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Tradition, Unterhaltung und viel Genuss
Das facettenreiche kulturelle Angebot auf der Nordseeinsel Borkum / Die Erhaltung des Walknochenzauns ist dem Heimatverein der Insel ein wichtiges Anliegen.
Tradition, Unterhaltung und viel Genuss

Deutschland will wieder richtig durchatmen. Das geht am besten an der klaren, frischen Luft der Nordsee. Die Insel Borkum hat dazu ein einmaliges Hochseeklima – salzig, frisch, intensiv. Mitten im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer gelegen, bietet sie an der ostfriesischen Küste das wichtige Erlebnis, den Kopf frei zu kriegen. Hier kann man wieder unbeschwert atmen, neue Lebenskraft spüren, Freiheit spüren. Und wenn der Kopf wieder frei ist, bietet Borkum alles, um ihn gesund, bunt und genussreich wieder zu füllen.

Klima, Natur und Kultur. Das sind die wichtigen Facetten, die einen Urlaub auf der Nordseeinsel Borkum so einzigartig und erholsam machen. Die entspannende Wirkung der jodhaltigen Luft, das durch den Golfstrom beeinflusste Hochseeklima und die vielfältige Vegetation machen Borkum zu einer Insel, auf der man seine Vitalität auffrischen kann. Sonne, Wind, Strand, Dünen, Wald und Watt bieten die größte Vielfalt für Urlaubserlebnisse an der Nordsee und mit der Nordsee. Hinzu kommt ein vielseitiges kulturelles Angebot, das sich durch einzigartige Traditionen und Bräuche sowie bunte Veranstaltungen und Feste auszeichnet. Ob traditionelle Teestunden, herrliche Kurkonzerte unter dem Motto „Musik und Meer“, Auftritte vom Borkumer Shantychor und plattdeutschen Theatergruppen, Maibaumaufstellen, Pfingstjazz oder das Inselmusical „Up de Walvis“ – Borkum bietet Gästen jedes Jahr ein breitgefächertes Programm, das keine Wünsche offenlässt.

Wie in kaum einer anderen Urlaubsdestination warten zahlreiche Veranstaltungsorte auf die Gäste und geben dem jeweiligen Event noch mehr Ausdruck. So verfügt Borkum mit einem lebendigen Ortskern, den Stränden, der Kulturinsel, den historischen Gebäuden sowie der frisch sanierten Promenade inklusive Musikpavillon über ideal geeignete Kulissen, die jeder kulturellen Veranstaltung einen passenden Rahmen verleiht.

Musik und Meer: Kurkonzerte mit Jazz und Pop

Das Wort Kurmusik lässt viele milde lächeln. Das ist zu früh geurteilt. Denn das bisher vielleicht altmodische Image wird auf Borkum neu interpretiert und umgesetzt. Jazz gehört genauso zum Programm wie Klassik und Newcomer Bands. Mehr als 30 Wochen pro Jahr ist Abwechslung garantiert. Es gibt nur wenige Urlaubsorte, die ein so breites und ausgereiftes Kurmusikangebot wie Borkum haben. Der tolle Standort mit einem Pavillon, den man nicht schöner hätte malen können und in seiner Nutzung vermutlich einzigartig ist, lädt zum Entspannen bei toller Musik ein. Dreimal täglich finden im Musikpavillon im Rahmen der Konzertreihe „Musik & Meer“ Konzerte statt. Klassiker aus dem Rock’n’Roll, Blues und Jazz sowie traditionelle Werke aus dem Ballorchester gehören um Programm. Und dazu gibt es den schönsten Sonnenuntergang an der Nordsee inkluisve. Im Juli kommen zu den „Beach Days Borkum“ zum Beispiel Max Giesinger und Lotte auf die Insel.

Genießen und Meer: Austern, Schwarzbrot, Walfangplatte

Wenn eine Insel so mitten im Meer liegt wie Borkum und dabei so groß ist, dass es ausreichend Platz gibt, damit Menschen, Tiere und Natur im Einklang leben können, dann überrascht es sicher nicht, dass auch die Kulinarik ein wichtiger und genussreicher Grund ist, auf diese Insel zu kommen. Von den berühmten Milchbuden am Strand bis zu Familienrestaurants und gut bürgerlichen Gasthäusern wird alles geboten, was Genießer erwarten. Ehrlich und bodenständig ist immer die Devise der Küche. Kabeljau, Muscheln, Matjes, Seezunge, Scholle, Austern, Krabben, all das kommt immer fangfrisch aus dem Meer auf den Tisch. Gerne auch in Kombination mit dem urtypischen Borkumer Schwarzbrot. Dazu gibt’s vielfältige Lamm- und Schnucken-Spezialitäten. Perlgraupen-Süppchen, Original Borkumer Schwarzbrot, Tuffelschluffkes, Snirtje-Braten oder Sanddorn- Panna-Cotta – die Essgewohnheiten auf der Insel haben eine lange Tradition, die nur wenigen bekannt ist. Steckrübensuppe, Borkumer Fischtopf, Rotkohl-Roulade gefüllt mit Wildbrät, Walfangplatte, Sanddorn-Biskuit-Terrine, Zanderfilet im Speckmantel auf Grünkohl, Rote Grütze, Honigkuchen und Ostfriesentorte im Glas. Man hat kaum Zeit, alles zu probieren. Aber die typisch ostfriesische Teestunde im Toornhuus, dem ehemaligen Wohnhaus der Leuchtfeuerwärters, mit viel Wissenswertem rund um das Thema Tee sollte sich niemand entgehen lassen. Im November hält der „Kulinarische Herbst“ Einzug auf Borkum. Begleitet von nächtlichen Stadtrundgängen, Lesungen oder musikalischer Unterhaltung am Schifferklavier präsentieren Borkumer Gastronomen raffinierte Menüs, regionale Leckerbissen und kulinarische Spezialitäten.

Traditionen und Meer: Osterfeuer, Maibaum und 300 Jahre maritime Geschichten

Wo man genießen kann, da wird auch gefeiert. Das gilt besonders auf Borkum. Die Insulaner hegen Jahrhunderte alte Traditionen und lassen ihre Gäste gern mitfeiern. So gibt es natürlich jährlich das Osterfeuer. Doch während es früher rund 30 Holzstapel waren, die niederbrannten, sind es heute nur noch drei. Die Vorbereitungen für das feurige Spektakel beginnen bereits kurz nach Neujahr. Den Maibaum gibt es auch auf Borkum. Allerdings wird er nicht, wie in den meisten anderen Regionen, am 1. Mai aufgestellt, sondern am Pfingstsamstag. Der Grund dafür ist nicht der Eigensinn der Insulaner. Vielmehr liegt die Vegetation mit ihrer Blüte einige Wochen zurück. Bis der Maibaum auf Borkum also ideal ist, um ihn aufzustellen, kann es durchaus schon mal Juni werden. Vortragsveranstaltungen mit Borkumern über Borkum, Auftritte der Trachtengruppe „De Eilanders“ und Konzerte am Schifferklavier runden das jährliche Kulturprogramm ab.

Früher haben nahezu alle Borkumer Männer auf Walfang-Schiffen angeheuert, während ihre Frauen daheim auf die Inseln aufpassten. Daran erinnern heute noch zahlreiche Elemente auf der Insel. So gibt es zum Beispiel teilweise noch Zäune vor den Häusern, die aus echten Walknochen bestehen. Im Heimatmuseum hängt sogar das vollständige Skelett eines Pottwals. Und im Wappen der Insel ist der Wal gleich zweimal zu finden. Einen umfassenden Einblick in die Bräuche und Traditionen Borkums bekommen Interessierte im Heimatmuseum „Dykhus“, in dem viele interessante Ausstellungsstücke zusammengetragen wurden, die rund 300 Jahre maritime Geschichte wiedergeben. Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH: „Borkums Kultur zeichnet sich durch zahlreiche Bräuche und Traditionen aus, die das Inselleben vielfältig und spannend machen. Wir freuen uns, dass es uns gelingt, diese farbenfrohe Kultur auch unseren Gästen präsentieren zu können.“

Bildnachweis: © Nordseeheilbad Borkum GmbH


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