Citygrove will Hotelportfolio deutlich ausbauen - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
Citygrove will Hotelportfolio deutlich ausbauen
Nach Projekten in Hannover, Düsseldorf und Lübeck plant der britische Immobilienentwickler weitere Hotelinvestments und setzt dabei besonders auf Premier Inn
Citygrove will Hotelportfolio deutlich ausbauen

Der Immobilienentwickler Citygrove will seine Aktivitäten auf dem deutschen Hotelmarkt deutlich ausweiten. Nach der Fertigstellung von drei Projekten in Hannover, Düsseldorf und Lübeck soll Deutschland neben Großbritannien und Spanien zu einem der wichtigsten Märkte des Unternehmens werden. Im Mittelpunkt stehen weitere Beherbergungsimmobilien an wirtschaftlich und touristisch attraktiven Standorten.

Für die drei bestehenden Hotelimmobilien hat Citygrove inzwischen eine langfristige Finanzierung über 83 Millionen Euro mit der DKB Bank vereinbart. Zwei der Projekte wurden als Joint Ventures mit dem britischen Immobilienspezialisten Burlington Capital realisiert.

„Nachdem jetzt mit Hannover und zuvor den Bauvorhaben in Düsseldorf und Lübeck die erste Phase der Expansion durchweg sehr erfolgreich abgeschlossen wurde, verstärken wir unsere Aktivitäten weiter“, sagt Mark Farrugia, Development Director von Citygrove.

Hotels bleiben Schwerpunkt in Deutschland

Citygrove entwickelt grundsätzlich Gewerbe- und Wohnimmobilien, sieht auf dem deutschen Markt jedoch vor allem im Beherbergungsbereich weiteres Potenzial. Dabei verweist das Unternehmen sowohl auf die Nachfrage in wirtschaftsstarken Städten als auch in touristischen Destinationen.

„Sowohl als wirtschaftsstarke Zentren als auch als touristische Ziele sind sehr viele Städte ein gefragtes Reiseziel. Deshalb gibt es für Übernachtungen an zahlreichen Standorten Bedarf an neuen, modernen und nachhaltigen Immobilien“, erklärt Farrugia.

Zusätzliche Chancen sieht Citygrove im Strukturwandel des deutschen Hotelmarktes. Ältere und häufig familiengeführte Betriebe verschwinden teilweise vom Markt, während neue Kapazitäten zunehmend in modernen Hotelimmobilien entstehen. „Das ist ein extrem dynamischer und spannender Markt“, so Farrugia.

Zusammenarbeit mit Premier Inn soll wachsen

Das jüngst fertiggestellte Hotel in Hannover ist bereits die zweite deutsche Immobilienentwicklung von Citygrove für Premier Inn. Zuvor hatte das Unternehmen ein Haus für die britische Hotelkette in Lübeck realisiert.

„Mit Citygrove kooperieren wir auch in Großbritannien seit Langem erfolgreich und freuen uns, die Zusammenarbeit in Deutschland stärker zu fokussieren“, sagt Chris-Norman Sauer, Managing Director Property Germany & Austria von Premier Inn Deutschland.

Premier Inn betreibt nach Unternehmensangaben derzeit 75 Hotels in Deutschland und will sein Netz weiter ausbauen. Dabei spielen langfristige Pachtvereinbarungen mit Immobilienentwicklern wie Citygrove eine Rolle.

220 Zimmer direkt am Hauptbahnhof Hannover

Das neue Premier Inn in Hannover verfügt über 220 Zimmer und befindet sich unmittelbar am Hauptbahnhof an der Ecke Hamburger Allee und Friesenstraße. Der Standort liegt am Eingang zur Einkaufszone Lister Meile und im Bereich des Bredero-Komplexes.

Die Architektur soll das Hotel stärker mit seinem städtischen Umfeld verbinden. Glasfassaden im Erdgeschoss ermöglichen Einblicke in die öffentlichen Hotelbereiche. „Da dies der Eingang zur bekannten Einkaufszone Lister Meile ist, hat diese Immobilie im Bereich des bekannten Bredero-Komplexes große Bedeutung. Das ist uns auch mit einer passenden Optik gut gelungen“, sagt Farrugia.

Auch die beiden bisherigen Projekte entstanden in zentralen Lagen. Das Hotel der Marke The Niu in Düsseldorf befindet sich nahe Hauptbahnhof und Bürgerpark, während das von Citygrove entwickelte Premier Inn in Lübeck in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt liegt.

Nachhaltigkeit als Grundlage der Projekte

Bei den deutschen Entwicklungen setzt Citygrove zugleich auf Nachhaltigkeitsstandards. Das Hotel in Hannover erhielt nach Angaben des Unternehmens beim Gebäudezertifizierungssystem BREEAM die Bewertung „Excellent“. Auch die Projekte in Düsseldorf und Lübeck wurden nach BREEAM bewertet.

„Nachhaltiges Bauen und die Einhaltung der ESG-Kriterien sind für uns zentrale Ziele, weil die dadurch mögliche höhere Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb unverzichtbar ist“, erklärt der Construction Director von Citygrove.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration mit Material von Citygrove


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