Neue Wege für Wachstum: Tourismus fördert Wandel in Ägypten - Wissen, was im Tourismus los ist!


13.02.2018

Ägypten
Neue Wege für Wachstum: Tourismus fördert Wandel in Ägypten
Partnerschaft von TUI und Deutscher Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für „lab of tomorrow“ / Gemeinsame Entwicklung von Strategien für die Ausbildung von mehr Fachkräften in der ägyptischen Tourismusbranche.
Neue Wege für Wachstum: Tourismus fördert Wandel in Ägypten

Vom 5. bis 8. Februar haben Experten von TUI und GIZ gemeinsam mit lokalen Akteuren im ägyptischen Hurghada Strategien entwickelt, um bessere Chancen für junge Menschen in der florierenden Tourismusbranche Ägyptens zu schaffen. Ein Fokus nachhaltige Ansätze zu identifizieren, die eng mit der Tourismuswirtschaft vor Ort verknüpft sind.
 

Die Berufsbildung junger Menschen hat für das Land eine hohe Priorität. Denn der Mangel an Fachkräften gehört zu den Hemmnissen für weiteres Wachstum der ägyptischen Wirtschaft. Der Tourismussektor ist eine ihrer wichtigsten Branchen: 2016 trug er 7,2% zum BIP bei. 6,6% der Beschäftigten arbeiten in dem Bereich, und die Tendenz ist weiter steigend. Daher ist die Branche eine Haupttriebfeder für weiteres wirtschaftliches Wachstum.

 

Als weltweit führender Tourismuskonzern ist TUI überzeugt, dass sich die aktuellen Herausforderungen mit dem richtigen Ansatz und der Unterstützung durch richtige Partner ändern lassen, um das Potenzial des Ägyptischen Tourismus zu erschließen. In einem jungen Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung unter 25 Jahre alt ist, kann der Tourismus ein Impulsgeber für Veränderungen sein. Dazu müssen die richtigen Akteure an einem Strang ziehen, ihr Wissen teilen und kreative Geschäftsideen für reale, konkrete Probleme entwickeln.

 

Bei einem im vergangenen Jahr in Kairo veranstalteten Workshop identifizierten TUI und die GIZ drei Hauptbereiche, in denen es Verbesserungsbedarf gibt: die geringe Qualifikation der Arbeitnehmer, den Mangel an Bildungs- und Ausbildungsangeboten sowie die niedrige Erwerbsbeteiligung junger Frauen.

 

In manchen Fällen liegt die Ursache in einer mangelnden Koordination der wichtigsten Stakeholder. Deshalb hat das „lab of tomorrow“ verschiedenartige Akteure zusammengeführt, darunter Vertreter von Ausbildungsbetrieben und Beratungsgesellschaften, Hotel- und Tourismusfachschulen, IT-Unternehmen, Sozialunternehmer und Regierungsvertreter. Gemeinsam haben sie an einer Strategie gearbeitet, um diese Entwicklungsherausforderungen zu meistern.

 

Mögliche Lösungen sind: eine Verbesserung des dualen Berufsbildungssystems in Ägypten, die Förderung praxisnaher Ausbildungsprogramme, Austauschprogramme, maßgeschneiderte Schulungen sowie verschiedene Strategien zur Kooperation von Akteuren im privaten und öffentlichen Sektor.

 

Das „lab of tomorrow“ ist eine Initiative der GIZ, die verschiedene Unternehmen – von kleinen IT-Start-Ups bis hin zu globalen Unternehmen wie Merck oder Siemens – zusammenführt, um kreative Ideen für die Lösung konkreter Probleme durch einen kooperativen Ansatz zu entwickeln. Aktuell laufen 30 dieser „labs“ erfolgreich in aller Welt.




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