Altmaier-Kommentar zu Germania: asr sieht rote Linie überschritten - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
Altmaier-Kommentar zu Germania: asr sieht rote Linie überschritten
Lösungsvorschlag‘ des Wirtschaftsministers stößt bei Mittelstandsverband auf Kritik.
Altmaier-Kommentar zu Germania: asr sieht rote Linie überschritten

Die Allianz Selbständiger Reiseunternehmen – Bundesverband e.V. (asr) reagiert verständnislos auf die jüngsten Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Germania. Altmaier hatte diese Woche am Rande der Vorstellung seiner „Industriestrategie 2030“ zur Insolvenz der viertgrößten deutschen Fluggesellschaft Stellung genommen.

asr-Präsident Jochen Szech kritisiert vor allem Altmaiers Aussage, dass den allermeisten Passagieren wohl von Veranstaltern und Reisebüros geholfen werden könne. Szech dazu: „Das ist für tausende von mittelständischen Unternehmen der Tourismusbranche ebenso ein Schlag ins Gesicht wie für hunderttausende betroffene Verbraucher.“ Der asr hatte wiederholt von der Bundesregierung die nach wie vor ausstehende Insolvenzabsicherungspflicht für Fluggesellschaften eingefordert, wie sie der damalige Justizminister Heiko Maas nach der Air Berlin-Insolvenz 2017 in Aussicht gestellt hatte. Auch im Fall der Germania-Insolvenz hätten Veranstalter und Reisebüros einmal mehr die aus dieser Untätigkeit resultierenden Mehrbelastungen zu tragen gehabt, beklagt der asr.

„Es ist immer das Gleiche“, so Szech weiter: „Die Politik schaut zu, die Politik schaut weg – aber sie handelt nicht. Jetzt aber in achselzuckender Gleichgültigkeit davon auszugehen, dass die Touristik wieder einmal den Karren aus dem Dreck ziehen werde, in den ihn die Politik mit ihrer Tatenlosigkeit gefahren hat, ist schlichtweg nicht hinnehmbar.“ Der asr sieht hier eine rote Linie überschritten und hat Altmaier eingeladen, sich bei der ITB und der Mittelstandstagung des Verbandes im Dialog mit den Mitgliedern ein realistisches Bild von den Herausforderungen der Branche zu machen.

Der asr kritisiert zudem, dass diese Politik des Abwartens dazu führt, dass sich ohne Notwendigkeit die Konzentration im Markt erhöht und nach Ansicht des Mittelstandsverbandes vor allem die Lufthansa-Gruppe davon profitieren wird – zu Lasten der mittelständischen Airlines, Veranstalter und Reisemittler.




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