Demonstration der Touristik durch Dresden - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
Demonstration der Touristik durch Dresden
Rettet die Reisebüros und rettet die Touristik!
Demonstration der Touristik durch Dresden

Bereits zum 3. Mal werden am Mittwoch, dem 20.05.2020 in Dresden Reisebüros, Reiseveranstalter, Touristiker und Omnibusbetriebe um einen Rettungsschirm für die Tourismusbranche und umgehende und nicht rückzahlbare Finanzhilfen von der Landesregierung und Bundesregierung demonstrieren.

Ab 11.00 Uhr wird der Demonstrationszug vom Wiener Platz über St. Petersburger Straße, Pirnaischer Platz, Wilsdruffer Straße, Postplatz, Sophienstraße bis hin zum Theaterplatz zur Abschlusskundgebung führen.

„Insgesamt sind 200 Teilnehmer angemeldet. Inhaber und Mitarbeiter zahlreicher Reisebüros, Reiseveranstalter der Region und weitere selbständige Reiseleiter und Stadtführer werden gemeinsam für den Erhalt der Reisebranche friedlich demonstrieren.“ So die Organisatorin der Demo, Birgit Büttner vom Reisebüro Erlbeck aus Pirna, „Jetzt geht es um den Erhalt der Reisewirtschaft, einen Rettungsschirm für die gesamte Touristik und nicht rückzahlbaren Finanzhilfen für uns.“

„Unser 1990 gegründeter Reiseveranstalter mit 8 firmeneigenen Reisebüros, ein bis Februar kerngesundes, vorbildlich eigenkapitalisiertes Unternehmen, bewegt sich auf den Abgrund zu.“ So der Geschäftsführer der Eberhardt TRAVEL GmbH Dr. Uwe Lorenz. „Wir stornieren absehbar 40 Mio. € Umsatz als Veranstalter und unsere Partner-Reisebüros verlieren auch 4 Mio. € Provisionen.Unsere fast 100 freischaffenden Reiseleiter sind ohne Arbeit, die Busse unserer 30 Partner-Bus-Unternehmen stehen, werden nicht abgezahlt, die Chauffeure sind in Kurzarbeit oder entlassen. Den Reiseveranstaltern, Busunternehmen und Reisebüros stehen KfW-Kredite zur Verfügung, deren Abruf für jeden Unternehmer oder Eigentümer nicht nur eine Frage des unternehmerischen Gewissens, sondern auch der privaten Existenz ist. Ohne direkte, kapitalersetzende Finanzhilfen werden alle mittelständischen Reiseveranstalter- und Reisebüro-Betriebe Pleite gehen oder zu Zombie-Unternehmen.“

Auch die in Dresden und Umgebung arbeitenden Reiseveranstalter, Omnibusbetriebe der Touristik und sämtliche Stadtführer stehen ebenfalls unverschuldet seit über 2 Monaten völlig ohne Einnahmen da. Fast 90% der Mitarbeiter sind in Kurzarbeit und es droht vielen nun bereits die Arbeitslosigkeit.

Bereits seit dem 29.04.2020 demonstrieren jeden Mittwoch in vielen Städten Deutschlands Touristiker für den Erhalt der Tourismusbranche. Bei ca. 11 Milliarden liegen in unserer Branche bis Mitte Juni 2020 die geschätzten Umsatzeinbußen (laut Quelle DRV). Die Touristik steht kurz vor einer nie dagewesenen Pleitewelle. 11.000 Reisebüros mit über 100.000 Arbeitsplätzen sind in akuter Gefahr.

Bernd Hoffmann, Pressesprecher des Vereins Dresdner Reisebüros, fordert:

JETZT SOFORT eine branchenspezifische Lösung, einen Rettungsschirm für die Touristikbranche und vor allem schnelle nicht rückzahlbare Finanzhilfe für die Reisebüros und die gesamte Reisebranche durch Bund und Länder!

Bildnachweis: Symbolbild, © AA


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