastung, verstärkte Sicherheitspräsenz

Die Gouverneurin von Quintana Roo, Mara Lezama, kündigte an, weitere föderale Einsatzkräfte zu beantragen. Begründet wird dies sowohl mit der allgemeinen Sicherheitslage als auch mit der steigenden internationalen Mobilität im Vorfeld größerer Veranstaltungen. „Der mexikanische Karibikraum wird ein zentraler Punkt sein, der eine stärkere operative Präsenz erfordert“, erklärte sie – obwohl die USA ihre zuvor bestehenden Reisehinweise für den Bundesstaat bereits aufgehoben haben.

Auch Ana Paty Peralta, Bürgermeisterin der Gemeinde Benito Juárez, zu der Cancún gehört, betonte, dass derzeit keine aktive Reisewarnung für Quintana Roo bestehe. Cancún erfülle „alle Voraussetzungen, um Besucher zu empfangen“.

Branche meldet stabile Abläufe

Vertreter großer Reiseveranstalter verweisen darauf, dass es in Quintana Roo bislang zu keinen nennenswerten Unterbrechungen im touristischen Betrieb gekommen sei. Anders stellt sich die Lage im Bundesstaat Jalisco dar. Dort wurden unter anderem in Puerto Vallarta und Guadalajara Fahrzeuge und Geschäfte in Brand gesetzt. Zeitweise hatten die US-Behörden ihre Staatsbürger aufgefordert, öffentliche Räume zu meiden. Diese Maßnahmen wurden inzwischen wieder aufgehoben.

Sportgroßereignisse im Blick

Die Sicherheitsdebatte hat inzwischen auch sportpolitische Dimensionen erreicht. Die FIFA kündigte an, Gespräche mit der mexikanischen Regierung führen zu wollen, um die Sicherheitslage im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft zu bewerten. Im Fokus steht dabei die Gewährleistung von Stabilität und Schutz für internationale Besucher und Großveranstaltungen.

Quelle: https://www.tourinews.es/resumen-de-prensa/notas-de-prensa-destinos-turismo/mexico-cancun-pide-mas-policias-pesar-eeuu-retirado-alertas-seguridad_4491249_102.html

Bildnachweis: © Tourinews


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