ADAC warnt am Wochenende vor Staus und Oktoberfest-Verkehr - Wissen, was im Tourismus los ist!



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ADAC warnt am Wochenende vor Staus und Oktoberfest-Verkehr
Ferienende, rund 1.000 Autobahnbaustellen und der Oktoberfest-Auftakt sorgen vom 18. bis 20. September für erhöhte Staugefahr
ADAC warnt am Wochenende vor Staus und Oktoberfest-Verkehr

Die großen Sommerreisewellen sind vorbei, freie Fahrt bedeutet das jedoch noch nicht. Für das Wochenende vom 18. bis 20. September 2026 rechnet der ADAC weiterhin mit zahlreichen Staus auf Deutschlands Autobahnen. Neben Späturlaubern und Ausflüglern treffen der wieder stärkere Berufsverkehr und eine hohe Zahl von Baustellen aufeinander. Besonders belastet dürften die Strecken in Richtung Süden und in beliebte Urlaubs- und Ausflugsregionen sein.

Oktoberfest erhöht den Verkehr rund um München

Eine besondere Situation erwartet Autofahrer im Großraum München. Am Samstag beginnt das Oktoberfest und bringt zusätzliche Besucherströme in die bayerische Landeshauptstadt. Der ADAC rechnet deshalb sowohl auf den Zufahrtsstraßen als auch in München mit erhöhtem Verkehrsaufkommen. Gleichzeitig dürfte der öffentliche Nahverkehr stark ausgelastet sein.

Zu den besonders staugefährdeten Verbindungen gehören die A8 über Karlsruhe, Stuttgart und München in Richtung Salzburg, die A9 zwischen Halle/Leipzig, Nürnberg und München sowie die A96 von Lindau nach München und der Münchner Autobahnring A99.

Auch auf zahlreichen anderen Fernstrecken erwartet der ADAC Behinderungen. Dazu zählen unter anderem die A1 zwischen Fehmarn, Hamburg, Bremen, Dortmund und Köln, die A3 von Oberhausen über Frankfurt und Nürnberg bis Passau, die A5 zwischen Heidelberg, Karlsruhe und Basel sowie zwischen Kassel und Frankfurt und die A7 von Flensburg über Hamburg, Hannover, Kassel und Würzburg bis Ulm und Füssen.

Weitere Stauschwerpunkte sieht der Automobilclub auf der A2 zwischen Dortmund und Magdeburg, auf Abschnitten der A4, A6, A10, A44, A45, A61 und A72.

Rund 1.000 Baustellen bremsen den Verkehr

Ein wesentlicher Faktor für die angespannte Verkehrslage bleibt die hohe Zahl der Baustellen. Derzeit gibt es auf den deutschen Autobahnen nach Angaben des ADAC rund 1.000 Baustellen. Nach dem Ende der Ferien nimmt die Bautätigkeit erfahrungsgemäß wieder zu, wodurch zusätzliche Engpässe entstehen können.

Eine weitere Besonderheit betrifft den Güterverkehr. Wegen des Niedrigwassers wurden in zahlreichen Bundesländern die Fahrverbote für Lastwagen gelockert, die davon betroffene Güter transportieren. Wie lange die Ausnahmen gelten, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

Für Reisende Richtung Österreich ist auch der Beginn der kommenden Woche relevant. Für Montag, 21. September, ist in Tirol eine Blockabfertigung angekündigt. Dadurch können sich Rückstaus bis über die deutsche Grenze und auf die A8 bilden.

Österreich, Schweiz und Italien bleiben belastet

Auch jenseits der deutschen Grenzen müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen. In Österreich nennt der ADAC insbesondere die A1, A9, A10, A11, A12 und A14 sowie die Brennerautobahn A13 als problematische Strecken. Auf der Verbindung zwischen Innsbruck und dem Brenner sorgt unter anderem die Sanierung der Luegbrücke für Behinderungen. Engpässe sind zudem auf der B179 über den Fernpass möglich.

In der Schweiz konzentriert sich die Staugefahr vor allem auf die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie auf die Gotthard-Route A2 zwischen Basel und Chiasso. Hinzu kommen die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur und die A13 über die San-Bernardino-Route.

In Italien bleibt die Situation insbesondere auf der A9/A7 zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua sowie auf der Brennerautobahn A22 angespannt.

Grenzkontrollen können Reisezeit verlängern

Zusätzliche Verzögerungen sind bei der Einreise nach Deutschland möglich. Aufgrund der Grenzkontrollen müssen Autofahrer an einzelnen Übergängen mit Wartezeiten rechnen.

Wer am Wochenende Richtung Süden unterwegs ist, sollte damit nicht nur die klassischen Stauzeiten im Blick behalten. Baustellen, der Reiseverkehr auf den alpinen Transitachsen und der Oktoberfest-Auftakt können insbesondere im süddeutschen Raum dafür sorgen, dass sich die Fahrt deutlich verlängert.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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