Klimaschutz und Reisen: Studiosus setzt auf Biogas - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Klimaschutz und Reisen: Studiosus setzt auf Biogas
Biogas ersetzt Feuerholz und sorgt für Klimaschutz auf Reisen. Wie das geht, zeigt Studiosus. Der Studienreise-Marktführer fördert zusammen mit der gemeinnützigen Studiosus Foundation e. V. aktuell 3251 Biogasanlagen in Indien und Tansania.
Klimaschutz und Reisen: Studiosus setzt auf Biogas

Im Jahr 2018 kamen 359 neue Anlagen hinzu. "Im Schnitt spart eine Biogasanlage - je nach Größe und Funktion - bis zu hundert Tonnen Treibhausgase pro Jahr ein, da die Menschen Biogas statt Feuerholz zum Kochen nutzen", erklärt Ruth Hopfer-Kubsch, Referentin im Bereich Nachhaltigkeit und Soziale Verantwortung. Für 2019 planen Studiosus und die Studiosus Foundation e.V., den Bau von Biogasanlagen in der chinesischen Provinz Sichuan zu unterstützen.

 

Mit den Einsparungen gleicht Studiosus die Emissionen aus, die bei verschiedenen Leistungen entstehen. Dazu gehören etwa Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten auf allen Reisen der Unternehmensgruppe Studiosus, zu der auch der Veranstalter Marco Polo gehört, sowie Flüge der Studiosus-Reiseleiter. Ebenso sind die gesamte Katalog- und Werbemittelproduktion, der Brief- und Paketversand und alle Dienstreisen der Mitarbeiter des Veranstalters klimaneutral gestellt. Auch Studiosus-Gäste können ihre Flüge freiwillig über die Studiosus Foundation e. V. ausgleichen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bereits seit den 90er Jahren engagiert sich Studiosus konsequent für eine geringere Umweltbelastung durch Treibhausgase (Mehr dazu unter https://nachhaltigkeit.studiosus.com/6.-Umweltschutz-Umwelterklaerung-2018/6.4-Umweltschutz-auf-Reisen). Seit 2011 kommen die Ausgleichszahlungen direkt dem Bau der Biogasanlagen zugute.

 

Biogas: Das sind die Vorteile für die Menschen vor Ort

 

Der Großteil der von Studiosus und der Studiosus Foundation e. V. geförderten Anlagen befindet sich im indischen Distrikt Kolar südlich von Bangalore. Dort verpflichtet sich jede Familie bei Erhalt der Anlage, zwei Bäume zu pflanzen und ihre Kinder im schulpflichtigen Alter in die Schule zu schicken. Und obendrein ist offiziell immer eine Frau die Besitzerin der Biogas-Anlage. "So werden Umwelt, Bildung und die Frauenrechte in der Region gefördert", sagt Ruth Hopfer-Kubsch.

 

Die Biogasanlagen bieten den Familien vor Ort zahlreiche Vorteile. Sie ersparen vor allem den Frauen den weiten Weg zum Holzsammeln in die Wälder, die ohnehin von Rodung bedroht sind. Das Kochen mit Gas statt am offenen Feuer schützt vor Unfällen und nach der Gasgewinnung durch die Anlage bleibt ein hochwertiger Dünger zurück. Die Familien setzen ihn auf ihren Feldern ein; die landwirtschaftlichen Erträge steigen. Bei guter Pflege kann eine Anlage rund 30 Jahre lang laufen. "Die Besitzer-Familien werden entsprechend geschult, damit die Anlagen möglichst lange halten. Gleichzeitig entstehen Arbeitsplätze, weil laufend neue Anlagen gebaut werden und die regelmäßige Instandhaltung und Wartung der Biogasanlagen Fachkräfte erfordert", so Ruth Hopfer-Kubsch.

 

Weitere Informationen rund um das Thema "Klimaschutz durch Biogas" finden Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht von Studiosus: http://nachhaltigkeit.studiosus.com/5.-Soziale-Verantwortung/5.6-Klimaschutzprojekt-der-Studiosus-Foundation-e.-V




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