Marriott baut All-inclusive-Angebot in Lateinamerika und Karibik aus - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Marriott baut All-inclusive-Angebot in Lateinamerika und Karibik aus
40 Resorts umfasst das regionale Portfolio inzwischen – zugleich entwickelt sich All-inclusive nach Marriott-Daten zunehmend zum höherwertigen Urlaubsprodukt
Marriott baut All-inclusive-Angebot in Lateinamerika und Karibik aus

Marriott International baut sein All-inclusive-Geschäft in Lateinamerika und der Karibik weiter aus. Mittlerweile umfasst das Portfolio von All-Inclusive by Marriott Bonvoy in der Region 40 Hotels verschiedener Konzernmarken. Dazu gehören unter anderem The Luxury Collection, W Hotels, JW Marriott, Westin, Autograph Collection, Tribute Portfolio, Delta Hotels und Marriott Hotels. Neue Häuser und weitere Projekte sollen die Präsenz in dem wachsenden Segment verstärken.

Die Expansion trifft auf ein verändertes Verständnis von All-inclusive. Nach Ergebnissen des aktuellen „State of Travel“-Berichts von Marriott International für die Karibik und Lateinamerika betrachten drei von vier befragten Reisenden All-inclusive inzwischen als Luxusangebot. Als wesentlichen Vorteil sehen sie die Möglichkeit, den Urlaub mit kalkulierbaren Kosten einfacher zu planen. Damit entfernt sich das Segment zunehmend vom früheren Image eines vor allem preisorientierten Pauschalprodukts.

Gleichzeitig gewinnen Erlebnis, Gastronomie und Wellness an Bedeutung. 90 Prozent der Befragten bezeichnen ihren Urlaub als wichtige Investition in die eigene mentale Gesundheit. Zugleich besteht großes Interesse daran, Küche, Traditionen und Landschaften des Reiseziels kennenzulernen. Für Hotelanbieter entsteht daraus die Aufgabe, die Bequemlichkeit eines All-inclusive-Aufenthalts stärker mit individuellen und lokalen Erlebnissen zu verbinden.

Internationale Marken setzen auf All-inclusive

Marriott war 2019 in das All-inclusive-Segment eingestiegen und überträgt das Konzept inzwischen auf eine wachsende Zahl seiner Marken. Dabei soll sich das Angebot nicht allein über eingeschlossene Leistungen definieren, sondern auch über Design, Gastronomie, Wellness und die Einbindung lokaler Kultur.

„Als Marriott 2019 in das All-inclusive-Segment einstieg, wussten wir, dass wir durch unsere globalen Marken etwas wirklich anderes einbringen konnten, indem wir lokale Kultur, Gastronomie, Design und Wellness-Erlebnisse authentisch integrieren“, erklärte Fabiana Jenkins, Director of Brand Marketing für die Premium- und All-inclusive-Marken von Marriott International in der Karibik und Lateinamerika.

Zu den jüngsten Ergänzungen gehört Tamarind, Barbados, an Autograph Collection All-Inclusive Resort. Das Haus ist Teil eines Portfolios von sieben Hotels auf Barbados, das nach Angaben des Unternehmens für mehrere Millionen Dollar modernisiert wurde. In Mexiko kam mit The Westin Playa Vallarta, an All-Inclusive Resort, zugleich das erste All-inclusive-Hotel der Marke Westin im Land hinzu.

Mit Marken wie W Hotels, JW Marriott oder The Luxury Collection spricht Marriott dabei auch Gäste an, die All-inclusive mit einem gehobenen oder luxuriösen Hotelprodukt verbinden. Für den touristischen Vertrieb erweitert sich damit das Angebot in einem Segment, das insbesondere in Mexiko und der Karibik seit Jahren eine zentrale Rolle spielt.

KI verändert die Reiseplanung

Veränderungen zeigen sich nicht nur beim Hotelprodukt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer der Marriott-Studie nutzt nach Unternehmensangaben bereits Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz, um Reisepläne und Reiserouten zusammenzustellen. Damit verändert sich auch die Art, wie Kunden Destinationen und Unterkünfte entdecken und miteinander vergleichen.

Marriott präsentierte die Ergebnisse im Rahmen eines All-Inclusive by Marriott Bonvoy Showcase in Mexiko-Stadt. Vertreter des Konzerns diskutierten dort gemeinsam mit Royalton Hotels & Resorts und PriceTravel Holding über die Entwicklung des Segments und veränderte Erwartungen der Reisenden.

Die Kombination aus kalkulierbaren Reisekosten und höherwertigen Angeboten dürfte für die weitere Entwicklung des All-inclusive-Marktes in Lateinamerika und der Karibik entscheidend sein. Für Marriott ist die Region bereits ein wichtiger Schwerpunkt: Mit 40 Häusern und weiteren Projekten in Entwicklung wird das Segment zunehmend über unterschiedliche Marken und Zielgruppen ausdifferenziert.

Bildnachweis: © Mit KI erstellte Illustration


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