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Die schönsten Ferienorte der westlichen Riviera
Für Mustafa Kemal Atatürk, den »Vater der Türken«, war die zerklüftete lykische Küste die schönste der Türkei. Für den Tourismus entdeckt wurde die südliche Küstenregion erstaunlicherweise erst relativ spät. Abseits von bekannten (massen-) touristischen Zielen wie Alanya, Side, Kemer und Marmaris finden sich auch heute noch Urlaubsorte mit dem gewissen Etwas. Tourexpi sagt Ihnen, wo Sie Landschaft, Meer und die sprichwörtliche türkische Gastfreundschaft so richtig genießen können.
KAŞ

Das ehemalige Fischerdorf Kaş hat sich vom Geheimtipp zu einem sehr beliebten Urlaubsort für Individualisten entwickelt. Der überschaubare kleine Ort liegt zu Füßen des Taurusgebirges in malerischer, fruchtbarer Landschaft. Dank des milden Klimas wachsen hier Palmen, Gummi-, Zitronen- und Orangenbäume. Große Hotelklötze gibt es in Kaş nicht, statt dessen gemütliche kleine Pensionen und Hotels.

 

Straßen und Gassen laden zu beschaulichen Spaziergängen ein. Links und rechts ein vielfältiges Angebot von Handarbeiten, Lederwaren, Kupfer- und Silberartikeln, Händler dekorieren die weißen Fassaden ihrer Geschäfte mit Kilims und Teppichen.

Fast zum Greifen nahe liegt die griechische Insel Kastellórizo (türkisch: Meis Adası), die bequem per Ausflugsboot besucht werden kann. Taucher finden in der Region Kaş eines der schönsten Tauchreviere des Mittelmeers.

 

Am Abend zieht es die meisten Urlauber in eines der Restaurants, die am Hafen mit ihren Spezialitäten aufwarten.

Strände

Mit vielen Sandstränden ist Kaş nicht gesegnet. Wer aber bereit ist, mit dem preiswerten Dolmuş (sprich »Dolmusch«) ca. 25 Kilometer in Richtung Kalkan/Fethiye zu fahren, den erwartet kurz vor Kalkan der berühmte Strand „Kapıtaş“: ein Traumstrand mit feinstem Sand und türkis schimmerndem Meer. Die Küstenstraße ist gut ausgebaut und bietet einen herrlichen Blick auf Berge, Buchten und Meer.

BODRUM

Gegenüber der griechischen Insel Kos, auf einer landschaftlich reizvollen Halbinsel, liegt der mondäne Badeort Bodrum, das antike Halikarnassos. Wahrzeichen der Stadt ist das Kastell St. Peter an der Hafeneinfahrt. Die Burg, 1402 von den Johannitern als Bollwerk errichtet, hat die Jahrhunderte fast unbeschadet überdauert. Und auch der Ort selbst hat sich trotz der Urlauberströme seinen Charme erhalten können. Die schneeweiß getünchten Häuser mit ihrem Blumenschmuck, blühende Oleanderbüsche und Feigenbäume fügen sich zu einem harmonischen Bild.

 

Ab Mitte Juni, wenn in der Türkei die dreimonatigen Schulferien beginnen, ist Hochsaison in Bodrum. Dann pulsiert das Leben, dann geht die Post ab. Bodrum ist das lockerste, flippigste Urlaubsrevier der Türkei. In den zahlreichen Openair-Diskotheken und Kneipen herrscht Action bis zum Morgengrauen. Doch auch Urlauber, die einen erholsamen Urlaub verbringen wollen, sind in Bodrum aufgehoben – sie sollten sich allerdings nach einer ruhigen Unterkunft in der Umgebung umschauen.

Strände

Die Stadt selbst verfügt über keinen Strand, ca. 5 km nach Nordwesten in Gümbet, oder 20 km weiter im Ort Turgut Reis gibt es jedoch viele Buchten und Strände. Die Qualität reicht von Sand- über Kieselstrand bis felsig. Das Wasser ist überall glasklar und absolut sauber.

OLYMPOS UND ÇIRALI

Malerisch gelegene Ruinen, Berge, Pinienhaine und Olivenbäume, dazu herrliche Badebuchten – das alles bietet der 700 Hektar große Nationalpark Olympos in der Küstenregion südwestlich von Antalya.

 

Dicht beieinander liegen die Überreste der antiken Stadt Olympos und das kleine Dorf Çıralı. Die Stadt Olympos gehörte im Altertum zu den wichtigsten Städten Lykiens. Von ihrer geschichtlichen Bedeutung zeugen die Nekropole oben auf dem Hügel, das kleine Theater oder die Reste eines Lagerhauses. Für die meisten Touristen interessanter ist jedoch vermutlich der herrliche, ausgedehnte Strand, der sich über ca. 4 km Kilometer bis nach Çıralı zieht. In der Nähe von Çıralı liegt die als Ausflugsziel beliebte »ewige Flamme« der Chimaera: Aus vielen kleinen Felsspalten strömt seit Jahrhunderten Erdgas aus, das sich selbst entzündet hat. Die Griechen verehrten hier den Gott des Feuers und der Schmiede, die Türken gaben dem Ort den Namen Yanartaş, »brennender Stein«.

Strände

Der kilometerlange Strand – teils Sand, teils Kiesel – ist sauber, das Wasser glasklar und im Sommer bis zu 26 °C warm. Hier findet jeder sein ungestörtes Plätzchen – lediglich am Sonntag, wenn die Einheimischen hier Picknick machen, wird es etwas voller und lebhafter.

ÖLÜDENİZ

Von Fethiye nur 10 Kilometer entfernt liegt das »Tote Meer« der Türkei (Ölüdeniz), eine traumhafte Lagune mit feinem Sandstrand vor einer abenteuerlichen Felskulisse, an die sich eine lange Strandbucht anschließt. Die geschützte Lage macht die Lagune zum idealen Badeplatz für Kinder und zum Revier für Segelanfänger – entsprechend eng wird es vor allem in den türkischen Sommerferien von Mitte Juni bis Mitte September. Der Touristenandrang ist groß, doch strenge Baugesetze sorgen dafür, daß Ölüdeniz nicht durch Hotelburgen und Hochhäuser verschandelt wird. Wer in der Feriensiedlung von Ölüdeniz keine Unterkunft findet, weicht an den benachbarten Ferienort Belceğiz aus oder mietet sich nördlich von Fethiye in Çalış ein.

Strände

An den Lagunenstrand schließt sich der kilometerlange Strand von Belcekiz an. Unter Pinienhainen findet man hier immer ein schattiges Plätzchen. Kurz vor Fethiye befindet der Strand von Çalış.

KEKOVA, SIMENA UND PATARA

Zwischen der unbewohnten Insel Kekova und dem abgeschiedenen Festlandsdorf Simena liegen die Überreste einer versunkenen Stadt. Säulen, Mauern und Treppen lassen sich im glasklaren Wasser ausmachen, stumme Zeugen einer ehemals blühenden Stadt, die vor vielen hundert Jahren durch ein Seebeben versank. Das romantische kleine Fischerdorf Simena ist nicht an das Straßennetz angeschlossen nur per Boot zu erreichen. Aus Patara dagegen stammt unser Nikolaus.

 

Hier scheint die Zeit förmlich stehen geblieben zu sein. Über dem Dorf wacht eine alte Burg aus dem Mittelalter. Es gibt kleine einfache Pensionen und Restaurants direkt am Wasser, vor denen edle Yachten ankern.

 

PATARA

 

Nachgewiesen ist, daß der heilige Nikolaus aus der Türkei kommt. Er war im 4. Jh. der erste Bischof in Myra. Als Sohn einer armen Bauernfamilie wurde er in Patara geboren, in der Antike ein wichtiger Handelshafen, hier war auch der Kornspeicher des Kaisers Hadrian. Die Ruinen sind größtenteils versandet, nur ein Amphitheater aus dem 2. Jh. ragt aus einer Sanddüne heraus. Der Strand von Patara ist einer der schönsten der Türkei: 8 Kilometer lang, breit und feinsandig. Zum Schutz der Meeresschildkröten, die hierher zur Eiablage kommen, besteht an der gesamten Strandregion ein Bauverbot, die Dünenlandschaft dahinter ist Vogelschutzgebiet – am Strand von Patara findet man absolute Ruhe und kristallklares Wasser.

ANTALYA

Eingerahmt von bis zu 3.000 Meter hohen Bergen, liegt Kaleiçi, die Altstadt der Millionenmetropole Antalya, in phantastischer Lage auf einem Felsplateau über dem Meer.

 

In den verwinkelten, abschüssigen Gassen finden sich mit anheimelnde Bars und Cafés, alte osmanische Herrschaftshäuser, liebevoll restauriert. Neben Sehenswürdigkeiten wie dem Yivli-Minarett, der Alaeddin-Moschee und dem Hadrianstor ist vor allem die Atmosphäre Grund genug für einen Altstadtbummel:

Geschäftstüchtige Souvenirverkäufer preisen ihre Waren an, Teppichhändler laden Touristen zu einem Raki in ihrem Geschäft ein. Der Duft von Blumen und Gewürzen liegt in der Luft, verträumte Teegärten, Restaurants und Kebaplokale sorgen für das leibliche Wohl. Der alte Hafen von Antalya, in dem heute nur noch Yachten, Ausflugs- und Fischerboote anlegen, ist das wohl schönste Kleinod der Stadt.

 

Die schönsten Strände

 

Kapıtaş: (von Kaş aus in Richtung Kalkan) Die Fahrt zu diesem Strand wird unvergeßlich. Die kurvige Straße von Kaş in Richtung Kalkan führt Sie direkt dorthin. Der sehr idyllisch gelegene Kiesstrand hat ist immer einen Besuch wert.

 

Çıralı/Olympos: Schier endlos scheint dieser kaum besuchte Strand zu sein. Absolut sauberes und klares Wasser. Vereinzelte Käfige im Sand schützen die Eiablage der seltenen Wasserschildkröten.

 

Der Strand in der Bucht von Adrasan (bei Olympos): ist auch ein Geheimtipp. Abseits vom Massentourismus ist dieser schöne Sandstrand wenig besucht. Hier kann man nach Herzenslust braun werden.

 

Ölüdeniz: hat an einer Lagune einen feinen Sandstrand, der schöner nicht sein kann. Allerdings wird diese Bilderbuchoase sehr stark frequentiert.

 

Calış-Strand (Fethiye): Hier geht der Urlauber baden, wenn er in Fethiye Urlaub macht. Ein schöner langer Sandstrand, gelegen in einer schützenden Bucht.

 

Am Strand von Patara hat schon der richtige Nikolaus gebadet. Der kommt nämlich aus der Türkei. Acht Kilometer feiner Sandstrand und sauberes, klares Wasser. Verträumte Plätze ohne Ende. Herz, was willst Du mehr!

 
 
26-05-2013
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