Freizeitschifffahrt im Fokus der boot 2026 - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
Freizeitschifffahrt im Fokus der boot 2026
ADAC fordert klare Regeln, digitale Verfahren und Investitionen für die Zukunft des Wassertourismus
Freizeitschifffahrt im Fokus der boot 2026

Zur Eröffnung der „boot 2026“ richtet der ADAC den Blick auf zentrale Entwicklungen in der Freizeitschifffahrt. Anlass sind aktuelle politische Weichenstellungen auf europäischer und nationaler Ebene, darunter die europäische Tourismusstrategie sowie eine neue nationale Sportschifffahrtsverordnung. Aus Sicht des Mobilitätsclubs entscheidet sich die Zukunft des Wassertourismus an klaren Regeln, einem besseren Verbraucherzugang und einer leistungsfähigen maritimen Infrastruktur.

„Die Freizeitschifffahrt ist ein wichtiger Pfeiler der europäischen Tourismuswirtschaft“, betont Karlheinz Jungbeck, ADAC-Tourismuspräsident. Digitale Services, Beratung und passende Rahmenbedingungen seien entscheidend für Sicherheit, Transparenz und nachhaltiges Wachstum.

Digitalisierung als Schlüssel für Verbraucherfreundlichkeit

Der ADAC setzt auf digitale Lösungen, um den Zugang zur Freizeitschifffahrt zu vereinfachen. Mit Angeboten wie dem Skipper Portal und der ADAC Skipper App unterstützt der Club Bootsfahrer bei Planung, Information und Sicherheit. Auch der Online-Antrag für das amtlich anerkannte Bootskennzeichen soll die Nutzung von Binnen- und ausländischen Gewässern erleichtern und bürokratische Hürden abbauen.

Die Zahlen unterstreichen die Bedeutung dieser Angebote: Derzeit sind 126.058 Boote beim ADAC registriert, im Jahr 2025 wurden erstmals mehr als 30.000 Internationale Bootsscheine ausgestellt. Aus Sicht des Clubs wäre ein zentrales, bundesweit geführtes Bootsregister ein weiterer wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Vereinheitlichung.

Infrastruktur und Entsorgung als Zukunftsfragen

Neben der Digitalisierung rücken strukturelle Herausforderungen in den Fokus. Der demografische Wandel und die Alterung des Bootsbestands stellen die Branche vor neue Aufgaben. Besonders dringlich ist die Entsorgung älterer GFK-Boote: Über 40.000 der beim ADAC erfassten Boote sind älter als 35 Jahre. Fehlende Recycling- und Entsorgungsstrukturen machen nach Einschätzung des Clubs eine abgestimmte Lösung auf nationaler und europäischer Ebene notwendig.

Für den ADAC steht fest: Nur mit klaren rechtlichen Rahmenbedingungen, ausreichenden Investitionen in Häfen und Wasserwege sowie konsequenter Digitalisierung kann sich die Freizeitschifffahrt als nachhaltiger Bestandteil der Tourismuswirtschaft weiterentwickeln.

Bildnachweis: © ADAC


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