In Sachsen-Anhalt schließen immer mehr Reisebüros - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
In Sachsen-Anhalt schließen immer mehr Reisebüros
In Sachsen-Anhalt schließen immer mehr Reisebüros. Von 2012 bis 2017 sank die Zahl der steuerpflichtigen Büros kontinuierlich von 209 auf 185, wie das Statistische Landesamt auf Anfrage mitteilte.
In Sachsen-Anhalt schließen immer mehr Reisebüros

Branchenexperten machen dafür vor allem die Konkurrenz durch Reisebuchungen im Internet verantwortlich. Tourismusforscher Volker Böttcher von der Hochschule Harz in Wernigerode geht aber trotzdem nicht davon aus, dass Reisebüros ganz verschwinden. "Digitale und stationäre Buchungskanäle werden nebeneinander bestehen bleiben", sagte der Direktor des Instituts für Tourismusforschung. Vor allem bei aufwendigen und teuren Reisen würden Reisebüros mit ihrer Beratung punkten.

Die Zahl der stationären Reisebüros in gesamt Deutschland  stieg im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge - auf inzwischen 9880. Im Jahr 2013 waren es noch 9729. Der Umsatz kletterte um drei Prozent auf den Rekordwert von 23,7 Milliarden Euro, obwohl der Online-Verkauf von Reisen weiter wächst.


Tui Deutschland - 4,47 Milliarden Euro Umsatz

Kein Touristikkonzern ist breiter aufgestellt als die Tui. Allein in Europa betreiben die Hannoveraner 3500 Reisebüros.

Dem DRV zufolge liegt der Online-Anteil an den gebuchten Umsätzen inzwischen bei 35,5 Prozent, vor drei Jahren waren es noch 28,6 Prozent. Das Wachstum geht einer Studie der Forschungsgemeinschaft Reisen und Urlaub (FUR) zufolge vor allem auf das Konto von Individualreisenden, die früher ohne Vorausbuchungen in den Urlaub fuhren und jetzt im Netz bei Bahn, Airlines, Reiseveranstaltern, Online-Reisebüros oder Portalen wie Expedia.de, Booking.com  reservieren.

Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) stellt bei Online-Reisebuchungen einen starken Trend zur Individualisierung fest. Urlauber stellten sich einzelne Bestandteile wie Flüge und Übernachtung zunehmend selbst im Internet zusammen. Über den Onlinevertrieb boomten zudem Kurztrips von zwei bis vier Tagen. Laut FUR wurden 2015 rund 67 Prozent dieser Reisen online gebucht, so der VIR.

„Einzelbuchungen zum Beispiel für Flug oder Bahn sind seit Jahren in klassischen Reisebüros rückläufig“, sagt auch Reisebüro-Inhaber Hieke. Online-Buchungsplattformen machten eher den Airlines oder der Bahn Konkurrenz als dem stationären Vertrieb. „Das Hauptgeschäft für den stationären Handel sind Pauschalreisen.“




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