Djoser-Reise nach Taiwan - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Djoser-Reise nach Taiwan
Durchs andere China.
Djoser-Reise nach Taiwan

Wo gibt es endlose Teeplantagen? Die vielleicht schönste Schlucht Asiens? Mehr als hundert Dreitausender? Historische Kunstschätze wie man sie in der Volksrepublik China kaum mehr findet und eine Bevölkerung, die chinesischer ist als die Chinesen, weil sie von Maos Zedongs Kulturrevolution verschont blieb? Die Antwort: in Taiwan! Der Veranstalter Djoser bietet darum eine 15-tägige Reise auf die so eigenwillige wie gastfreundliche Insel im Westen Chinas.

Die Reise beginnt in Taipeh, Hauptstadt jenes mit „Republik China“ betitelten Taiwan, das 1949 entstand, als zwei Millionen Chinesen vor Mao Zedong auf die Insel flohen. Schon beim Landeanflug wird deutlich, warum die einstigen portugiesischen Kolonialherren Taiwan die „schöne Insel“, nannten: Der Blick fällt auf wildgezackte Berge und lehmbraune Flussmündungen, auf glitzernde Seen und filigrane Reisterrassen. Spätestens auf der Fahrt in die Millionenmetropole wird jedoch deutlich, dass der Staat Taiwan mehr sein will als nur eine Inselschönheit. Der demokratische David will dem kommunistischen Goliath China in nichts nachstehen und kompensiert seine politische Isolation mit Symbolen unbändiger Dynamik. So wachsen Taipehs zahllose Wolkenkratzer um die Wette – und müssen sich doch dem Taipei 101 geschlagen geben. Seine Auskragungen verleihen dem bis 2007 welthöchsten Gebäude das Aussehen eines gigantischen Bambusrohrs, in dem ein Aufzug in 37 Sekunden bis zur 509 Meter hohen Spitze rast. Zwischen all diesen gläsernen Ausrufezeichen eines modernen Selbstbewusstseins faszinieren uralte Sakralbauten wie der berühmte Longshan-Tempel, wuselige Nachtmärkte und Garküchen oder das Nationale Palastmuseum mit seinen 650000 Exponaten zur chinesischen Geschichte. Manche der Stücke sind gut 8000 Jahre alt.

Am vierten Tag geht es an die Ostküste rund um Hualien. Die Landschaft wirkt, als habe sie sich ein Maler für einen chinesischen Wandschirm ausgedacht: Bewaldete Bergflanken und stolze Felswände stürzen sich hier in ein nahezu unwirklich azurblaues Meer. Am dramatischsten ist das Schauspiel der Geologie an den hohen Ching Shui-Klippen zu bestaunen, die den Pazifik gut 300 Meter überragen. Hualien ist außerdem der Ausgangspunkt für einen Ausflug in die Taroko-Schlucht, wo ein Fluss sich in Jahrmillionen immer tiefer eingegraben und hunderte von Metern hohe Marmorwände geschaffen hat. Auf Trails und über Hängebrücken wandern die Teilnehmer durch die Berge mit unvergesslichen Aussichten auf Flüsse und Wasserfälle.

Nach einer Nacht im kleinen Ort Chihpen, wo man in herrlichen Heilquellen entspannen und sich an den hier bestens gedeihenden Austern sattessen kann, ist der Kenting-Nationalpark das nächste Ziel. Er liegt ganz im Süden, ist der einzige Ort des Landes mit tropischem Klima und berühmt für seine silberweißen Sandstrände, überbordende Korallenbänke und viele exotisch-bunte Fischarten.

Bevor das Foguangshan-Kloster erreicht ist, steht ein Stopp am wuchtig aufragenden Checheng-Fuan-Tempel an – immerhin handelt es sich um den größten Taiwans. Und der Lotusteich in Kaohsiung ist später ebenso einen Besuch wert, denn er wird umringt von Tempeln und Pagoden in einer so bunten und versponnenen Architektur, dass man sie für Traumgespinste des Comichelden Little Nemo halten könnte. Das buddhistische Foguangshan-Kloster wiederum bietet am Abend mehr als nur eine touristische Visite. Die riesige Anlage wird von einer 32 Meter hohen Buddhastatue dominiert und ist der Übernachtungsort am neunten Tag der Reise. Den Höhepunkt dieses Aufenthaltes erlebt die Gruppe am nächsten Morgen, wenn sie sich bei den Zeremonien unter die Mönche mischt.

So eingestimmt wirkt die uralte Tempelstadt Tainan mit ihren mehr als 200 Sakralbauten, die zumeist aus dem 17. Jahrhundert stammen, noch beeindruckender. In der Haian Road und der Shennong Street voller alter, restaurierter Handelshäuser wiederum finden sich heute Galerien, Cafés und Bars, in denen man sich kaum weniger schön verlieren kann.

Der Alishan-Nationalpark liegt mitten in den Bergen und bietet auf 200 bis 2000 Meter Höhe eine magisch anmutende, in grünem Licht dampfende Landschaft mit Bambuswäldern, wabernden Wolken und riesigen roten Zypressen. Das älteste Exemplar ist gut 2000 Jahre alt und hat einen Stammumfang von 13 Metern. Wichtiger jedoch für die Region ist der Tee, dessen Sträucher fein ziselierte Muster in die Hänge zeichnen und den Alishan High Mountain Tea hervorbringen. Kenner halten ihn für den besten Oolong-Tee der Welt.

Dass sich solcher Landschaftszauber noch steigern ließe, glauben die Wenigsten. Aber es geht, wie der Sonne-Mond-See am Schluss der Reise beweist: Von dichtem Dschungelpelz überzogene Hügel und Berge fließen geradezu kunstvoll ineinander und fassen die horizontblauen Wasser ein wie einen kostbaren Aquamarin. Kein Wunder, dass der größte Binnensee Taiwans das traditionelle Ziel von Flitterwöchnern ist. Man trifft sie auch an der hoch aufragenden Cien-Pagode, von wo aus der Blick auf die Idylle kaum zu schlagen ist. Wer hier steht, hofft, dass er ihn für immer sich tragen werde. Und es ist nicht zu viel versprochen, wenn man behauptet: So wird es kommen.

Djoser bietet die Reise ab 2395 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Die nächsten verfügbaren Termine sind der 14. September und der 13. Oktober 2019 sowie der 14. März und der 18. April Februar 2020. Weitere Informationen gibt es online unter www.djoser.de.




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