Tourexpi
Mit
der Verabschiedung der Nationalen Tourismusstrategie hat das Bundeskabinett ein
deutliches Zeichen für die Bedeutung der Reisewirtschaft gesetzt. Der Deutsche
Reiseverband (DRV) begrüßt die Entscheidung ausdrücklich und wertet sie als
wichtigen Orientierungsrahmen für die künftige Entwicklung des deutschen
Tourismus – im Inland ebenso wie im internationalen Reisegeschäft.
Als
Spitzenverband des Outgoing-Tourismus sieht der DRV in der Strategie eine
Anerkennung der organisierten Reise als tragende Säule der deutschen
Volkswirtschaft. Besonders die Fokussierung auf Wettbewerbsfähigkeit und
Bürokratieabbau greife zentrale Herausforderungen der Branche auf und schaffe
Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum in einem international stark
umkämpften Markt.
Bedeutung
des Tourismus für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
„Die
Nationale Tourismusstrategie unterstreicht die Bedeutung des Tourismus und der
organisierten Reise als wichtige Wachstumsbranche und tragende Säule der
deutschen Volkswirtschaft“, betont DRV-Präsident Albin Loidl. Für den
Outgoing-Bereich sei das politische Bekenntnis ein wichtiges Signal, da
Auslandsreisen weiterhin das Kerngeschäft der Reisewirtschaft darstellten. Die
internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Reiseanbieter müsse daher
konsequent gestärkt werden.
Positiv
bewertet der DRV in diesem Zusammenhang auch die Festschreibung der
Weiterentwicklung der Insolvenzabsicherung über den Deutschen
Reisesicherungsfonds. Ziel sei es, die Kostenbeiträge der abgesicherten
Reiseveranstalter zu senken und damit die wirtschaftliche Belastung der
Unternehmen spürbar zu reduzieren. „Dass dieses Ziel nun Teil der Nationalen
Tourismusstrategie ist, begrüßen wir im Sinne der Branche außerordentlich“, so
Loidl.
Infrastruktur,
Mobilität und internationale Anbindung
Ein
zentrales Element der Strategie ist aus Sicht des DRV die Stärkung der
touristischen und verkehrlichen Infrastruktur. Effiziente Verkehrsverbindungen,
sowohl im Luftverkehr als auch an Kreuzfahrthäfen, erleichterten nicht nur
Reisen innerhalb Deutschlands, sondern verbesserten auch den Zugang zu
internationalen Zielgebieten. Davon profitierten gleichermaßen Urlaubs- und
Geschäftsreisen, die für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Standorts
Deutschland von hoher Bedeutung seien.
Das
klare Bekenntnis zum Luftverkehr und zu wettbewerbsfähigen Standortbedingungen
wertet der Verband als weiteren wichtigen Schritt. Vorgesehene Maßnahmen zur
Senkung von Sicherheitsgebühren und Standortkosten stärkten die Position
deutscher Airlines und Reiseanbieter im internationalen Wettbewerb und
sicherten langfristig die Rolle Deutschlands als Mobilitätsdrehscheibe.
Nachhaltigkeit,
Digitalisierung und Fachkräfte
Auch
im Kreuzfahrttourismus sieht der DRV wichtige Impulse. Investitionen in
Landstromanlagen und Hafeninfrastruktur schafften die Grundlage für
umweltgerechtere Kreuzfahrten und trügen dazu bei, ökologische Anforderungen
mit wirtschaftlicher Entwicklung zu verbinden. Ergänzt werde dies durch die
Beschleunigung von Visa-Verfahren, die für internationale Reisen einen
entscheidenden Standortvorteil darstelle.
Mit
Blick auf die europäische Ebene begrüßt der DRV den Ansatz einer
bürokratiearmen Pauschalreiserichtlinie. Der bewusste Verzicht auf zusätzliche
nationale Verschärfungen sowie die Stärkung der europäischen Vernetzung
schafften Planungssicherheit für Unternehmen und Verbraucher. Gleichzeitig
eröffneten digitale Instrumente und moderne Technologien neue
Effizienzpotenziale, etwa durch innovative Identitätslösungen oder gezielte
Datennutzung.
Ein
weiterer Schwerpunkt liegt auf der Fachkräftegewinnung und flexibleren
Arbeitsmodellen. Qualifizierte Arbeitskräfte für den Tourismus zu gewinnen und
Arbeitszeiten besser an betriebliche Realitäten anzupassen, sei für die Branche
von zentraler Bedeutung und trage zur langfristigen Stabilität bei.
Umsetzung
als entscheidender Faktor
„Die
jetzt beschlossene Strategie schafft eine Balance zwischen Wachstum, Qualität
und Nachhaltigkeit und stärkt damit die Position der Outbound-Branche und ihrer
internationalen Partner“, so Loidl. Entscheidend sei nun, dass die
angekündigten Maßnahmen zeitnah und konsequent umgesetzt würden. Der DRV setze
dabei weiterhin auf einen engen Dialog mit Politik, Verbänden und Fachleuten,
um praxisnahe Lösungen zu entwickeln und die Zukunftsfähigkeit der deutschen
Reisewirtschaft nachhaltig zu sichern.
Bildnachweis:
© DRV
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