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Tirol: Englisches Urlauberkind unter Schneemann begraben
Montag, 08. Februar 2010, 07:57
Werben Urlaubsziele am Strand mit Sandskulpturen, so nutzen Wintersportorte dazu Schnee und Eis. Doch das kann, wie nun im Tirol, auch gefährlich werden.
Wie der ORF berichtet, ist am Sonntagnachmittag in Leutasch in Tirol ein dreijähriger Junge aus England unter einer einstürzenden Schneefigur begraben worden, die einen Sumo-Ringer darstellte. Das Kleinkind mußte deshalb in eine Klinik in Innsbruck geflogen werden.
In Leutasch schmücken seit einiger Zeit mehr als 2 Meter hohe Skulpturen aus Eis und Schnee den Ort – sie scheinen jedoch nicht sicher genug aufgestellt zu sein.
So war ein Arm des Sumo-Ringers abgefallen, den der dreijährige Junge wieder anbringen wollte, dabei stürzte die Eis- und Schnee-Skulptur jedoch vor den Augen der erschrockenen Mutter in sich zusammen und begrub das Kind unter sich. Es mußte danach schnell aus dem Schnee befreit werden. Nun liegt das schockierte Kind auf einer Kinderstation unter Beobachtung.
In Leutasch ist Sonntagnachmittag ein Urlauberkind unter einer Schneefigur begraben worden. Der dreijährige Bub aus England wurde in die Klinik Innsbruck geflogen.
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