QTA setzt deutliches Signal für Nachhaltigkeit in der Touristik - Wissen, was im Tourismus los ist!



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QTA setzt deutliches Signal für Nachhaltigkeit in der Touristik
Enge Zusammenarbeit mit atmosfair vereinbart.
QTA setzt deutliches Signal für Nachhaltigkeit in der Touristik

Eine große Koalition für ökologische Verantwortung. QTA ist mit ihren rund 8.800 Reisebüros eine enge Kooperation mit der Non-Profit-Organisation atmosfair eingegangen. Ab Ende des Monats bietet Europas größte Reisebürokooperationen-Allianz für alle Reisen eine CO2-Kompensation an. Ziel ist es, dass jeder Kunde künftig seinen durch Urlaub verursachten ökologischen Fußabdruck viel einfacher kompensieren kann. Mit den eingenommenen Geldern will QTA ausgewählte atmosfair-Projekte unterstützen.

atmosfair kompensiert die Treibhausgasemissionen von Urlaubsreisen in Kooperation mit der QTA. Ein von der Organisation entwickelter Rechner ermittelt die CO2-Emissionen der Reisekomponenten wie Flug, Hotel und Mietwagen, die künftig direkt auf den Vertriebsplattformen der QTA angezeigt werden. Kunden können die verursachten Schadstoffe so mit einem freiwilligen Klimaschutzbeitrag kompensieren. Neben Kohlenstoffdioxid werden auch andere klimarelevante Emissionen wie Stickoxide und Rußpartikel berücksichtigt. 

Dietrich Brockhagen, Geschäftsführer von atmosfair, freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit der QTA: „Über unsere Zusammenarbeit erreicht der Klimaschutz stärker als zuvor den touristischen Vertrieb und damit einen Ort, an dem drei Seiten gewinnen können: der Gast, das Reisebüro und das Klima. Mit der Reichweite und dem Commitment der QTA kommt über das Verkaufsgespräch am Counter ein neues Klimabewusstsein in den touristischen Massenmarkt. Das ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz."

„Als Marktführer hat die QTA eine besondere Verpflichtung, die ökonomische, soziale sowie ökologische Nachhaltigkeit und ganz besonders den Klimaschutz in den Mainstream der Urlaubsreisen zu bringen“, erläutert QTA-Sprecher Thomas Bösl. „Die Tourismuswirtschaft hat nur eine Zukunft, wenn sie aktiv daran mitwirkt, Ressourcen zu schonen und die Umwelt intakt zu halten. Das Reisen trägt schon jetzt viel zu wichtigen Nachhaltigkeitsaspekten wie Beschäftigung und Zukunftsperspektiven für Menschen in den Urlaubsländern bei. Allerdings muss sich die Branche viel stärker als bisher der aktuellen Diskussion um CO2-Belastungen stellen.“ 

„Nachhaltigkeit erfordert keinesfalls den Verzicht auf Reisen, aber die Übernahme von Verantwortung für Auswirkungen“, sagt Albin Loidl, Geschäftsführer der Reisebürokooperation Neckermann Reisen Partner und Nachhaltigkeitsbeauftragter der QTA. „Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, ist die QTA schon seit vielen Jahren Mitglied der Nachhaltigkeits-Initiative Futouris. Die Kooperation mit atmosfair ist eine weitere entscheidende Weichenstellung in die richtige Richtung und macht deutlich, wie wichtig der QTA dieses Zukunftsthema ist.“

QTA-Reisebüros stimmen über die Förderung von atmosfair-Projekten ab

QTA will gezielt atmosfair-Projekte unterstützen. Welche das sind, darüber werden die angeschlossenen Reisebürounternehmer in den kommenden Wochen abstimmen. 

Zur Wahl steht das Projekt „Biogas für Milchbauern in Kenia“. Um den Verbrauch von Brennholz, Gas und Kerosin durch Tausende von Milchbauern nordwestlich von Nairobi zu senken, unterstützt atmosfair den Bau von Kleinbiogasanlagen. Die Nutzung von Biogas ermöglicht das Kochen auf einem Gasherd. Bei dem Prozess der Biogaserzeugung kann zudem der Kuhdung als nährstoffreicher landwirtschaftlicher Dünger eingesetzt werden. Die Biogasanlagen werden durch Kuhdung sowie weitere Agrarabfälle betrieben. Der Ausstoß von rund 5.000 Tonnen CO₂ kann so pro Jahr vermieden werden. 

Um Kleinbiogasanlagen, die insgesamt sogar den Ausstoß von 350.000 Tonnen CO₂ pro Jahr vermeiden, geht es bei einem Projekt in Nepal. Auch hier ersetzt Biogas zum einen das sonst übliche Feuerholz zum Kochen, zum anderen stellt es eine rauchfreie, bezahlbare und dezentrale Energiequelle insbesondere für ärmere Haushalte auf dem Land dar. Zwei bis drei Rinder reichen aus, um die kleinen unterirdischen Anlagen mit ihrem Dung zu betreiben. Durch den Bau und die Wartung von Biogasanlagen entstehen zudem Tausende neue Arbeitsplätze. 

„Save80“ in Ruanda vermeidet die übermäßige Abholzung von Feuerholz. Bei diesem Projekt werden den Menschen effiziente Kochöfen zur Verfügung gestellt, die 80 Prozent Holz einsparen. Auf diese Weise können jährlich bis zu 125.000 Tonnen CO₂ vermieden werden.


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