Riesenräder prägen als Wahrzeichen die Reisekultur weltweit - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Riesenräder prägen als Wahrzeichen die Reisekultur weltweit
Von der Weltausstellung 1893 bis zu LED-Ikonen an Küsten und Metropolen
Riesenräder prägen als Wahrzeichen die Reisekultur weltweit

Kaum eine Attraktion steht so sehr für Fernblick und Aufbruch wie das Riesenrad. Seit George Washington Gale Ferris Jr. 1893 auf der Weltausstellung in Chicago ein 80 Meter hohes Stahlrad als Antwort auf den Eiffelturm präsentierte, hat sich das „Ferris Wheel“ zu einer globalen Ikone entwickelt. Ob an Uferpromenaden, auf historischen Piers oder in mondänen Seebädern – Riesenräder verbinden Ingenieurskunst mit Emotion und eröffnen Perspektiven, die Städte und Landschaften neu erzählen.

Chicago: Geburtsort einer Idee

Das erste Riesenrad der Welt entstand 1893 in Chicago. Mit 36 Gondeln für jeweils 60 Personen galt es als technisches Meisterwerk seiner Zeit. Zwar wurde das Original 1906 abgebaut, doch die Idee lebt fort: Am Navy Pier dreht sich seit 2016 das Centennial Wheel als moderne Hommage an den Pioniergeist von Ferris.

Von hier spannt sich der Bogen entlang der Route 66 bis nach Santa Monica. Am dortigen Pier steht mit dem Pacific Park Ferris Wheel das weltweit erste solarbetriebene Riesenrad – ein Symbol dafür, wie sich Tradition und nachhaltige Technik verbinden lassen.

Niagara SkyWheel: Aussicht über ein Naturwunder

53 Meter über dem Boden eröffnet das Niagara SkyWheel den Blick auf eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele Nordamerikas. Während unterhalb Millionen Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe stürzen, gleiten die geschlossenen, klimatisierten Gondeln ruhig durch die Luft.

Eine Umdrehung dauert rund acht bis zehn Minuten. Besonders in den Abendstunden, wenn die Fälle farbig illuminiert sind, verschmelzen Wasser, Licht und Gischt zu einer Szenerie von fast theatralischer Wirkung.

Grande Roue Panoramique: Sommerzeichen an der Atlantikküste

Im französischen Saint-Jean-de-Monts wird das Riesenrad jedes Frühjahr neu errichtet. Fünf Tage dauert der Aufbau der 120 Tonnen schweren Stahlkonstruktion. Mit Beginn der Saison drehen sich 26 Kabinen in 40 Metern Höhe über Meer, Dünen und Wald.

Drei Runden in rund zehn Minuten, mit kurzem Halt auf dem höchsten Punkt, machen die Fahrt zu einem Moment des Innehaltens. Modernisierte LED-Beleuchtung und energieeffiziente Motoren senken den Verbrauch laut Betreiber um fast 40 Prozent.

Seattle Great Wheel: Panorama über der Elliott Bay

Seit 2012 prägt das 53 Meter hohe Seattle Great Wheel die Skyline an der Waterfront. Zwölf Minuten lang schweben Besucher in klimatisierten Gondeln über die Elliott Bay. Exklusive VIP-Kabinen mit Glasboden eröffnen den direkten Blick in das Wasser unterhalb.

Nach Sonnenuntergang verwandeln tausende LED-Lichter das Rad in eine leuchtende Skulptur und tauchen die Waterfront in wechselnde Farben.

Galaxy Wheel: Lichtzeichen am Golf von Mexiko

Am Galveston Island Historic Pleasure Pier in Texas ragt das 30 Meter hohe Galaxy Wheel über die Brandung hinaus. Die Gondeln schwingen über das Meer, während sich unter ihnen der Pier und die Skyline von Galveston entfalten.

Mit programmierbaren LED-Lichtern wird das Riesenrad nach Einbruch der Dunkelheit selbst zur Attraktion und taucht die Küste in ein pulsierendes Farbspiel.

Vom historischen Ingenieurswagnis bis zur energieeffizienten Landmarke steht das Riesenrad heute für mehr als nur Vergnügen. Es ist Aussichtspunkt, Symbol technischer Entwicklung und Bühne für Augenblicke, in denen Bewegung und Ruhe für einen Moment eins werden.

Bildnachweis: Galaxy Wheel Galveston © Travel Texas


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