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ADAC Stauprognose für das Wochenende
Wintersporturlauber und Ferienbeginn erhöhen das Staurisiko
ADAC Stauprognose für das Wochenende

Zum ersten Februarwochenende ist auf vielen Straßen in Deutschland mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Grund hierfür sind die Winterferien sowie der verstärkte Ausflugsverkehr in die Wintersportgebiete. Während in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern die Winterferien beginnen, enden sie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Dadurch steigt insbesondere auf den klassischen Reiserouten in Richtung Alpen und Mittelgebirge die Staugefahr.

Vor allem am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag muss rund um Wintersportregionen mit deutlich mehr Verkehr durch Urlauber gerechnet werden. Am Sonntagnachmittag ist mit Rückreiseverkehr und Staugefahr zu rechnen. Zusätzlich beginnen am 6. Februar die Olympischen Winterspiele in Italien. Dies kann auf den Zufahrtsrouten Richtung Norditalien für zusätzliches Verkehrsaufkommen sorgen.

Die winterliche Wetterlage kann regional zu Behinderungen führen. Bei Schneefall oder Eisregen kann sich die Stausituation kurzfristig deutlich verschärfen. Baustellen spielen derzeit eine untergeordnete Rolle, einige Dauerbaustellen bestehen jedoch weiterhin.

Besonders staugefährdet sind die folgenden Streckenabschnitte:

A1 Köln – Dortmund, Osnabrück – Bremen

A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover

A3 Oberhausen - Köln

A4 Heerlen/Aachen – Köln - OIpe

A7 Ulm – Füssen/Reutte

A8 Karlsruhe - Stuttgart – München – Salzburg

A9 Nürnberg - München

A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)

A93 Rosenheim – Kiefersfelden

A95 München – Garmisch-Partenkirchen

A69 München - Lindau

A99 Autobahnring München

Auch auf den wichtigen Transitstrecken im benachbarten Ausland bleibt die Situation angespannt. In Österreich sind davon vor allem die A10 Tauern Autobahn und die A13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. In der Schweiz ist auf der A1 Bern–Zürich–St. Margrethen, der A2 Luzern–Basel sowie Gotthard–Chiasso und der A3 Basel–Zürich–Chur mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Italien gilt dies insbesondere für die Brennerroute A22 sowie für Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau.

Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.

Bildnachweis: © ADAC


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