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Villen auf griechischen Inseln kosten nur noch die Hälfte
Freitag, 30. Juli 2010, 08:52
Während es sich früher nur Wohlhabende und VIPs wie Tom Hanks eine Villa auf einer griechischen Insel leisten konnten hat nun die sinkende Nachfrage nach dem Beginn der Finanzkrise in Griechenland zu einem starken Sinken der Preise für die Immobilien geführt.
Wie die türkische Tageszeitung Hürriyet gestützt auf einen Bericht von Bloomberg meldet, ist der Preis für eine Villa im Rohbau auf Mykonos, die für 2,5 Mio. Euro angeboten wurde, auf 500.000 Euro gesunken.
Ähnlich sieht es auch auf anderen griechischen Inseln aus, so auf Korfu, wo der Preis einer Villa mit drei Schlafzimmern von zuvor 1,4 Mio. Euro auf 750.000 Euro reduziert wurde. Trotz der erheblichen Preisminderung soll sich bisher niemand für die Villa interessiert haben.
Die negative Entwicklung der Immobilienpreise auf den griechischen Inseln wird auch von Maklern bestätigt. So sagte Mike Braunholtz vom Unternehmen Prestige Property Group Bloomberg: „Man hat inzwischen Angst vor Investitionen in dieser Gegend bekommen, und das wird sich sicherlich nicht ändern, bevor die griechische Wirtschaft wieder in Gang kommt.“
Griechenland erlebt zur Zeit aufgrund der hohen Staatsverschuldung die erste wirtschaftliche Rezession seit 1993. Darauf reagiert die griechische Regierung nicht nur mit Sparmaßnahmen, die Normalverdiener betreffen, sondern auch mit höheren Steuern auf Luxusgüter. Geplante Steuern auf Luxusimmobilien sollen dabei vor allem Besitzer treffen, deren Immobilien den Wert von 400.000 Euro übersteigen. Ein noch höherer Steuersatz soll Immobilienbesitzer betreffen, deren Liegenschaften den Wert von 5 Mio. Euro übertreffen.
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