Island bei Koch-WM in Luxemburg erfolgreich - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Island bei Koch-WM in Luxemburg erfolgreich
Nationalmannschaft mit einer der Gold-Medaillen in der Kategorie „The Hot Kitchen“ ausgezeichnet / Qualität und Nachhaltigkeit im Fokus der isländischen Lebensmittel.
Island bei Koch-WM in Luxemburg erfolgreich

Ein „Huh!“ für Islands Köche und Köchinnen: Die isländische Koch-Nationalmannschaft sicherte sich bei der kulinarischen Weltmeisterschaft in Luxemburg jetzt eine der Gold-Auszeichnungen in der Kategorie „The Hot Kitchen“.

Über 700 Köche und Köchinnen aus 75 Ländern und Regionen nahmen am „Culinary World Cup“ vom 24. bis zum 28. November 2018 teil. Das isländische Team gewann eine von neun Gold-Medaillen in seiner Kategorie. Das Drei-Gänge-Menü mit hochwertigen isländischen Zutaten wie nachhaltig gefischtem Kabeljau, Freiland-Lamm und dem berühmten Skyr überzeugte die Jury aus aller Welt. Diese setzte sich zusammen aus 52 internationalen Koch-Profis der „World Association of Chefs Societies“. Das isländische Team trat nur in einer Kategorie an und holte in dieser 90 von 100 möglichen Punkten. Als Schirmherrin der isländischen Nationalmannschaft begleitete die First Lady des Landes, Eliza Reid, das Team nach Luxemburg. Reid betonte die Bedeutung der Landesküche: „Die kulinarische Kultur eines Landes kennenzulernen ist beinahe wie ein Einblick in seine Seele.“

Die Mitglieder der isländischen Koch-Nationalmannschaft 2018 und die Restaurants, in denen sie tätig sind:

§     Trainerin: Ylfa Helgadóttir, Kopar

§     Assistenztrainer: Jóhannes S. Jóhannesson, Landsvirkjun

§     Präsident der „Icelandic Chefs Association“, Björn Bragi Bragason, Síminn

§     Snædís Xyza Jónsdóttir Ocampo, Hótel Saga

§     Sigurjón Bragi Geirsson, Garri

§     Snorri Victor Gylfason, Vox Hilton Hótel

§     Þorsteinn Geir Kristinsson, Fiskfélagið

§     Fanney Dóra Sigurjónsdóttir

§     Kara Guðmundsdóttir, Fiskfélagið

§     Denis Grbic, Grillið

§     Ari Þór Gunnarsson, Fiskfélagið

§     Hinrik Lárusson, Grillið

Weitere Informationen zur isländischen Koch-Nationalmannschaft gibt es auf www.kokkalandslidid.isoder unter www.facebook.com/Kokkalandslidid.

Hintergrund: Isländische Lebensmittel

Die isländische Nahrungsmittelerzeugung legt Wert auf Qualität und Frische. Das versteht sich von selbst, wenn es sich um frisch gefangenen Fisch, frei weidendes isländisches Lamm, Bio-Gemüse oder auf herkömmliche Weise erzeugtes Meersalz handelt. Nachhaltigkeit und sichere Erzeugung sind wichtig. Die saubere isländische Natur liefert so gesunde Nahrungsmittel für den einheimischen und den Weltmarkt. Seit Jahrhunderten haben sich die Isländer bei der Erzeugung, Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln auf ihre Innovationskraft und Kreativität gestützt.

Landwirtschaft

Die große Menge an geothermischer Energie im isländischen Boden und riesige Ressourcen an sauberem Wasser eröffnen zahllose neue Möglichkeiten der Lebensmittelerzeugung: Ein Großteil der Agrarprodukte wird in modernsten automatisierten Gewächshäusern erzeugt, die mit Erdwärme beheizt und beleuchtet werden, um die geringe Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten auszugleichen. Die Hauptprodukte der Gewächshäuser sind Tomaten, Gurken, Paprika, Kohl und Erdbeeren.

Auf isländischen Feldern werden traditionell Mohrrüben, Rhabarber, Steckrüben, Kohl, Lauch, Kartoffeln, Blumenkohl und Grünkohl angebaut. Seit einigen Jahren gibt es auch erfolgreiche Experimente mit dem Anbau von Bio-Raps und Bio-Gerste. Isländische Wildpflanzen und Kräuter wie Schafsampfer, Quendel, Birke und in der Brandung gesammelter Lappentang werden zum Würzen oder Ergänzen der Speisen verwendet.

Fischfang

Nachhaltiges Fischfang-Management ermöglicht es der Fischereiindustrie, Kunden mit gesunden Produkten aus nachhaltigem Wildfang zu beliefern. Durch die optimale Behandlung des Produkts wird Qualität im gesamten Verarbeitungsprozess gewährleistet, also vom Zeitpunkt des Fangs bis zum Eintreffen auf dem Markt. Ebenso wie die Einrichtungen zur Verarbeitung auf dem Land ist die Fischfangflotte mit modernster Technik ausgestattet. Die Hauptarten aus dem Wildfang in isländischen Gewässern sind Kabeljau, Schellfisch, Seelachs, Rotbarsch, Hering, Makrele und Lodde.

Verantwortungsvolle Aquakultur ist fest in Island verankert. Für die Produktion werden hauptsächlich atlantischer Lachs, Seesaibling und Dorsch verwendet. Island ist der weltgrößte Erzeuger von Seesaibling und setzt die Standards. In den isländischen Seesaibling-Farmen werden keine Antibiotika oder sonstigen Medizinprodukte verwendet, und der Seesaibling ist auch in keiner Weise genetisch verändert worden. Zudem wird er mit nachhaltiger grüner Energie in klarem Wasser aufgezogen. Informationen zum nachhaltigen Fischfang und zur Fischerei in Island gibt es unter www.responsiblefisheries.is.

Viehzucht

Etwa 2.000 Bauern in Island betreiben Schafzucht. Die Schafe streifen vom späten Frühjahr ab im freien Gelände umher und ernähren sich von isländischem Moos, wildem Gras und Beeren, die auf dem lockeren vulkanischen Boden wachsen und dem Fleisch einen einzigartigen, wildähnlichen Geschmack verleihen. Frisches Fleisch gibt es im September und Oktober, tiefgekühltes Fleisch das ganze Jahr über. Die isländischen Rinder sind eine traditionelle Rasse, die ebenfalls von der sauberen Umwelt profitiert. Sie werden vor allem als Milchvieh für die Erzeugung hochwertiger Produkte gehalten. So hat Skyr, eine dicke, Joghurt-ähnliche isländische Spezialtät, auf Grund seines köstlichen Geschmacks sowie seines hohen Protein- und niedrigen Fettgehalts schnell viele Fans außerhalb Islands gewonnen.




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