Bad Kissingen behauptet sich 2025 als starkes Reiseziel und Gesundheitsstandort - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Bad Kissingen behauptet sich 2025 als starkes Reiseziel und Gesundheitsstandort
Gäste- und Übernachtungszahlen bleiben stabil – Kulturhöhepunkte und Gesundheitsangebote prägen das Jahr
Bad Kissingen behauptet sich 2025 als starkes Reiseziel und Gesundheitsstandort

Bad Kissingen bleibt auch 2025 ein gefragtes Reiseziel. Nach vorläufigen Zahlen der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH wurden im vergangenen Jahr 257.235 Gästeankünfte und 1.527.100 Übernachtungen registriert. Damit bewegen sich die Werte nahezu auf dem Niveau von 2024. Zu den stärksten Monaten zählten Mai, Juni und Juli.

Stabile Entwicklung nach der Pandemie

Die aktuellen Auswertungen zeigen eine nachhaltige Stabilisierung des Tourismus. Die Gästezahlen liegen nur geringfügig unter dem Vorjahr, ebenso die Übernachtungen. In die Statistik flossen alle Beherbergungsarten ein – von Hotels und Ferienwohnungen über Camping- und Wohnmobilstellplätze bis hin zu Kliniken und Sanatorien. Da für Dezember noch nicht alle Kurtaxmeldungen vorliegen, können sich die Zahlen leicht verändern.

Mit Blick auf Franken zählt Bad Kissingen weiterhin zu den übernachtungsstärksten Destinationen. Nach aktuellem Stand erreicht der Kurort die zweithöchsten Übernachtungszahlen der Region, hinter Nürnberg. Zuwächse in einzelnen Monaten, insbesondere im April und Juni, unterstreichen die anhaltende Attraktivität des Standorts.

Saisonale Impulse und Gesundheitssektor

Der April profitierte von den vollständig in diesen Monat fallenden Osterferien. Die Gästeankünfte stiegen um rund neun Prozent, die Übernachtungen um knapp sechs Prozent. Besonders deutlich fiel der Zuwachs im Juni aus: Die Ankünfte legten um 47 Prozent zu, die Übernachtungen um rund sieben Prozent. Ausschlaggebend waren unter anderem der „Kissinger Sommer“ sowie die im Juni stattfindende Offroad-Messe.

Auch der Gesundheitssektor zeigte sich stabil. Die Übernachtungen von Versicherungsgästen in den Kliniken stiegen 2025 um rund ein Prozent, die Ankünfte lagen leicht über dem Vorjahresniveau. Rückläufig entwickelten sich dagegen Tagungs- und Seminargeschäft sowie einzelne Betriebe, unter anderem bedingt durch wirtschaftliche Zurückhaltung, Online-Formate und Renovierungsarbeiten.

Individualtourismus im Fokus

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 5,94 Tagen nahezu auf dem Niveau von 2024. Besonders gefragt waren erneut Ferienwohnungen und Campingplätze. Diese Entwicklung bestätigt den Trend zum Individualurlaub, von dem Bad Kissingen aufgrund seiner breiten touristischen Aufstellung profitiert.

„Die Übernachtungszahlen sind stabil auf einem hohen Niveau, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Neben dem Individualtourismus sehe ich insbesondere im Tagungsgeschäft noch ungenutztes Potenzial“, sagt Daniel Bahn, Geschäftsführer der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH. Künftig wolle man sich gezielter auf die Medizin- und Laborbranche ausrichten, um die Stärken des Gesundheitsstandorts stärker zu nutzen.

Ausblick auf 2026

Mit neuen Angeboten wie den Welterbe-Erlebnispaketen, einem erweiterten Kultur- und Veranstaltungsprogramm sowie weiteren Investitionen in Parkanlagen und Veranstaltungsformate bereitet sich Bad Kissingen auf das Jahr 2026 vor. Ziel bleibt es, Kultur, Gesundheit und Erholung weiter zu verbinden und die Position als Bayerisches Staatsbad nachhaltig zu festigen.

Bildnachweis: © Julia Gerber


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